[Plotten&Nähen] By the sea….

Hallöchen ihr Lieben!

Vor Malta war ich ja wirklich fleißig an der Nähmaschine und auch am Plotter. Vermutlich um seelisch schon für die 3 Monate ohne Stoff, Folie, Maschinen und Nadeln vor zu sorgen. Unter anderem durfte ich beim Probeplotten für Münchner Liebe dabei sein. Als ich den Aufruf mit den Meerestieren und dem Strandgut gesehen habe, was ich sofort Feuer und Flamme!

Entstanden sind recht schnell 2 Jersey Tanktops nach eigenem Schnitt, die vorne und hinten je ein Motiv auf geplottet bekommen haben. Besonders lieb ich ja die riesen Qualle aus Spektralfolie, die in allen Farben funkelt je nach Lichteinfall.

Holo geht halt einfach immer, oder? Besonders auf dem Schwarz, kommen die Motive so schön zur Geltung. Auf der Rückseite des anderen Tops ist ein großer Wal in hellblauer Holofolie gelandet. Im Nachhinein hätte ich den wohl etwas höher platzieren können, aber machste nix, ne? *g*

Vorne gabs dann eine kleine Qualle aus einem Reststück von der Schillerflex Peppermint. Das ist ja etwas, was ich richtig gut finde am Plotten! Selbst aus kleinen Reststücken kann man noch etwas machen. So sammel ich auch kleinere Stücke in Klarsichtfolien, man weiß ja nie…

Leider habe ich hier auf Malta kaum Möglichkeit meine selbst genähten Oberteile an zu ziehen, da ich ich täglich ein Teamer-Shirt trage. Aber auch zurück in Deutschland werden die Tops eine gute Figur machen. Ich finds gerade übrigens recht witzig, mich so ‚weiß‘ auf den Bildern zu sehen. Ich hab in den knapp 2 Wochen hier schon ordentlich an Farbe zu gelegt. (Und an Mückenstichen *sigh*)

Mit dem Beitrag gehts jetzt ab zu Rums! Wenn ihr auch tolle Meerestiere und Strandgut plotten wollt, schaut doch mal bei der Münchner Liebe vorbei, da gibts viele tolle Sommermotive!

Bis dann,

Svenja

 

 

 

 

[Nähen] Mermaid to go!

Hallöchen!

Die Nacht ist hier sehr angenehm und heute war ich fleißig an der Nähmaschine. 2 Hosen und 9 Pferdedeckchen habe ich fertig bekommen. Es fehlt also nicht mehr viel, für die Malta-Garderobe. Aber viel Zeit ist halt auch nicht mehr *g* So ist es vorerst mein letzter Rums-Beitrag aus Deutschland. Letzte Woche habe ich nämlich meinen ersten Rucksack genäht!

Für die Reise wollte ich gerne einen leichten Rucksack haben für kleinere Ausflüge. Taschen rutschen mir oft von der Schulter, mein Unirucksack ist rieeeeeesig. Und wenn der Platz da ist, stopf ich den auch voll. Ich kenn mich… Und meistens schlepp ich dann ganz viel unnützes Zeugs mit mir rum, was für die Schultern vermutlich nicht so gut ist. Vor einiger Zeit habe ich bei Alfatex am magischen ‚Reduziert-Tisch‘ dann ein mint farbenes Kunstleder entdeckt, was eine interessante Stanzung hatte. Lauter kleine Halbkreise, so dass der Stoff irgendwie ein bisschen Meerjungfrauen mäßig aussieht. Lange Zeit hatte ich keine Idee, was denn nun aus dem Stoff werden soll. Er ist sehr dünn und durch die Stanzung halt auch durchsichtig, je nach dem, wie gedehnt er ist. Also für eine Hose oder einen Rock wär er schon mal nichts…

Nachdem ich ja nun für die verschiedensten Sachen schon Muscheln geplottet hatte, kam mir die Idee mit dem Meerjungfrauen Rucksack. Also flott meine Muscheldatei etwas umgeändert, damit ich als Kontrast den dunklen Rand habe. Natürlich kam auch meine geliebte Spektral Holofolie zum Einsatz.

Bei der Form war ich mir etwas unsicher. Er sollte halt nicht zu groß sein, aber Wasserflasche, Handtuch und andere Kleinigkeiten sollten dann schon rein passen. Erst habe ich auch überlegt, mir so ein Turnbeutel Dingsi zu nähen. Die Idee hab ich dann allerdings recht schnell verworfen, weil ich die Dinger meistens doof finde und keins tragen will 😉

So ist es eine recht simple Rechteckige Form geworden, mit einem eingenähten Boden. Das dünne Kunstleder habe ich einfach mit dem stabilen Canvas gedoppelt, so ist der Boden auch schön stabil! Die Träger habe ich aus dem Canvas genäht, gewendet und dann noch Gurtband zur Stabilisation auf gesteppt.  Mittlerweile war ich auch schon 2 Mal ausgiebig mit dem Rucksack unterwegs und bin wirklich angetan. Es passt das wichtigste rein und er trägt sich dennoch bequem.

