[Nähen] Alma? Yes please!

Hallöööööchen!

Ich habe gestern mit Sommer hier auf dem Blog aufgehört und mache auch heute damit weiter. Denn es gibt wirklich kaum etwas was meine Laune so steigen lässt, wie gutes Wetter! Zu heißt gibt es für mich kaum, nur gut angezogen möchte ich dabei sein. Mit Blick auf Malta war ich also sofort begeistert, als ich den Probenähaufruf von Frau Schnitte sah für ein Kleid oder ein Blüschen aus leichter Webware. Zum Glück war ich dann auch direkt mit im Boot und habe meine erste Alma genäht!

Der Schnitt ist für leichte Webware ausgelegt und ich habe mich für eine Viskose im Batik-Look vom letzten Stoffmarkt entschieden. Da ich in Malta wohl eher wenig bügeln werde, bin ich ganz froh um den Stoff, dem man Knitter und Falten nicht ansieht. Entschieden habe ich mich für die Kleidlänge, die neben der Blusenvariante im Schnitt enthalten ist.

Da ich gerne ein Kleid für Ausflüge in die Stadt haben wollte, aber dennoch ‚luftig‘ bleiben wollte, habe ich mich für eine Alma ohne Ärmelchen entschieden. Die werden dann nach Malta getestet, da hab ich nämlich schon einige Stoffe im Blick für Blusen! Den Ausschnitt habe ich auch ganz simpel gelassen, im E-Book gibt es da noch die Variante mit einer Schluppe oder auch Schleife, die hier nicht so gut zum Stoff gepasst hätte.

Mit einem Stofftunnel durch den ein Gummi gezogen ist, ist das Kleid auch ganz wunderbar bequem. Ich muss mir da wirklich keine großen Gedanken morgens machen und bin direkt fertig angezogen. Einzig Taschen, würde ich das nächste Mal noch einbauen. Die habe ich heute ein wenig vermisst, als ich das Kleid dank dem tollen Wetter das erste Mal nach dem ‚Shooting‘ anziehen konnte.

Der Rockteil ist hier tatsächlich die perfekte Weite zwischen ‚umschmeichelnd‘ und ‚Marilyn Monroe Effekt‘. Selbst bei recht starkem Wind bin ich ohne Unnebuxxen Blitzer davon gekommen. Naja, die LKW Fahrer im Industrie Gebiet hätte es vermutlich gefreut …

Nach einem Ausflug war ich in dem Kleid dann auch abends Essen, wo ich mich besonders über den Gummizug gefreut habe. Denn der dehnt sich im Gegensatz zu Reißverschlusskleidern ja einfach mit!

Wie man denke ich gut merkt, bin ich sehr angetan von dem Schnitt. Er ist unkompliziert und schnell zu nähen, auch Anfänger haben den Schnitt gut bewältigt in der Probenähgruppe. Wenn ich hier übrigens von solchen Probenähaktionen schreibe, ist meine Meinung keines Falls gekauft. Ich bekomme einen Schnitt, den ich teste, was ich davon halte bleibt zum Glück ja immer noch mir überlassen 🙂 Wenn ein Schnitt nicht ‚passt‘, würde ich hier auch kein Lobeslied darüber schreiben. Für meine nächste Alma ohne Ärmel als Kleid, liegt der Stoff schon bereit. (Das hat sich gereimt *g*) Hierfür werde ich nur die Schulterbreite ein wenig reduzieren, die brauche ich ohne die Ärmelchen nicht so breit haben. Sonst kann alles bleiben, wie es ist. Dann hab ich auf Malta noch ein Wohlfühl-Kleid!

Mit der schönen Batik-Alma verlinke ich mich heute bei Rums. Mal schauen, ob ich mir noch Malta-Inspiration abgreifen kann dort, ich bin mir fast sicher!

Bis dann,

Svenja

[Nähen] Falten in Petrol

Hallo ihr Lieben!

