Comino, Blue Lagoon. Oder auch: Deine Haare haben die Farbe von dem Wasser!

Guten Morgen ihr Lieben!

Während die Müllabfuhr mich früher geweckt hat als geplant war und der Plotter neben mir schon wieder fleißig rattert, möchte ich euch heute am Freutag aus dem grauen Wetter entführen und euch von einem meiner liebsten Orte auf Malta erzählen. Aber eigentlich ist er gar nicht genau auf Malta, sondern auf der Schwesterinsel Comino, nämlich die Blue Lagoon!

Jeden Samstag ging es mit unseren Kids dorthin, später auch noch Mittwochs. Schon nach meinem ersten Besuch dort war mir klar: Hier will ich bleiben!

Die Fahrt zur Blue Lagoon ist erstmal reichlich unspektakulär. Im Hafen von Sliema starten die großen Fähren, fahren an Valetta zur Rechten vorbei und dümpeln gemächlich 1,5h an der Küste von Malta entlang zu Comino. Unterwegs hat man als Teamer dann den großen Spaß unter den hunderten Fahrgästen seine 20-70 Kids zu finden, um ihnen den genauen Zeitpunkt der Abfahrt verständlich zu machen. Auch das ist leichter gesagt als getan, können doch nicht alle der Kids schon gut genug Englisch, um Uhrzeiten zu verstehen. So bin ich meistens mit einem Zettel und der Abfahrtszeit über das Schiff gelaufen, um meine Kids zu finden…

Einmal angekommen überwältigt einen die Farbe vom Wasser, das Foto ist nicht bearbeitet! Spätestens hier gab es die ersten Rufe: Svenja! Your hair has the color of the water!! Und ja, die Haarfarbe passt wie die Faust aufs Auge zum Wasser, was mir meinen Spitznamen Blue Lagoon verpasst hat, bei dem ich für den Rest der 3 Monate geblieben bin. Selbst unsere Tour Guides und Locals haben mich so genannt *g*

Auf der Fähre selber wird den Kids noch von einer Bootstour mit einem Speedboat erzählt, die sie extra dazu buchen können. Meistens hatten die Kids da eher wenig Lust drauf, einmal hatte ich aber das Vergnügen 2 meiner Mädels zu begleiten. Mit einem Speedboat geht es dann zu den Höhlen und Klippen. Und Speedboat meint hier wirklich Speedboat, die Fahrt ist besser als jede Achterbahn! Ich wundere mich heute noch, dass keiner der Insassen aus dem Boot geschleudert wurde.

Ordentlich durchgepustet kann man sich dann auf den Weg zum Strand machen. Wobei Strand hier auch schon fast zu viel gesagt ist. Wie Malta auch, ist Comino im Endeffekt ein großer Steinbrocken. So besteht der Strand hier aus Felsen, wo man mit etwas Glück ein Plätzchen findet was groß genug für sein Handtuch ist. Über eine kleine, steile Treppe kommt man dann zum Wasser, wo ich die meiste Zeit dann auch geblieben bin. Unser Coordinator hat mir dann zu meiner großen Freude für meine Zeit auf Malta seine Gopro vermacht, mit der ich unter und über Wasser drölfzigtausend Fotos geschossen habe. Bei meinem ersten Versuch unter Wasser hatte ich noch zu große Angst, die Augen zu öffnen. Dafür sehen die Haare gut aus (ich glaube, das ist ein Akt der Unmöglichkeit die Haare in einer wirklich schönen Wolke alleine auf zu fächern! *kicher*) und man kann die wundervolle Farbe vom Wasser gut sehen.

Schwimmt man durch die Blue Lagoon zur anderen Seite der Felsformation kommt man zu einer kleinen Passage, die man erst krabbelnd über Felsen, dann schwimmend passieren kann. Auf der anderen Seite wartet das offene Meer auf einen und Klippen, von denen man springen kann. Ich gehörte dann doch eher zur tauchenden und schwimmenden Fraktion, das mit dem Springen ist mir nicht so ganz geheuer.