Eine Freundin und meine Stiefmama haben auch schon Bedarf angemeldet. Also werd ich nach Malta ein paar Exemplare nachlegen, um auch meinen Dawanda Shop damit zu bestücken. Von dem Kunstleder habe ich zum Glück auch noch etwas hier, besonders viel braucht man von dem Stoff ja nun nicht.

Nun gehts ab ins Bett, denn morgen steht noch eine Hose für mich an und eine Dusch-Tasche.

Schlaft gut und bis dann,

Svenja

 

[Plotten] Nailvinyls!

Hallööchen!

Die Sonne lacht, meine Laune ist blendend und ich hab mir heut ein wenig Zeit für die Nägel genommen. Genau genommen habe ich den Plotter genutzt, um mir kleine Schablonen zu machen, womit ich mich heute auch beim Creadienstag verlinke. Ich finde es ja immer wieder toll, was der Plotter so alles kann! Neben großen ‚Bügelbildern‘ zum Bügeln auf Klamotten kann er eben auch ganz winzig kleine Teilchen ausschneiden. Wie das dann funktioniert, hab ich euch mit fotografiert. Soooo, sieht es später mal aus!

Aber erstmal braucht es eine Basis. Ich habe mich für choose me von essence entschieden, der bei meinen Aufbrauchlacken steht. Die kleine Flasche ist wirklich uralt und soll dieses Jahr noch leer werden. Passend zum Wetter habe ich mich für maritime Vinyls entschieden! Ganz wichtig bevor man aber mit den kleinen Schablonen loslegt ist, den Lack gut trocknen zu lassen. Wenn man zu früh beginnt, zieht man den Lack nämlich mit der Schablone gleich ab und kann von vorne beginnen *g*

Die Dateien für die einzelnen Muster habe ich in Reihen auf Vinyl Folie gelegt und vom Plotter ausschneiden lassen. Hier muss man wirklich schauen, wie scharf das Messer noch ist, wie sauber die Matte ist (Plotterbesitzer kennen das Problem vermutlich *g*) und auch wie viel Platz überhaupt auf der Folie ist. Ich habe mir Meterware bestellt und davon einen 20cm breiten Streifen abgeschnitten. Nach einer Stunde war es dann so weit, der Plotter war fertig zum Entladen. Keine Sorge, ich habe 11 Muster je 10 Mal plotten lassen, sonst dauert es natürlich nicht so lang.

Aber wie funktioniert es nun genau, mit Hilfe der Schablone ein Bildchen auf die Nägel zu bringen? Ich zeig es euch hier Schritt für Schritt.

1 . Das Muster mit einer (alten) Pinzette von dem Trägerpapier lösen. Das geht mit der Pinzette viel einfacher, als mit der Hand.

2 . Da die Folie recht stark klebt und ich ja nicht möchte, dass der Basislack ab geht, drücke ich die Wellen einmal kurz auf meinem Handrücken an, danach reicht die Klebekraft immer noch aus.

3 . Nun kann ich das Muster auf dem Nagel platzieren. Ich habe die einzelnen Vinyls recht groß gestaltet, damit auch mein Daumennagel ganz bedeckt wird. Besonders an den Kanten der Nägel muss man die Folie gut fest drücken, damit keine Zwischenräume entstehen, in die Lack laufen kann. Hier kann man gut die flache Kante der Pinzette nehmen.

4 . Jetzt pinsel ich den Lack über die Schablone! Ein wenig muss man aufpassen, dass man nicht zu viel Lack erwischt. Sonst bleibt der Lack zu flüssig und verläuft, wenn man die Schablone abnimmt. Nach ein paar Sekunden kommt die nämlich schon wieder vom Nagel und man ist mit dem Nagel fertig.

Die benutzen Vinyls habe ich mit der Pinzette von den Nägeln genommen und auf ein kleines Stück Restvinyl gedrückt. Das sieht dann so aus *g*

Tatsächlich war das heute das erste Mal, dass ich eine komplette Maniküre mit den Vinyls gestaltet habe. Davor gab es nur 2 kleine Testläufe auf je einem Finger. Ihr seht also, es ist wirklich nicht schwer. Am kleinen Finger bei der hellblauen Spirale sieht man dann zum Beispiel, dass es minimal verlaufen ist, da kann ich noch ein bisschen dran üben. Leider ist das Foto nicht ganz scharf geworden, aber der Fernauslöser wollte nicht so recht fokussieren. Aber man kann ganz gut sehen, dass auch die linke Hand kein total Ausfall geworden ist, oder?