Kurz vor Weihnachten hatte ich euch als letztes Nähwerk mein Weihnachtskleid gezeigt, das sehr festlich und nur zu ganz bestimmten Anlässen tragbar ist. Heute gibt es das genaue Gegenteil davon! Ein Kleid für den Alltag, schick wie ein hübsches Kleid nun mal ist, aber bequem wie eine Jogginghose.

Den Stoff habe ich bei dem vorletzten Stoffmarkt Besuch gekauft. Eigentlich war daraus ein T-Shirt für mich und eins für meinen Freund geplant. Leider ging mir eine Idee aber nicht mehr aus dem Kopf, so dass die 2 Meter dann zu einem Kleid geworden sind. Schnitttechnisch nutze ich oft die gleichen selbstgemachten Schnitte, diesmal wollte ich etwas Abwechslung haben. So habe ich einen T-Shirt Schnitt über der Brust abgeschnitten und aufgefächert, um die Falten zu erhalten. Das es geklappt hat, hat mich ganz besonders gefreut!

Verarbeitet habe ich den Ausschnitt mit einem Beleg. Da bin ich ja sonst kein so großer Fan von, hier wäre komplett Füttern aber zu viel des Guten und Schrägband sähe nicht aus. So habe ich einen cleanen Look ohne sichtbare Naht von außen erreicht. Nur im Nacken musste ich das Label durch Beleg und Außenstoff durchsteppen, da der Beleg dort immer wieder nach oben geklappt ist. In den Falten habe ich je eie kurze Naht gesteppt, um den Beleg an Ort und Stelle zu halten. Unsichtbar mit der Hand fixieren ging übrigens leider nicht, da der Beleg sich anders dehnt als der Oberstoff und somit jeder Stich im getragenen Zustand sichtbar wurde.

Beim Rockteil habe ich mich alleine schon aus Stoffmangel gegen meinen Standard-Teller entschieden. So kam eine leicht abgerundete Bahn an den Taillengürtel, mit kleinen Falten in der hinteren und vorderen Mitte. So wirkt der Schnitt immer noch kaschierend gegenüber kleinen Festtagspölsterchen aber nicht so verspielt, wie ein halber oder ein ganzer Teller.

Das Kleid ist durch das Material wirklich wunderbar bequem und ich freue mich schon auf viele Anlässe, an dem ich das Kleid tragen kann. Aus dem Schnitt habe ich dann direkt auch noch ein Oberteil genäht, davon gibt es allerdings noch keine Fotos. Fürs Erste verlinke ich mich jetzt also bei Rums, wo ich bestimmt wieder die eine oder andere Inspiration erhaschen kann!

Bis dann,

Svenja

 

Weihnachtskleid aus Jacquard

All I want for Christmas, is youuhuuuuuuu! Ooooooooh Baaaabyyyyyy….

Den Ohrwurm habe ich jetzt mittlerweile seit bestimmt 3 Wochen, und du vielleicht jetzt auch. You’re welcome *g* Wenn ich schon nicht in Weihnachtsstimmung bin, habe ich immerhin ein Weihnachtskleid. Was man hat, hat man halt auch und damit mach ich seit Wochen das erste Mal wieder bei Rums mit!

Tadaaaaa! In den Stoff habe ich mich bei einem Stoff&Stil Besuch direkt verliebt. Bin ich ja sonst eher den dunklen Stoffen verfallen, hat mich dieses silber/blau/champagner Farbene Stöffchen direkt magisch angezogen. Es ist ein Jacquard, was bedeutet, dass das Muster eingewebt und nicht gedruckt ist. Die Meisten werden ähnliches von typischen Asia-Stoffen kennen. Dank der Webart löst der Stoff sich aber auch schon bei strengen Blicken auf! Ich habe also erstmal alle Schnitteile ausgeschnitten und rundum mit einer Sicherheitsnaht versehen. Alle Nähte wurden daraufhin 2 mal genäht. Doppelt gemoppelt hält ja bekanntlich besser.