Nach einigen weiteren Besuchen der Blue Lagoon hat mich dann doch der Ehrgeiz gepackt. Mit der Gopro bewaffnet bin ich Richtung Riff geschwommen, wo ich gut auf Felsen stehen konnte. Dort habe ich dann tatsächlich das erste Mal in meinem Leben die Augen unter Wasser auf gemacht. Und was soll ich sagen? Es tat viel weniger weh, als erwartet! Sogar ‚weh tun‘ ist übertrieben… Ich empfinde es als wesentlich unangenehmer, wenn man beim Schwimmen Tropfen in die Augen bekommt. Dann war da noch die Sache mit dem Atmen. Atmet man unter Wasser bei den Fotos aus, hat man eine schicke Wolke von Luftblasen vor dem Gesicht… Also ist Luftanhalten angesagt, wodurch das Tauchen dann wieder schwieriger wird… Ihr seht, es ist nicht ganz so einfach, wie ich es mir vorher vorgestellt habe. Dennoch und gerade deswegen mag ich mein Meerjungfrauenbild unheimlich gerne!

Wenn ich die Möglichkeit hatte, habe ich jeden Ausflug nach Comino mitgenommen… Natürlich fanden auch die meisten anderen Teamer diesen Ort fantastisch, so blieb es bei glaube ich sechs Besuchen in den 3 Monaten. Der Ort hat einfach etwas magisches an sich!

Die lange Fahrt mit der Fähre kann übrigens auch sehr unterhaltsam sein! An einem der Samstage war die See doch eher etwas rau. Sobald wir das ruhige Hafenwasser verlassen hatten, ist das riesen Schiff wie ein Eisbrecher durch die Wellen gebrettert! Innerhalb kürzester Zeit war gut das halbe Schiff (ungewollt) klitschnass, da die Wellen und die Gischt so hoch geschlagen sind. Ich hatte den Spaß meines Lebens und da ich ja eh schon bis auf den Bikini nass war, bin ich auch vorne am Bug sitzen geblieben und habe mich über jede Dusche gefreut denn warm, war es ja durchaus trotzdem.

Das ist er, einer der für mich am schönsten Orte meiner drei Monate auf Malta. Jedem Touristen kann ich nur einen Besuch dort empfehlen. Ihr solltet allerdings sonnenfest sein, Schatten gibt es dort nämlich keinen. Dafür kann man sich an zahlreichen Ständen viele Erfrischungen und auch Snacks besorgen, wenn man denn möchte. Die Taucherbrille sollte man nicht vergessen, so kann man durch das glasklare Wasser tauchen und die vielen Fische beobachten und verfolgen. Ich würde aber empfehlen unter der Woche zur Blue Lagoon zu fahren, da ist sie nämlich vor allem morgens wunderbar leer und man hat sie fast ganz für sich alleine!

Die Bilder anzuschauen macht mich vor allem bei dem fiesen, grauen Wetter hier etwas wehmütig. Ich vermisse das Wasser, den Geruch vom wilden Fenchel der dort überall wächst und auch die salzige Brise. Aber es wird bestimmt nicht mein letzter Besuch dort gewesen sein!

Bis dann,

Svenja

 

15 Lacke für 3 Monate – Das Resume!

Hallöööchen!

Der schlimmste Tag der Woche ist auch schon wieder fast rum. Für mich begann er nach 3 Monaten Pause mit Sport, was erstaunlich gut geklappt hat. So ganz aus der Form, bin ich anscheinend nicht gekommen.

Vor meinem Auslandsaufenthalt stand ich ja vor der (für mich sehr !!) schwierigen Aufgabe, Nagellacke für 3 Monate aus zu suchen. Letztendlich bin ich bei 15 Kandidaten geblieben, die ich euch hier gezeigt hatte. Im Vorfeld habe ich mit gemischten Gefühlen auf das halbwegs erzwungene Experiment geblickt. Einerseits ist es ja mal ganz interessant, so begrenzt lackieren zu können, andererseits liebe ich meine große Sammlung mit den ganzen Glitzerschätzen, Holo, Farbwechslern und auch duftenden Lacken… Aber kommen wir mal zu den vorher-nachher Bildern!