Generell finde ich die Technik weeeeesentlich einfacher, als das Stampen! Da gibt es so viele Faktoren wodurch es schief gehen kann. Bei den Vinyls muss man wirklich nur dran denken, den Basislack lange genug trocknen zu lassen, und die Vinyls direkt nach dem Anpinseln wieder zu entfernen. Viel schief gehen, kann da glaube ich wirklich nicht.

Ich bin auf jeden Fall begeistert davon und erstelle gerade fleißig neue Muster, damit ich auch in Malta schöne bunte Nägel haben kann. So ein paar Bögen Vinyl Folie sind ja nun wirklich nicht schwer und es geht halt wirklich fix! Als nächstes möchte ich einen kleinen Seestern machen, um bei den maritimen Motiven zu bleiben.

Und wie sieht es bei euch aus? Habt ihr die Technik schon einmal ausprobiert?

Bis dann,

Svenja

[Nähen] Crazy Cat Lady? Yes!

Hallööö!

Man man man. Das war hier heute ein Wechselbad der Gefühle! Erst ruft die Organisation an, bei der ich mich beworben habe um 3 Monate im Ausland zu verbringen (fürs Studium). Ob ich an diesem Wochenende Zeit hätte, beim Teamer Trainig teil zu nehmen? Äääähm…Ja!! Dokumente gelesen, Fahrt gebucht – tschakka! Ich solle ein möglichst kreatives, gut lesbares Namensschild basteln. Ha! denk ich mir, hast doch einen Plotter. Ich öffne das Programm und traue meinen Augen nicht: Meine kompletten, selbst erstellten Dateien sind WEG! Programm Neustart, Pc Neustart – nix. Mein Freund der viel mehr von Technik versteht als ich hat sicher eine Stunde rum gedoktort – nix. Ich hab mich also mit dem Gedanken angefreundet, dass locker 30-50h Arbeitszeit unwiederruflich gelöscht sind. Dank einer ganz wunderbaren Plottergruppe bei Facebook, sind die Dateien (getarnt als Buchstaben und Zahlen Wirrwarr) wieder aufgetaucht! Zwar musste ich alles einzeln einlesen und neu speichern, aber jetzt ist alles wieder da und auch gut gespeichert.

So! Ich kann mich also wieder auf das aufregende und wichtige Wochenende freuen und schon kommen wir zum eigentlichen Grund dieses Posts – meiner neuen Tasche! Ich bin ja echt kein Taschen Mädel, mir reicht eine. Wenn die oll ist, näh ich halt eine Neue. Und genau das habe ich diese Woche getan, so kann ich direkt mit dem neuen Stück die kleine Reise antreten und mich heute wieder bei Rums verlinken.

Tadaaaa! Ich steh auf große, praktische Taschen. Ich schleppe immer und überall eine 1,5 Liter Wasserflasche mit mir rum, weil man ja unterwegs verdursten könnte. Din A4 Blöcke sollen bitte auch reinpassen und eventuell auch Einkäufe, falls ich spontan am Supermarkt vorbei komme. Mit ‚klein und süß‘ ist mir also nicht geholfen. Eben so verstehe ich Taschen nicht, die man am Unterarm spazieren führt. Ich habe mich diesmal für einen Breiten Träger aus Gurtband entschieden, der mit Karabinern befestigt wird. Den kann ich dann entweder einfach über der Schuler tragen, oder auch quer über den Oberkörper, was ja manchmal doch ganz praktisch ist.

Hinten habe ich den Außenstoff doppelt genommen, wobei ich in die äußere Lage einen langen Reißverschluss eingenäht habe. Kleinkrams kann ich so gut verstauen und auch schnell wieder finden.

Kommen wir ins innere der Tasche. Und kann mir mal wer verraten, wie man das bitte schön fotografieren soll? Ich habe mich für graue Baumwolle entschieden, weil ich bei Schwarzer einfach nichts finde 😉 Um den großen Innenraum zu unterteilen, habe ich auf der einen Seite einen ‚Divider‘ eingenäht. Din A4 Blöcke passen da bequem rein, so verknickt nichts. Auch das Portemonait kann ich so schnell finden, falls ich die Tasche mal wieder zu voll gepackt habe. Um den Divider zu stabilisieren, hab ich die Baumwolle mit Vlieseline verstärkt und mit einem kleinen Zentangle von innen nach außen abgesteppt.