Als Schnitt habe ich meinen altbewährten Kleiderschnitt genommen, den ich aus einem Blusenschnitt gebastelt habe. Nach ein paar Überlegungen und dem Rat von Goldkind, ist anstatt einem gefalteten Rockteil ein dreiviertel Teller dran gekommen. Da musste ich dann etwas hin und her schieben, weil ich nur 2m vom Oberstoff mitgenommen hatte. Oberste Priorität beim Muster war die Rückennaht, beziehungsweise die Stelle mit dem nahtverdeckten Reißverschluss. Dank Heften ist mir das Aufeinandertreffen des Musters auch echt gut gelungen!

Den Ausschnitt habe ich mit einem Kantestepp (Pingel Inge wäre erfreut) versehen, weil ich keine sichtbare Absteppnaht haben wollte. Generell war ich bei dem Kleid ewig mit Bügeln beschäftigt, damit der doch etwas störrische Jacquard sich gut bändigen ließ.

Den Saum habe ich mit einem uralten, noch aus DM stammenden Zeiten verstürzt. Dann gab es ebenfalls einen Kantestepp und rundherum eine Handnaht. Der Stoff bietet sich dafür super an, denn man sieht auf der Vorderseite wirklich nichts davon! Den Saum habe ich übrigens eine Nacht aushängen lassen! Bei allen Röcken die Richtung Teller gehen ist das besonders wichtig, da sich der schräge Fadenlauf durchaus stark aushängen kann. Bei meinem Stoff waren es diesmal bis zu 7 cm. Ärgerlich, wenn man das dann nach dem fertigen Saum so hätte 😉

Das komplette Kleid habe ich gefüttert. Ich konnte noch nie verstehen, wieso Menschen sich bei sowas mit Belegen abmühen, wenn komplett Füttern hübscher aussieht, und auch nicht länger braucht *g* Für das Oberteil nehme ich da gerne Baumwolle, weil es einfach angenehmer auf der Haut ist, als Polyesterfutter. Damit das Futter aber auch am Rock seinen Zweck erfüllt, nutze ich da ganz normalen, flutschigen Futterstoff. Irgendwie habe ich da nicht die richtige Farbe gefunden, so wurde es dann eher gräulich mit Stich ins oliv Farbene. Aber außer mir, sieht das ja eh niemand. Im Hintergrund könnt ihr hier auch schon 2 weitere Teile für Weihnachten sehen. Eine dünne Bluse aus Baumwolle mit Lurexfädchen drin und eine Strickjacke, ebenfalls komplett aus Baumwolle für ein anderes Outfit. Die zeig ich euch demnächst dann!

Mit meinem Kleid bin ich super zufrieden. Ich hab zum Glück genau die Mitte zwischen Figurbetont und ‚es ist Platz fürs Weihnachtsessen‘ getroffen. Auch die Länge, die sonst bei mir durchaus 10 cm kürzer ist, empfinde ich als passend und dem Anlass gerecht. Als Jäckchen dazu wird es eine (gekaufte) dünne und kurze Strickjacke geben in schwarz, mit kleinen Glitzerfädchen. Da ich ja eh eine dunkle Strumpfhose wähle, passt da so schon. Den passenden Nagelanstrich zeig ich euch dann auch die Tage.

Habt ihr schon eure Weihnachtsgarderobe zusammen? Wenn ich noch Zeit finde, gibt es noch eine Hose. Aber die wichtigsten Dinge sind fertig 🙂

Bis dann,

Svenja, die sich heute auf viele tolle Kleider bei Rums freut!

[Nähen] One Shade of Grey

…ich konnts mir ja nicht verkneifen, und ein besserer Titel wollte mir auch nicht einfallen.

Aber Hallo erstmal!