Auf dem Bild gibt es tatsächlich die Lacke, die ich am häufigsten lackiert habe. Artful von P2 war 2 Mal auf den Nägeln und durfte auch bei Nailart mithelfen. Choose me! von essence hat es sogar 3 Mal auf die Nägel geschafft! Jetzt reicht er wohl noch für eine weitere Maniküre, dann habe ich ihn ‚endlich‘ aufgebraucht. Ich mag den Lack sehr gerne, deswegen freue ich mich ihn so oft wie möglich zu lackieren, bevor er mir eindicken konnte. Den Kiko Lack habe ich sowohl für die Maniküre als auch für die Pediküre verwendet, was man am Füllstand gut sehen kann. Das satte Blau ließ sich einfach gut kombinieren! Purple addict von adopt habe ich einmal Solo auf den Nägeln getragen, sonst wurde er einmal für Mermaidnails benutzt.

Das strahlende Gelb von essence hat es 2 Mal auf die Nägel geschafft unter anderem für die ‚Sonnenschirm‘ Nägel, die mir mit am besten gefallen haben. Der Lack passt einfach toll zu gebräunter Haut! Was auch für Tropical Sun gilt, den ich tatsächlich aber nur einmal lackiert habe. Danach habe ich ihn nur noch für ein Nailart genutzt, Schande über mich! WAKE UP! von essence habe ich lackiert, als mein Zeigefingernagel gerade abgebrochen war, danach habe ich ihn noch für 2 Nailarts verwendet. Den nächsten Auftritt wird er als Halloween Maniküre bekommen, die Vinyls bereite ich gerade vor. Den Babor Lack habe ich tatsächlich gar nicht genutzt, nach klassischem Rot war mir nicht so.

Platinum Star hat es einmal solo auf meine Nägel geschafft, was allerdings ohne Foto blieb. MdU habe ich nur einmal für eine Muschel verwendet, dafür hat es BBC golden Sands 2 Mal auf die Nägel geschafft. Auch das ist einer der Lacke, die ich schon sehr lange besitze und gerne aufbrauchen möchte, bevor sie eindicken. Die 11ml sind hier fast leer, aber für eine Maniküre sollte es noch reichen! Den schwarzen Mini habe ich tatsächlich nur einmal für Palmenvinyls genutzt, dafür ist er jetzt beim Testen der Vinyls im Dauereinsatz. Er deckt so gut, dass man den wahren Füllstand auch gar nicht recht erkennen kann. Weiß habe ich dagegen häufig genutzt! 3 Mal als Basislack für Nailarts und dann war er auch noch als Topper für andere Maniküren im Gebrauch. Der Lack ist wirklich verlässlich, was ich an einem weißen Lack sehr schätze. Den essence Topper habe ich hingegen gar nicht verwendet. Mit den Vinyls zusammen war es mir zu umständlich, dafür wird er im Herbst bestimmt wieder genutzt werden.

 

Wenn wir ehrlich sind hatte ich auf Malta schlicht und ergreifend andere Dinge zu tun, als mir die Nägel zu lackieren. So blieben die einzelnen Maniküren länger auf den Nägeln, da mir ein Sprung ins Meer dann doch wichtiger war als ein neues Muster. Dennoch mochte ich die Zeit, die ich mir dort für mich und die Nägel genommen habe gerne. Immerhin war das ein ruhiges Fleckchen, zwischen dem ganzen Trubel der dort meistens geherrscht hat. Die Lacke werden mich vermutlich so lange sie hier sind an Malta erinnern, was ich sehr schön finde. Jetzt dürfen sie auf jeden Fall erst einmal wieder in ihr Regal ziehen, da ich aktuell täglich umlackiere, um alle Vinyls zu testen und zu fotografieren. Morgen geht es hier mit einem tollen goldenen Kandidaten weiter! Denn bei der ganzen Nagellackabstinenz bin ich 3 Mal schwach geworden und habe nach Hause geordert *g* Alle meine Maltamanis könnt ihr mit #Maltamani bei Instagram anschauen, #SvenjainMalta zeigt euch meine anderen Bilder der letzten drei Monate.

Bis dann,

Svenja

 

 

[Nähen] Jacke 2.0

Hallöööö!

Letzte Woche habe ich euch ja schon meine erste SHOrt Jacket gezeigt, heute ist dann die Zweite dran. Mein liebstes Foto mag ich euch zuerst zeigen, denn ich habe alle Kleidungsstücke darauf selbst gemacht.