Unter dem Divider versteckt sich noch eine Reißverschlusstasche. Die kann man ja wirklich nie genug haben. Bestimmt sammeln sich da wieder zahlreiche Bonbons, Haarnadeln und Mädels Supply drin. Ihr kennt das sicherlich.

Den Taschenboden habe ich aus einem genialen Kunstleder gemacht, welches ich bei Stoff&Stil gekauft habe. Der Bronzeton gefällt mir ausnehmend gut, ich liebäugel ja immer noch mit einer Biker Jacke aus dem Stoff! Wenn schon, denn schon! Anstatt einem normalen Boden, habe ich mich für einen Origami Boden entschieden. Gebt das einfach mal bei Pinterest ein, da bekommt ihr zahlreiche gute Bilder ausgespuckt! In Wirklichkeit geht das sogar noch schneller, als die ’normale‘ Variante, kann ich nur empfehlen.

Passend zu dem Tollen Kunstleder, habe ich eine Plotterfolie rausgesucht. Und hier schließt sich der Kreis zum Plotter-Dateien-Drama wieder. Um die Datei wäre es nämlich ganz besonders schade gewesen. Ich habe sie nach einem Foto von Suki erstellt und dann mit einem Mandala versehen. Geplant ist demnächst noch eine Version mit Djangos breiterem Gesicht. Und wenn alles gut geht, gibts die Dateien dann bald in meinem Dawanda Shop 🙂  Jetzt ziert Sukis Gesicht aber auf jeden Fall meine neue Tasche, damit mich auch jeder als Crazy Cat Lady erkennen kann.

Puuuh, ganz schön viel Text um so eine Tasche! Allerdings habe ich das Gefühl, dass meine Taschen mit jedem Mal etwas praktischer und etwas besser werden. Nach der X-ten Tasche weiß ich mittlerweile, was sich bewährt hat, und was ich dann doch nicht brauche. Ein bezogenes, breites Gummi zum Beispiel, als Wasserflaschenhalter. Hab ich glaub ich nie genutzt *g*

Sodele, jetzt hüpf ich ins Bett! Und träum von wieder hergestellten Plotter Dateien *g*

Bis dann,

Svenja

 

 

4 auf einen Streich!

Hallo ihr Lieben!

Heute kann ich nach langer Zeit endlich mal wieder bei Rums mitmachen! Nach den drölfzig Kosmetiktaschen habe ich ein wenig ‚Selfish Sewing‘ betrieben, bei dem auch der Plotter mit spielen durfte. Wenn ich in meinen Kleiderschrank schaue, sind von der Kategorie ‚T-Shirts‘ wohl am wenigsten selbst genäht. Hosen 100% meine, Kleider 95% meine, Jacken 90% meine. Aber T-Shirts? Da sind von den (geschätzt) 50 vielleicht 5 von mir und nochmal 5 umgenäht aus Bandshirts. Die alten gekauften Shirts fallen entweder mittlerweile auseinander, oder passen nicht mehr gut. Zu kurz, zu eng, zu enge Ärmelchen und ganz beliebt: Deoflecken, die gar nicht mehr raus gehen… Also hab ich mir gedacht, wenn schon – denn schon! Entstanden sind also direkt 4 Shirts für mich, nachdem ich einmal den perfekten Schnitt gefunden hatte.

Tadaaaa! Fangen wir mal mit dem Spitzenshirt an! Die Spitze gibt es bei Stoff&Stil für echt kleines Geld und macht mit der Bogenkante auch ordentlich was her. Den Halsausschnitt und die Ärmel habe ich hier mit Wäschegummi versäubert, ebenfalls von Stoff&Stil. Die Mitarbeiter dort begrüßen mich immer schon fröhlich, ich glaube das heißt was *kicher*

Weiter gehts mit Tentakel Shirt Nummer eins! Die Idee hatte ich recht schnell, nachdem ich meinen Plotter bekommen habe. Tentakel, die sich aus der Brusttasche rauswinden. Gedacht, getan! Ich hab erst manuell gezeichnet, das Ganze dann eingescannt und im Plotter-Programm noch etwas bearbeitet. Da das so super geklappt hat, bin ich seitdem wieder fleißig am zeichnen und bearbeiten.

Etwas größer ist dann auch schon folgende Plotter Datei, für das 2. Tentakel Shirt geworden. Blaue Haare verpflichten ja irgendwie ein bisschen, zum Mermaid-Stil. Naja, und ich mag einfach ästhetisch die Tentakeln total gerne! Letztes Jahr habe ich ja einige Ketten Anhänger aus Fimo gemacht, nun ziert ein Tentakel-Kragen ein T-Shirt. Die Muscheln sind von meinem Shirt, was ich für Karneval gemacht hatte. Die Folie changiert je nach Licht ein bisschen und ist mal mehr, mal weniger präsent. Den Effekt finde ich total schön, weswegen ich von der Folie auch nachgeordert habe.