Guten Morgen, gute Nacht, wann immer ihr das hier lesen mögt. Ich hab den Rums-Start tatsächlich mal nicht verpennt und mag euch ein Kleid zeigen, was ich letzte Woche genäht und auch direkt getragen habe. Wir vor kurzem schonmal angekündigt, hat sich mein Geschmack von ‚Wurst in Pelle‘ zu ‚fließend‘ etwas geändert. Das graue Kleid ist der erste Schritt in diese Richtung, aber schaut selber!

collage-blog

Sieht ganz schön erwachsen aus, oder? Aber genau so ein Kleid hat gefehlt! Es ist echt ganz schön wandelbar wie ich finde, ob zum Abendessen mit Mutti (wo ich es tatsächlich getragen habe) oder mal schicker in die Stadt, Abends Cocktails trinken… Ich kann mir mich gut in dem Kleid vorstellen, was sicherlich auch daran liegt, dass es wahnsinnig bequem ist. Denn kommen wir mal zu den Details!

Das Kleid ist aus einem grauen, etwas festerem und vor allem blickdichten Crepe Chiffon aus der Karstadt Reste Kiste genäht. Die 1,20m habe ich bis auf ein paar kleine Reste gut aufgebraucht.

Den Schnitt habe ich selber gemacht und nach einem Probeteil war klar, dass ich keinen Reißverschluss brauche. Das Oberteil ist von der Brust bis zur Taille gleich bleibend, und wird durch einen Gummi den ich in die Nahtzugabe von Rock und Oberteil eingezogen habe, auf Form gebracht. Leider wird es an dieser Stelle so ein bisschen krumpelig, aber das kann ich gerade so aushalten. Wenn es etwas schicker sein soll, passt der kleine Gürtel rechts find ich dann ganz gut dazu. Den Vollant habe ich freihand aufgemalt und der Erste war für die Mülltonne *g* Die Rundung war nicht schön, der Fall erst recht nicht. Der zweite Versuch hat mir dann schon besser gefallen. Mit dem Rollsaum der Overlock versäubert hab ich ihn dann zwischen Futter und Oberstoff mitgenäht.

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Aber leider ist das Kleid noch nicht das Ende der Fahnenstange. Von vorne gefällt es mir gut, aber in der Rückansicht lassen sich Schwächen erkennen. Ich hab das Oberteil zu sehr vergrößert, so dass es mir minimal von den Schultern rutscht. Die Schulterbreite muss ich bei einem Folgemodell also noch verringern. Ebenso wie die Oberteillänge hinten, da schwabbt zuviel Stoff über das Gummi, mal schauen wie sich das beheben lässt.

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Und zum Schluss wirds nochmal flauschig! Die kleine Madame hat sich die ganze Zeit auf die Fotos geschlichen, jetzt kriegt sie noch einen schmusigen Solo Auftritt 🙂

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Bis dann,

Svenja

[Nähen] Kolibri Kleid

Hallööchen 🙂
Nach dem feucht fröhlichen Uni Festival gestern, gibt es den heutigen Rums-Post erst etwas später 🙂 
Das Kleid was ich heute zeigen mag, hatte ich beim Geburtstag von Jans Oma an, also an dem Tag an dem wir die beiden Minis geholt haben 🙂 Jetzt am Sonntag hab ich es dann auch geschafft, Fotos davon zu machen. Allerdings ’nur‘ drinnen, für draußen war das Wetter dann schon zu schlecht… Aber schaut selbst 🙂



Um ehrlich zu sein, werde ich das Kleid noch umändern! Ich wollte bewusst mal ein Kleid mit einer etwas züchtigeren Länge, allerdings gefällt es mir so gar nicht. Die Länge wirkt im Zusammenspiel mit dem leichten Stoff irgendwie sackig, wie ein Kittel. Da werde ich noch um die 10 cm wegnehmen. Obenrum gefällt mir das Kleid gut! Die Paspel ist schön ordentlich geworden und auch das leichte Futter aus Viskose hat sich als angenehm erwiesen.