Das Spitzenshirt hat sich mittlerweile schon zu einem meiner liebsten Shirts gemausert, die schwarze Hose ebenso. Aber eigentlich gehts hier ja um die Jacke! Ich habe einen undehnbaren Sweat benutzt, der innen aber ganz wunderbar weich ist. Für den Schnitt ist der Stoff mit seinem Stand also wie gemacht.

Kombiniert habe ich dazu silbernes Kunstleder und Zauberpailletten! Für ein bisschen Glitzer bin ich ja immer zu haben und der ‚Hype‘ ist mir anscheinend auch entgangen. Zumindest erzählten 2 Freundinnen bisher, dass die Zauberpailletten bei Mädels im Kiga wohl der letzte Schrei wären. Ist mir aber egal, ich find sie super! *g* Und mal ehrlich, wer blaue Haare hat, darf auch beim Rest gerne mal etwas tiefer in die Trickkiste greifen, oder?

Und bisher eigentlich auch alle anderen Personen, die den Rücken der Jacke gesehen haben. Jeder möchte da etwas reinmalen, gratis Rückenmassage oder so *g* Den Schnitt von Lieblingsshirt 2.0 kann ich euch nach wie vor nur empfehlen. Er ist sehr wandelbar und ich find ihn auch einfach nur cool!

Mittlerweile bin ich vom ganzen Schwarz auf maritime Farben umgestiegen. Meine Sommergarderobe für Malta wächst stetig, nur fehlt leider das passende Wetter, die Sachen ab zu lichten. Aber nun ab zu Rums! Mal schauen, was die anderen Ladys heute so zeigen.

Bis dann,

Svenja

 

 

Kein Nagellackpost

Hallöchen ihr Lieben!

Auf Facebook erreichten mich schon besorgte Nachrichten, nach den Geschehnissen in Paris. Zu dem Zeitpunkt war ich schon wohlbehalten wieder im kalten Deutschland.Ich habe lange gehadert, ob ich zu dem Thema etwas schreiben soll und hatte eigentlich angefangen, einen Nagellackpost zu tippen.

Als ich Ostersonntag auf der Champs Elysees war, fand dort eine große Demo statt. Aber nichts, was ich mit Demos in Deutschland vergleichen kann oder will. Ja, es gab ein großes Militär und Polizei Aufgebot, ja, wir wurden mehrfach kontrolliert. Aber da hören die Gemeinsamkeiten zu den meisten Deutschen Demos auf. Es war eine riesige Party! Tausende Menschen haben friedlich demonstriert, sind hinter den Musikwagen (9 Stück) hinterhergelaufen, haben mit Klemmbrettern für ihre Sache aufgeklärt, getanzt und gefeiert. Miteinander, nicht gegeneinander.

Viele von euch wissen vielleicht, dass ich in Köln wohne. Nein, ich werde heute nicht vor die Tür gehen! Und ich bin heilfroh, dass meine Eltern heute nicht im Dienst sein müssen. Die Live Ticker berichteten schon in den frühen Morgenstunden von Gewalt. Sinnloser Gewalt! Gegeneinander, gegen Polizisten. Ja, es sind viele friedliche Demonstranten da. Aber eben auch viele, die die Gewalt suchen. Die Polizisten angreifen, die nur ihren Job machen.

Viele meiner Kölner Freunde, Bekannte und Familie sind heute raus gegangen, um gegen die AFD zu protestieren. Und ganz ehrlich? Ich hab Angst um sie. Da muss nur eine kleine Straße eskalieren, man zur falschen Zeit am falschen Ort sein und schwupps, kann es das gewesen sein.

Man mag mein Verhalten jetzt vielleicht als ‚feige‘ sehen, damit kann ich gut leben. Ich finde es furchtbar, was politisch gerade auf der Welt und in Deutschland passiert! Aber jeder von uns kann seinen Beitrag dazu leisten, dass zumindest in Deutschland der braune Dreck nicht (wieder) an die Macht kommt. Geht wählen! Bewegt euren Hintern auch am gemütlichen Wochenende und sorgt dafür, dass Deutschland bunt bleibt und nicht braun und düster wird.

Just my 2 cents

[Nähen] Noch mehr Shirts! Bärhila von Berlinerie

Hallöööchen!