Zu guter Letzt gibt es noch ein Streifen Shirt, aus Paris-Stoff. Vor 2 Jahren habe ich aus dem Stoff schonmal ein Shirt gemacht, aber der Schnitt war noch nicht ideal und ich zieh das Shirt meistens nur zu Gammel-Outfits an. Bei 2.0 sitzt jetzt alles gut, das wird ein super Shirt für den Alltag!

Das wars dann wieder von mir. Die Shirts dürften noch eine Weile ‚reichen‘, aber gerade seit ich den Plotter habe kann es sein, dass mich die kreative Ader piekst, und es demnächst doch noch mehr gibt! Die tolle neue Folie ist heute morgen nämlich schon angekommen. Die nächste Plotterdatei ist auch schon so gut wie fertig, das macht mir wirklich Spaß.

Bis dann,

Svenja

[Nähen] Ein Hemd soll es sein!

Hallöchen ihr Lieben!

Eigentlich wollte ich diesen Post schon heute morgen fertig machen, allerdings wurde das gute Stück, um das es heute hier geht, von seinem Besitzer schon ausgeführt, so dass ich die letzten Detail Fotos nicht machen konnte. Aber das spricht ja nur für das Ergebnis, oder? Heute am Creadienstag mag ich euch nämlich ein Hemd für meinen Freund zeigen! Der hat von mir schon so einige Shirts bekommen, das Hemd ist jetzt das erste aufwändigere Teil.

Tadaaaa! Durch ein wahnsinns Kleinanzeigen Schnäppchen bin ich in den Besitz eines ganzen BALLENS wundershcönen Baumwoll Feincords gekommen. Die Farbe gefällt nicht nur mir gut, nein, auch meinem Freund. Da dieser kürzlich seine Liebe zu Flanell Hemden entdeckt hat, habe ich ihn gefragt, ob er vielleicht aus dem neuen Stoff ein Hemd haben möchte? Ja! Da ich immer noch ein kleines Burda Arsenal hier habe, wurde ich auch auf der Suche nach einem Schnitt schnell fündig. Verwendet habe ich die 132 aus der  3/2009. Nach ein paar Änderungen ging es dann los.

Verändert habe ich zum Beispiel die Rückenpasse, die ursprünglich gerade verlief. Mit der dreieeckigen Form, gefiel es mir dann aber besser. Vorne habe ich eine ähnliche Änderung an der Passe vorgenommen. Von den Maßen her, entspricht der Schnitt so ziemlich dem Hemd von meinem Freund, welches als Vorbild diente.

Nun war das Hemd an sich recht schnell genäht, eigentlich. Uneigentlich hing das Hemd jetzt seit anfang Februar auf dem Bügel, nur die Manschetten und die Knöpfe hatten noch gefehlt. Dazwischen kamen mir dann 36 Kosmetiktaschen und die Tatsache, dass ich noch nie Manschettenschlitze genäht habe! Upsi! Zum Glück hat das Internet ja auf jede Frage eine Antwort und so bin ich bei Fadenspannung auf ein super bebildertes Tutorial gestoßen. Schritt für Schritt habe ich mich vorgearbeitet, und das Ergebnis überzeugt mich sehr.

Eine kleine Änderung wird es an dem Hemd noch geben, es kommt noch jeweils ein Knöpfchen auf den Ärmelschlitz. Der klafft wohl etwas auf, wenn die Ärmel nicht gerade hoch gekrempelt sind. Aber das lässt sich ja schnell beheben! So hab ich also einen weiteren ‚Passt!-Schnitt‘ für den werten Herren Ausverkauft hier. Was ich aus dem restlichen Ballen von dem hübschen Stoff mache, weiß ich noch nicht so recht. Vielleicht nähe ich mir auch einfach ein Hemd? Einen passenden Schnitt für mich habe ich ja schließlich auch hier.

Am Donnerstag geht es hier direkt mit 4 neuen T-Shirts für mich weiter! Auch Spitze und der Plotter sind da zum Einsatz gekommen. Ich freue mich, wenn ihr da mal vorbei schauen würdet 🙂

Habt einen feinen Abend,

Svenja

 

[Look] DIY Mermaid Kostüm

Dreimal Kölle Alaaaaaaaf!