Hinten der Schieber vom Reißverschluss fällt beim türkisen Abschluss oben schon auf, aber so ist das halt, wenn man einen einfarbigen Reißverschluss über 2 verschiedene Stoffe hinweg näht 🙂


Nächste Woche zeige ich euch 2 neue Blusen, die ich mir für die Arbeit genäht habe. Tatsächlich habe ich mich nochmal an einen Burda Schnitt gewagt! *g*
Bis dann,
Svenja

[Nähen] Ein kleines Schwarzes

Hallo ihr Lieben 🙂
Na, wer von euch konnte heute ausschlafen? 😀 Ich leiiiider leider nicht, denn heute ist mein vorletzter Tag auf der alten Arbeit. Dafür hab ich immerhin am Freitag frei, bzw keine Uni, ist ja auch was 🙂

Heute bei Rums mag ich euch ein Kleid vorstellen, das mir schon seit einiger Zeit im Kopf rumgespukt ist. Ein kleines Schwarzes was aber alltagstauglich sein soll! Also nicht super chic, nicht mega sexy sondern bequem und auch Fahrrad tauglich. Und hier ist es!


Genäht hab ich es aus einem Baumwoll Rippenjersey, der aber nur minimal elastisch ist. Bestellt habe ich ihn glaube ich letztes Jahr beim Stoffkontor in der Annahme, das es ein dünner Jersey wäre für Tops und Shirts. Nun war der Stoff aber wirklich recht dick und halt kaum elastisch und musste erstmal etwas ablagern. Wie es sich halt für Stoffe so gehört bei mir *kicher*


Als es dann wärmer wurde, hatte ich das Verlangen nach einem Kleid für ‚in die Uni‘. Kein luftiges Sommerkleidchen, dafür friere ich zu schnell… Und so wurde es halt fast Knie lang, was ich sehr schmeichelnd an mir finde. Gefüttert habe ich das gute Stück nicht! Der Stoff an sich ist wirklich recht dick, da brauche ich nicht noch eine Lage Futter 🙂 Die Innenverarbeitung der Ausschnitte habe ich also mit einem Satinschrägband gewerkelt. Sieht eigentlich auch ganz chic aus, zumindest bis auf die Stellen wo das Schrägband anfängt 😀

Auf dem oberen Bild habt ihr ja nun schon den Metall Reißverschluss gesehen. Den habe ich bei Stoff und Stil gekauft und er gibt dem Kleid das gewisse ‚Extra‘ von hinten 🙂 Ich mag ja sowieso die Kombination aus silber und schwarz sehr gerne…


Gerne hätte ich euch das Kleid mit nackigen Beinen gezeigt, so wie ich es mir eben vorgestellt hatte. Leider hatten wir gestern aber nur maue 14 Grad, da wars mir dann doch zu frisch für 😉 Nun hoffe ich also, dass das Wetter bald besser wird und ich das Kleid auch ohne Leggins tragen kann.
Ich bin schon gespannt, was die anderen Rums Damen heute so zeigen werden!
Bis dann,
Svenja

[Nähen] Ein kleines Schwarzes

Hallöööchen 🙂
Ein Nähprojekt habe ich im Januar immerhin, das ich euch heute bei Rums zeigen kann 😀
Am Abend vor meinem Geburtstag habe ich beschlossen mir ein neues Kleid zu nähen *g* Die Form war recht schnell klar, der Stoff auch. Bis ich die Spitze dann gefunden habe, war allerdings schon etwas Zeit vergangen *hust hust* 😀

Am Morgen meines Geburtstags musste dann noch der Rockteil an das Kleid, geht ja aber auch schnell 🙂 Eiiigentlich war die Schleife vorne gar nicht geplant, aber kluk wie ich manchmal bin, habe ich mit der Overlock ein Mini Loch in den Stoff vom Taillenband gemacht. Nach einem halben Herzinfarkt habe ich gesehen, das es wirklich genau die vordere Mitte war – immerhin! Die Schleife deckt das Löchlein 10 mal ab *g* Sonst wäre eine kleinere Schleife übrigens oben an den Hals Ausschnitt gekommen.
Da das Kleid bis auf die Spitze komplett aus elastischen Stoffen genäht ist, konnte ich mir den Reißverschluss sparen. Und auch ein gutes Essen hat Platz, das habe ich getestet 😉