Noch vor kurzem habe ich euch 4 neue Shirts von mir gezeigt, die mittlerweile auch fleißig getragen werden. Da Frau ja aber nie genug Oberteile haben kann, habe ich mich für ein Probenähen bei Berlinerie beworben. Kurze Zeit später war ich in der bunt gemischten Gruppe angekommen und habe mir 2 neue Shirts nach dem Schnitt Bärhila genäht.

Bärhila? Der Name erinnert einen an ‚Vokuhila‘, was der Schnitt auch ist. Vorne geht der Schnitt angenehm bis über den Hosenbund, hinten bedeckt er etwas mehr den Poppes. So hat man auch beim Sitzen kein Maurerdecollete. Meine erste Variante habe ich mit kurzen Ärmelchen genäht, die einfach angeschnitten sind. Oben habe ich wieder Spitze verwendet, weil Spitze einfach spitze ist! 😀 (Ich komme grade vom Sport und bin ein bisschen albern *g*)

So ist das Shirt obenrum schön luftig, was für den kommenden Frühling ja wirklich perfekt ist. Im Ebook ist auch eine Anleitung dabei, wie ihr den Saum unten mit einem Beleg versäubern könnt, das sieht dann von außen so aus.

Als zweites Shirt habe ich die Variante mit den 3/4 Ärmeln genäht. Der Stoff ist schon uuuralt und bi-elastisch, deswegen sieht das Shirt auch ein wenig weiter aus. Den Halsausschnitt habe ich hier mit einem Bündchen aus dem gleichen Stoff verarbeitet, auch dazu gibt es Bilder im E-Book.

Das Shirt ist wirklich sehr bequem und wird mich im Alltag sicherlich oft begleiten. Wenn ihr also auf der Suche seid nach einem einfachen Schnitt, bei dem ihr viele kreative Möglichkeiten ausleben könnt, seid ihr bei Bärhila genau richtig! Im Probenähen gab es verschiedene Teilungen, Stoff Kombinationen und sogar ein Jäckchen wurde aus dem Schnitt genäht.

Mit meinen 2 neuen Shirts verlinke ich mich auch wieder bei Rums, da sie ja ganz eindeutig für mich sind. Ich bin schon gespannt, wie Frühlings-mäßig die Galerie heute wird! Das Wetter wird zum Glück ja immer besser und soll sogar die Tage die 20 Grad Marke knacken.

Heute ist noch ein ganz grandioser Zauberstoff bei mir angekommen! Ihr habt doch bestimmt schonmal die Pailletten gesehen, die die Farbe wechseln, wenn m an drüber streicht? Daraus werde ich mir einen Rock nähen. Für ein bisschen Glamour und so *g*

Machts gut,

Svenja

 

 

[Look] DIY Mermaid Kostüm

Dreimal Kölle Alaaaaaaaf!

Und wer das böse Wort mit ‚H‘ sagt, kriegt nix! Das war gestern die Devise, auf dem großen Rosenmontagszug in Köln. In bester Lage habe ich in und vor der Wohnung eines Freundes gefeiert, der genau an der Hohenstraße wohnt, wo der Zug entlang geht. Mehr als 5 Stunden lang wurde gefeiert, getanzt, geschunkelt, Luftküsschen verteilt und Kamelle gefangen. Strüßchen natürlich auch! Da ich von Kaufkostümen nicht viel halte, ist mein Kostüm natürlich selbst gemacht. Was da alles zu gehört, zeige ich euch heute beim Creadienstag.

Das Kostüm habe ich mittlerweile in 2 Varianten. Der erste Rock ist für kalte Tage gedacht, denn unter dem Tüllrock trage ich eine kurze Hose *g* Da kann ich einerseits gut Handy und Portemonait unterbringen, andererseits ist es aber natürlich auch wärmer und weniger windig 😉  So war ich dann an Weiberfastnacht unterwegs, mit einer lila Fleecejacke und einer Regenjacke drüber. Der Tüllrock besteht aus vielen, vielen Streifen Tüll und etwas Chiffon, die ich um ein einfaches Gummi geknotet habe. Sicherlich könnte man ihn auch als Qualle benutzen! Kostüm Recyceln mag ich nämlich gerne.