Und wer das böse Wort mit ‚H‘ sagt, kriegt nix! Das war gestern die Devise, auf dem großen Rosenmontagszug in Köln. In bester Lage habe ich in und vor der Wohnung eines Freundes gefeiert, der genau an der Hohenstraße wohnt, wo der Zug entlang geht. Mehr als 5 Stunden lang wurde gefeiert, getanzt, geschunkelt, Luftküsschen verteilt und Kamelle gefangen. Strüßchen natürlich auch! Da ich von Kaufkostümen nicht viel halte, ist mein Kostüm natürlich selbst gemacht. Was da alles zu gehört, zeige ich euch heute beim Creadienstag.

Das Kostüm habe ich mittlerweile in 2 Varianten. Der erste Rock ist für kalte Tage gedacht, denn unter dem Tüllrock trage ich eine kurze Hose *g* Da kann ich einerseits gut Handy und Portemonait unterbringen, andererseits ist es aber natürlich auch wärmer und weniger windig 😉  So war ich dann an Weiberfastnacht unterwegs, mit einer lila Fleecejacke und einer Regenjacke drüber. Der Tüllrock besteht aus vielen, vielen Streifen Tüll und etwas Chiffon, die ich um ein einfaches Gummi geknotet habe. Sicherlich könnte man ihn auch als Qualle benutzen! Kostüm Recyceln mag ich nämlich gerne.

So kommt der 2. Rock auch aus meinem alten Arielle Kostüm! Ich hab ihn genäht, als ich noch knallrote Arielle-Haare hatte. Leider rollen sich die einzelnen (Jersey) Schuppen total ein nach dem Waschen. Auch Bügeln hat da nur bedingt geholfen…

Das T-Shirt habe ich selbst beplottet und das hübsche Armband gab es mal in einer essence-Le.

Das ich gerne mal tief in die Schmink- und Glitzertöpfe greife, dürfte ja mittlerweile bekannt sein! So habe ich ein farbenfrohes Make up zu dem Kostüm gepinselt. Dieses Jahr auch mit besonders viel Glitzer! Kleiner Tipp: Wenn man vorher ein wenig Lidschattenbase auftupft, hält der Glitter bombenfest!

Da die Frage gestern aufkam: Der Seestern ist glaube ich nicht echt. Ich habe ihn in Holland gekauft, und mit Heißklebe und einem Lederpatch auf einen Haarreifen geklebt. Auch im zweiten Jahr hält das ganz gut!

Heute geht hier in der Nachbarschaft zwar nochmal ein Zug entlang, aber für mich ist es jetzt vorbei mit Karneval. Auch der Nubbel muss alleine brennen *g* Heute steht mir ein kleiner Photoshop und Dawanda Marathon bevor, denn die ganzen neuen Kosmetiktaschen wollen ja auch eingestellt werden. Das Auslandssemester rückt näher, und die Kasse kann noch eine Auffrischung vertragen.

Habt einen kreativen Tag!

Svenja

[Plotten] Die ersten Versuche…

Hallöchen!

Lange, lange ists her, dass ich beim Creadienstag mit gemacht habe! Nun kann ich aber wieder regelmäßig dabei sein, dank Der Gerät. Der Gerät ist ein (schneide) Plotter namens Cameo 3 und wohnt seit 1,5 Wochen im Hause Ausverkauft. Auf die Idee gekommen, dass ich dringend einen Plotter brauche, bin ich durch eine Kollegin. Sie hatte das irgendwo gelesen und mir erzählt. Nach kurzer Zeit war ich Feuer und Flamme, dass mein Geburtstag zu dem Zeitpunkt auch im Raume stand, hat die Sache dann dingfest gemacht. Durch ein Angebot bei Amazon habe ich ihn dann um einiges günstiger bekommen, musste aber auch länger auf Der Gerät warten. Die Zeit habe ich genutzt um jede menge Folien zu bestellen und mich ein zu lesen. So einfach wie drucken ist das Ganze nämlich nicht 😉 Oh, und neben Nagellack und Stoffen sammele ich jetzt auch Schriften *hust*

Genug gelabert, ihr wollt doch auch lieber Bilder sehen, oder? Ich hab also mal meine erstem Versuche für euch fotografiert!

Los ging es mit der Verschönerung meines Notizbuches, das die Stoffstatistik beherbergt. Die Datei war in einem Design Bundle (I love Paris von Dafont)

Meine Nähmaschine musste auch dran glauben. Während einem unheimlich langweiligen Blockseminar, habe ich ein neues Logo gezeichnet. Das wurde dann eingescannt und bearbeitet.