Der Schnitt ist komplett Marke Eigenbau. Das Oberteil habe ich von meinem T-Shirt Schnitt abgewandelt und mich für meine Puffärmel Variante entschieden. Armsäume und auch den Halsausschnitt habe ich mit Wäschegummi von Stoff&Stil eingefasst. Das ließ sich wirklich angenehm verarbeiten, das nächste Mal kann ich es beim Ausschnitt aber noch etwas kürzen. Da ich ein kleines Schwarzes schon mit ganzem Tellerrock besitze, habe ich mich hier für einen halben Teller Umfang entschieden. Gefällt mir so auch gut, sieht irgendwie etwas erwachsener aus 😀

So habe ich im Januar immerhin ein Teil für mich genäht 🙂 Die beste Bilanz ist es leider nicht, aber besser als nichts. Ich glaube auch das ich das Kleid noch oft tragen werde! Im Februar wird leider dank Klausuren und Umzug auch eher wenig genäht werden, aber im März kann ich dafür dann so richtig durch starten! Ich freu mich drauf 🙂
Bis dann,
Svenja

[Nähen] Herziges Weihnachtskleid

Hallööööli 🙂 
Mit den Fotos hat es doch geklappt, allerdings ohne Kopf. Die wunderbar rote Nase hätte dann doch zu sehr abgelenkt, ganz zu schweigen von den schicken lila Augenringen *g*
So kann ich euch aber bei Rums mein Weihnachtskleid zeigen! Also, eins der Weihnachtskleider…. Hier hatte ich ja schon mein erstes gezeigt, welches eher aus Versehen entstanden ist.
Schaut her 🙂


Das Kleid ist diesmal ganz geplant entstanden. Bei einem Besuch bei Stoff&Stil hier in Köln habe ich mich sofort in den grünen Chiffon verliebt. Da der Preis auch gepasst hat, hab ich also 2 Meter mitgenommen da mir dieses Kleid direkt in den Sinn kam. Den Schnitt habe ich selber gemacht, aus einem T-Shirt Schnitt abgeleitet. Da alles ja recht locker sitzt, kommt das Kleid auch ohne RV und Abnäher aus 😉


In der Taille ist ein breites Gummiband, was sich leider beim Stoff Annähen geweitet hat. Schade Marmelade! Zum Glück hatte ich aber noch den Taillen Gürtel, den hat mir mein Papa mal mitgebracht, der passt da auch ganz gut zu.
Für den unteren Saum mit 3 Metern Umfang kam mir direkt eine Spitze in den Sinn, die letztes Jahr durch ein Tauschpaket bei mir gelandet ist. Ich konnte die ganze Länge nutzen – Tschakka! 😀


Oben in den Ausschnitt habe ich einen kleinen Schlitz genäht, damit mein Bollerkopf durch das Kleid passt. Geschlossen wird er mit einem kleinen schwarzen Glasknopf und einem dünnen geflochtenen Gummiband. Den Kragen muss ich nochmal andämpfen, Nahtzugaben absteppen hat hier wohl nicht gereicht damit er schön fällt 😀
Das Kleid ist mit Baumwoll Jersey gefüttert, die Ärmel allerdings nicht 🙂


Damit ist meine Weihnachtsgarderobe soweit komplett. Viel Zeit ist ja nun auch eh nicht mehr 😉 Morgen nähe ich dann noch einen Auftrag fertig und ein paar Kleinigkeiten für Verwandte und Freunde 🙂
Bis dann,
Svenja

[Nähen] Kuschelig in Co-Z

Hallööööli 🙂
Heute habe ich endlich mal wieder etwas Genähtes für euch! 😀 In letzter Zeit kam ich ja leider nicht ganz so oft an die Maschine… Das Kleid was ich euch heute bei Rums verlinke, ist tatsächlich auch schon ein wenig länger fertig. Wieso ich es erst jetzt zeige, verrate ich später noch 🙂
Hier erstmal mein wunderbar muckeliges Kleid!