So kommt der 2. Rock auch aus meinem alten Arielle Kostüm! Ich hab ihn genäht, als ich noch knallrote Arielle-Haare hatte. Leider rollen sich die einzelnen (Jersey) Schuppen total ein nach dem Waschen. Auch Bügeln hat da nur bedingt geholfen…

Das T-Shirt habe ich selbst beplottet und das hübsche Armband gab es mal in einer essence-Le.

Das ich gerne mal tief in die Schmink- und Glitzertöpfe greife, dürfte ja mittlerweile bekannt sein! So habe ich ein farbenfrohes Make up zu dem Kostüm gepinselt. Dieses Jahr auch mit besonders viel Glitzer! Kleiner Tipp: Wenn man vorher ein wenig Lidschattenbase auftupft, hält der Glitter bombenfest!

Da die Frage gestern aufkam: Der Seestern ist glaube ich nicht echt. Ich habe ihn in Holland gekauft, und mit Heißklebe und einem Lederpatch auf einen Haarreifen geklebt. Auch im zweiten Jahr hält das ganz gut!

Heute geht hier in der Nachbarschaft zwar nochmal ein Zug entlang, aber für mich ist es jetzt vorbei mit Karneval. Auch der Nubbel muss alleine brennen *g* Heute steht mir ein kleiner Photoshop und Dawanda Marathon bevor, denn die ganzen neuen Kosmetiktaschen wollen ja auch eingestellt werden. Das Auslandssemester rückt näher, und die Kasse kann noch eine Auffrischung vertragen.

Habt einen kreativen Tag!

Svenja

[Nagellack] Essence – BBC Pink Heat

Hallo ihr Lieben!

Für mich ist der Valentinstag ja ein Tag, wie jeder andere auch. Von daher gibt es heute kein fancy schmancy rosa Make up und auch kein DIY mit vielen Herzchen. Da Lena aber bei den Lacken in Farbe…und bunt! für diese Woche Magenta gezogen hat, gibts immerhin thematisch passende Nägel. Ausgesucht hab ich mir BBC Pink Heat von essence aus einer alten Sun Club Le, der bei mir auf dem Aufbrauch-Regalbrett steht.

Für mich geht das 1 a als Magenta durch! Der Lack geht minimal schon in den Neon-Bereich, weswegen meine Kamera etwas Probleme mit den Farben hatte. Trotz des Alters lässt der Lack sich immer noch sehr gut lackieren. Mit einer Schicht deckt der Lack ganz gut, was ihn leider nicht unbedingt schneller leer werden lässt :’D Trotz mittlerweile 4 Maniküren mit dem Lack, bin ich gerade mal am oberen Rand vom essence Schriftzug angekommen. So nackig wollte ich diese für mich doch ungewohnte Farbe nicht lassen, zumal ja vor ein paar Wochen schonmal pink bei mir auf den Nägeln war. Ausgesucht habe ich mit eine Platte von Marianne Nails, die ich kürzlich bestellt habe.

Leider ist das Ergebnis wenig schön. Ich hatte 3 Platten für mich bestellt und einige Andere für Freundinnen. Meine Platten lassen sich leider alle nicht gut stempeln. Eine Platte mit hübschen Spitzenmotiven ist komplett für die Tonne, die die ich für diese Maniküre benutzt habe, ist auch nur so mäßig gut gefräst. Man erkennt ja ganz gut die ganzen Lücken in den Linien… Schade Marmelade!

Beim dm gab es heute schon das neue essence Sortiment und ich habe mir Glamaxy geschnappt. Interessiert euch ein Vergleich mit dem Klassiker ‚Waking up in Vegas‘?

Macht euch einen schönen Abend, egal ob alleine oder zu zweit 🙂

Svenja

12 von 12 im Februar

Hallo ihr Lieben,

und wöchentlich grüßt das Murmeltier – es ist schon wieder Sonntag!