An Folie für Textil habe ich mich dann auch recht schnell heran gewagt und einen großen Eiffelturm geplottet. (Ebenfalls aus dem I love Paris Bundle)

Auf die Schnelle habe ich dann mein Karnevalskostüm um ein passendes Oberteil erweitert. Die Muschel habe ich manuell gezeichnet, eingescannt und dann im Programm des Plotters noch etwas bearbeitet.

Ihr seht, die Möglichkeiten sind riesig! Neben den hier gezeigten Projekten gab es auch noch einige andere, und es werden täglich mehr *g* Besonders das Zeichnen von eigenen Dateien macht mir sehr Spaß. Ich habe ewig nicht mehr so viel gezeichnet und freue mich, dieses Feld wieder für mich zurück zu erobern. In nächster Zeit wird es also einiges in der Kategorie ‚Plotten‘ zu sehen geben 🙂 Bei Fragen, fragt einfach 😀

Bis dann,

Svenja

[Nähen] Once in a lifetime…

Hallo ihr Lieben,

natürlich habe ich gestern Nacht den Rums-Start verpennt! Da bin ich wohl ganz schön aus der Übung… Aber da ich mir fest vorgenommen hatte, euch den Quilt heute zu zeigen, gibts den Post einfach jetzt.

Es geht um mein once in a lifetime Projekt, einen Hexagon Quilt der komplett in Handarbeit gefertigt ist. Vor insgesamt 5 Jahren und 2 Umzügen habe ich ihn in der Schule aus Langeweile begonnen, jetzt ist er endlich fertig, aber erstmal lasse ich Bilder sprechen:

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Ganz schön groß der Gerät! Bei dem Wind war es dann auch gar nicht so einfach, ihn halbwegs gut in Szene zu setzen. ich hatte übrigens noch auf gelbe Bäume gesetzt, war aber schon zu spät dafür *g*

Nun die harten Fakten:

Die tatsächliche Arbeitszeit kenne ich nicht, aber er wäre in Gold noch lange nicht auf zu wiegen…

Hätte ich nicht immer wieder ewige Pausen eingelegt, wäre der Quilt in einem Jahr locker fertig gewesen.

Bis auf 4 Nähte vom Binding, ist ALLES mit der Hand genäht.

Die Maßen sind 2,20m x 1,40m .

Innendrin ist eine Lage Volumenvlies.

Der Quilt besteht tatsächlich nur aus Resten! Das war mir sehr wichtig, als ich ihn damals angefangen habe. Dadurch haben auch die vielen kleinen Sechsecke eine Geschichte und mit jedem Einzelnen, kann ich andere Nähstücke verknüpfen.

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Türkis vorne: Die erste Hose die ich mir jemals selber genäht habe! Nach einigen Jahren war sie aber einfach ‚durch‘.

Gelbe mit Pünktchen: Beides von Kinderkleidungs Aufträgen, die ich früher sehr oft angenommen habe.

Beide Cordstoffe: Hoooosen *g* Ich liebe Cord!

Zebra Muster: Ein Kleid, was ich ‚damals‘ unglaublich schick fand.

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Bunter Feincord: Daraus habe ich ein zauberhaftes Asia-Kinderkleid genäht.

Grüner Karo: Ein Minikleid was aber wintertauglich ist. Heute ist es mir dann doch zu kurz *g*

Leostoff: Hier raus hab ich noch eine Sommerhose, aber er kam auch in vielen kleinen Täschchen zum Einsatz.

Totenkopfstoff: Auch der ist in unzähligen Täschchen und Hosenbünden als Futter eingesetzt. Ganz früher gabs auch mal ein Kleid, wo er aber mit anderen Stoffen kombiniert war.

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Das Binding habe ich aus schwarzer Baumwolle genäht. Die einzigen Maschinennähte habe ich hier gemacht, um das Binding an den Quilt zu bekommen. Auf der Rückseite wurde es dann aber mit der Hand angenäht…

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Ihr seht, der Quilt hat viel Geschichte! Würde ich ihn heute nochmal nähen, hätte ich wohl andere Farben gewählt *g* So ist er aber ein farbenfroher Klecks bei uns im Schlafzimmer, was ja auch nicht schlecht ist. Würde ich so eine Decke nochmal nähen? Ganz klares NEIN! *g* Es war wirklich ein wahnsinns Projekt, was ich so nicht mehr realisieren würde. Patchworkdecken mit der Maschine bin ich aber nicht abgeneigt, die Blöcke für eine Decke liegen schon in einer Kiste…. Seit 2 Jahren… *g*

Bis dann,

Svenja

 

[Nähen] Katzenbetten

Hallööööchen 🙂 
Heute gibt es mal wieder etwas Genähtes bei mir! Aber heute ist es nicht für mich, sondern für die 2 Flauschis 😉 Perfekt passend zur Do4You Aktion von der Krümelmonster AG!