Ich blicke auf eine Woche mit turbulentem Leben außerhalb des Internets zurück, dementsprechend war es hier ruhig. Mein Freund hatte Geburtstag und ich habe ihn ins Jumphouse entführt, was ein voller Erfolg war. Den Muskelkater haben wir immer noch 😉 Die letzten 2 Tage hab ich mir dann den Hintern in der Uni platt gesessen und verzweifelt versucht, nicht ein zu pennen. Bin ich froh, wenn das irgendwann vorbei ist *Uffz* Freitag Morgen kam dann auch endlich mein Plotter an! Den habe ich ja mitte Januar schon bei Amazon bestellt, wegen eines Angebotes war er dort um einiges günstiger als sonst. Nur die Lieferzeit war dadurch recht lange. Die habe ich aber genutzt um schonmal ordentlich Folie zu shoppen und mich ein zu lesen. Bei den 12 von 12 im Februar, zeige ich euch die ersten Werke mit ‚Der Gerät‘ und mache in einem Rutsch auch bei den 7 Sachen Sonntags mit. Ich hab es dennoch bei 12 Bildern belassen, das reicht ja auch 😀 Los gehts!

1 . Ohne Kaffee, ohne mich! Die Nacht war mal wieder nur mäßg erholsam, ich schiebe es mal auf die Katze und den Vollmond. Heute gab es also die extra große Tasse für mich. 2 . Mit der hab ich mich dann an den Pc gesetzt, und ein Bild bearbeitet. 3 . Für den Plotter natürlich! Der Turm ist das bisher aufwändigste Motiv, was ich geplottet habe. Wahnsinn, was der Gerät alles für Details schneiden kann!   4 . Wenn er fertig rumort hat, sieht das so aus. Silberne Flex Folie, also zum aufbügeln.

 

5 . Frühstück! Nachdem mein Freund dann auch aus dem Bett gekrochen ist, gab es ein gemütliches Frühstück. 6 . Von dem der dicke Herr auch gerne etwas ab bekommen hätte. Stattliche 6,7 Kilo bringt er mittlerweile auf die Waage! 7 . Wie jeden Sonntag muss ich meine Bluse für die Arbeit Bügeln. Das Bügeleisen konnte ich direkt noch anderweitig benutzen… 8 . Aber zwischendurch musste die kleine Madame gestreichelt werden. Seit der Kastration ist sie viel schmusiger, was wir (glaub ich alle) sehr genießen.

 

9 . Das Bügeleisen auf volle Hitze stellen, 2 Geschirrtrocknetücher auf den Boden legen und ab dafür! Ich hoffe mein Bügeleisen hält diese ungewohnte Beanspruchung lange durch. 10 . Django freut sich sehr, über den vorgewärmten Untergrund. Leider musste ich ihm seine neue Sitzheizung aber wieder abnehmen *g* 11 . Das Hemd für meinen Freund hat auf die Schnelle den zweiten Ärmel bekommen. Morgen folgen dann die Manschetten, das mache ich lieber in Ruhe. Mit den Schlitzen bin ich nicht ganz so geübt. Danach fehlt auch nur noch der Saum und Knöpfe. 12. Zu guter Letzt habe ich Nagellack und Zubehör gut verpackt, damit das Paket morgen auf Reise gehen kann! Bei Lacquester habe ich mit einer Nagellackbegeisterten zusammen bestellt, um Porto aus Holland zu sparen.

 

Der Sonntag ging dann doch wieder schneller rum, als erhofft. Gleich gibt es noch eine schnelle Kriegsbemalung für mich, dann heißt es schon wieder ‚Arbeit‘! Und ganz ehrlich, heute würde ich am liebsten direkt ins Bettchen hüpfen *gähn* So muss ich wohl eine extra Portion Cola verdrücken 😉

Macht euch einen gemütlichen Abend,

Svenja

[Nähen] Falten in Petrol

Hallo ihr Lieben!

Kurz vor Weihnachten hatte ich euch als letztes Nähwerk mein Weihnachtskleid gezeigt, das sehr festlich und nur zu ganz bestimmten Anlässen tragbar ist. Heute gibt es das genaue Gegenteil davon! Ein Kleid für den Alltag, schick wie ein hübsches Kleid nun mal ist, aber bequem wie eine Jogginghose.