Die meisten Katzensachen hatten wir schon, als wir zum letzten Besuch im Fr*****apf aufgebrochen sind, um Kleinkram zu besorgen. Was wir noch nicht hatten, war ein Katzenbett. In den Weiten des Internets haben wir nur Modelle gesehen, die uns absolut nicht gefallen haben! Muss denn jedes Katzenbett aus diesem unsäglichen Polyplüsch sein? *irgh* Auch im Geschäft vor Ort wurde es da nicht besser… Das höchste der Gefühle waren dort sündhaft teure Modelle aus Filz. Also selber nähen! Liegt ja auch nahe, wenn man für sich selbst alles selber näht, den Katzen auch die Sachen zu machen *g* Da es wirklich fix geht und man nicht viel Material braucht, mag ich euch heute die 2 entstandenen Betten zeigen, aber Vorsicht: Es gibt furchtbar niedliche Katzenbilder dabei 😀


Modell Nummer eins ist am Morgen der ‚Übergabe‘ entstanden. Ich habe mich für einen rauchblauen Feincord entschieden, den ich im Wahn einer Sale Aktion mal gekauft habe 😉 Zusätzlich habe ich ein Füllkissen benutzt und die Schaumstoffplatten aus Traubenkisten, die man aber nicht zwingend braucht. (Sag ich später noch was zu 🙂 )


Das Bettchen war in einer halben Stunde fertig 😀 Erst ein Oval bei doppelter Stofflage ausschneiden, rundherum mit außen liegenden Nahtzugaben bis auf eine Füllöffnung schließen, Füllmaterial reinstopfen, Füllöffnung schließen. Erster Schritt – Fertig 😀 Dann einmal um das Kissen herum messen, einen entsprechend langen Stoffstreifen ausschneiden, die Watte oder die Schaumstoffplatten einfüllen, an das Kissen nähen – fertig 😀 Ich hab beim ersten Bettchen dann noch die außen (unten) liegende Nahtzugabe mit Schrägband eingefasst, was ich beim 2. Bettchen schon nicht mehr gemacht habe.
Das kleine Bett passt hervorragend in die kleine Transportbox und wohnt jetzt auf meinem Nachttisch. Die Katzen sollen nicht bei uns im Bett schlafen und falls sich doch eine verirrt, kann ich sie schnell nach nebenan setzen. Das klappt so ganz gut 🙂 Tagsüber wird das Bettchen zum Putzen und manchmal auch für ein Nickerchen genutzt 🙂

Das 2. Bett ist die Luxusversion :’D Es ist viel viel größer und hat eine kleine Höhle bekommen. Der Aufbau ist ähnlich wie beim Kleinen: Der Boden wird ganz genau so gemacht, nur bei der Umrandung macht man an einer Seite eine kleine ‚Kapuze‘. Da ich keinen Schaumstoff mehr hatte, habe ich einfach die festen Bodenwischtücher vom Discounter als Einlage benutzt. Die macht die Ränder steif genug um den Kopf drauf ab zu legen, aber kuschelig ist es auch noch 🙂

 

 Sieht doch ganz gemütlich aus, oder? Allerdings ist auf den Bildern der kleine Mister zu sehen, der wirklich wahnsinnig verschmust ist. Bekommt er mit, dass ich mich nähere, wird aufgestanden, gegähnt und ich werde direkt begrüßt… Die Kamera (und das Handy!) findet er ziemlich spannend, die werden gerne mal beschnuppert. 
Vampierkatze direkt nach dem Gähnen erwischt <3

 

Wenn er noch nicht ausgeschlafen hat, ist dann allerdings auch das kuscheligste Bett total egal, er wirft sich an mich und stellt den Motor an 😀

Für beide Bettchen zusammen habe ich mit großzügigem Zuschneiden etwa 1,5 Meter von dem Feincord gebraucht. Das praktische an beiden Modellen: Man kann sie komplett in die Waschmaschine schmeißen! Und ich persönlich ziehe ein Naturmaterial als Außenstoff eindeutig vor dem fiesen Plüsch vor…
Suki habe ich im großen Bett noch nicht gesehen. Im Wohnzimmer/Küche ist ihr Lieblingsplatz auf dem Stuhlkissen unter dem Tisch *g*

Vielleicht habt ihr ja auch Lust bekommen, euren Flauschis ein kleines Bettchen zu nähen 🙂
Ich muss jetzt leider das Bündel Fell auf meinem Schoß bei Seite räumen und mich auf den Weg in die Uni machen – Blockseminar *seufz*
Machts euch flauschig,
Svenja