Den Stoff habe ich bei dem vorletzten Stoffmarkt Besuch gekauft. Eigentlich war daraus ein T-Shirt für mich und eins für meinen Freund geplant. Leider ging mir eine Idee aber nicht mehr aus dem Kopf, so dass die 2 Meter dann zu einem Kleid geworden sind. Schnitttechnisch nutze ich oft die gleichen selbstgemachten Schnitte, diesmal wollte ich etwas Abwechslung haben. So habe ich einen T-Shirt Schnitt über der Brust abgeschnitten und aufgefächert, um die Falten zu erhalten. Das es geklappt hat, hat mich ganz besonders gefreut!

Verarbeitet habe ich den Ausschnitt mit einem Beleg. Da bin ich ja sonst kein so großer Fan von, hier wäre komplett Füttern aber zu viel des Guten und Schrägband sähe nicht aus. So habe ich einen cleanen Look ohne sichtbare Naht von außen erreicht. Nur im Nacken musste ich das Label durch Beleg und Außenstoff durchsteppen, da der Beleg dort immer wieder nach oben geklappt ist. In den Falten habe ich je eie kurze Naht gesteppt, um den Beleg an Ort und Stelle zu halten. Unsichtbar mit der Hand fixieren ging übrigens leider nicht, da der Beleg sich anders dehnt als der Oberstoff und somit jeder Stich im getragenen Zustand sichtbar wurde.

Beim Rockteil habe ich mich alleine schon aus Stoffmangel gegen meinen Standard-Teller entschieden. So kam eine leicht abgerundete Bahn an den Taillengürtel, mit kleinen Falten in der hinteren und vorderen Mitte. So wirkt der Schnitt immer noch kaschierend gegenüber kleinen Festtagspölsterchen aber nicht so verspielt, wie ein halber oder ein ganzer Teller.

Das Kleid ist durch das Material wirklich wunderbar bequem und ich freue mich schon auf viele Anlässe, an dem ich das Kleid tragen kann. Aus dem Schnitt habe ich dann direkt auch noch ein Oberteil genäht, davon gibt es allerdings noch keine Fotos. Fürs Erste verlinke ich mich jetzt also bei Rums, wo ich bestimmt wieder die eine oder andere Inspiration erhaschen kann!

Bis dann,

Svenja

 

7 Sachen Sonntags – Sonne

Hallöchen ihr Lieben!

Die Woche ist schon wieder vorbei, dabei steht ja ein mini-Wochenende erst bevor – an Halloween kommt man ja quasi gar nicht mehr vorbei 🙂 Heute gibts wie immer meinen 7 Sachen Sonntags Post, also 7 Sachen, für die ich heute meine Hände gebraucht habe. Die Posts wirds jetzt wohl immer etwas früher geben als sonst, da ich Sonntag abends noch arbeiten gehe, von nichts kommt nichts ;D Aber los gehts!

 

1 . Früüühstück! Diesmal nicht in Köln, sondern in Bonn wo wir nach einem Geburtstag übernachtet haben. Das war ganz schön viel Auswahl auf dem Tisch 🙂

1

2 . Nach einem gemütlichen Schnack gings über die sonnige Poppelsdorfer Allee zum Bahnhof und ab nach Hause, wo uns 2 hungrige Katzen erwartet haben. Also hab ich erstmal ne Dose Futter springen lassen 😉

2

3 . Und danach eine Runde geschmust. Die kleine Maus kuschelt sich richtig in die Hand rein <3

3

4 . Also ich bin fertig für Halloween! Und ihr so? 😀

4

5 . Der Kuchen ist noch vom Geburtstag von Freitag übrig geblieben, schmeckt immer noch gut. Ab 35 gibts von mir nur noch Kindergeburtstagskuchen *g*

5

6 . Vor der Arbeit kommt das Bügeln… Immerhin wird mir dabei immer schön warm.

6

7 . Und zu guter Letzt konnte ich noch etwas Wäsche zusammen legen, die ganz offensichtlich nicht gebügelt wird.

7

Alles in allem kein wirklich spannender Sonntag und vor allem ein ganz schön kurzer! Um kurz vor 5 gabs hier eben schon ‚Abendessen‘ *g* Dafür war heute der gelungene Abschluss von einem tollen Wochenende mit vielen Freunden und noch viel mehr Spaß!

Ich geh mich jetzt anmalen und servier dann ein bisschen Essen und Drinks, macht euch einen feinen Sonntagabend!

Svenja