Das Kleid ist aus recht festem Sweat Stoff genäht und somit ganz wunderbar kuschelig und warm! Es hat eine gefütterte Kapuze und einen halben Tellerrock und natürlich Taschen! 😀
Soooo, und wieso zeige ich es nun jetzt erst? Das Kleid ist nach dem Schnittmuster Co-Z entstanden, den ich für Sewera probenähen durfte. Das Kleid ist mittlerweile als E-Book erhältlich 🙂


Das Sweat Kleid ist das 2. Kleid gewesen das im Rahmen des Probenähens entstanden ist. Wie beim Ersten auch, habe ich Taille, Ärmel und Saum um 5 cm verlängert. Mit 1,74m bin ich zwar nicht riiieeesig, aber anscheinend doch ein wenig ‚zu lang‘ für den Schnitt. Aber diese Anpassung ist wirklich einfach und dürfte auch Anfängern gut gelingen 🙂


Die Fotos hat eine liebe Freundin in der Eifel gemacht, als wir mit unserer Jugendgruppe unterwegs waren. Ich kann euch sagen, die anderen Betreuer und auch einige der Kids waren ganz begeistert von dem Kleid 😀 Es ist einfach ganz wunderbar weiblich und zaubert eine sehr schöne Silhouette.


Für mich wird es sicherlich nicht das letzte Co-Z Dress sein, das ich nähen werde. Der Schnitt funktioniert einfach gut an meinem Körper und ist schnell zu nähen. Demnächst kommt auch noch eine Variante für Männer, da wird dann mein Freund beglückt. Natürlich mit einem Pullover, nicht mit einem Kleid 😉


Ansonsten gibt es demnächst wieder ein bisschen mehr von der Nähmaschine zu sehen. Heute ist ein kleiner Glitzaarrrrr-Rock fertig geworden 😀 Für Fotos hat es aber noch nicht gereicht. Und von meinen 2 Stoff&Stil Besuchen liegt hier noch so einiges an Stoff herum, der zu Weihnachtsgarderoben Teilen Verarbeitet werden möchte. Der Laden wird noch mein finanzieller Ruin 😉

Ich bin ganz gespannt ob ich schon andere Kleidungsstücke für Weihnachten bei Rums entdecken kann 😀
Bis dann,
Svenja

[Nähen] Weihnachtskleid aus Versehen

Hallööööchen 😀
Manchmal muss man die Feste feiern wie sie kommen, den Stoff vernähen wie er liegt und das gute Wetter mal nutzen, wenn es da ist! Und das hab ich getan… 😀
Heute war es hier in Köln eher sehr stürmisch. Aber auf dem Rückweg von der Uni schien auf einmal die Sonne! Und der Wind war so stark abgeflaut, dass ich keine Angst mehr haben musste einen Ast auf den Kopf zu bekommen… Also schnell ins neue Kleid und ab in den Park! Dort habe ich tatsächlich die letzten Sonnenstrahlen erwischt, bevor sie hinter den Bäumen verschwunden ist. Das Publikum, bestehend aus 2 Omis mit Hund, war sichtlich amüsiert ob des Mädels mit Stativ das zwischen Kamera und Standpunkt hin- und hergelaufen ist… Aber hier das Ergebnis vom schnellen Ausflug heute: Mein erstes Kleid nach dem (noch nicht erschienenen) Schnittmuster Co-Z Dress von Sewera!


Der Name ist hier eindeutig Programm! Das Kleid ist komplett aus elastischen Stoffen genäht, was es ganz wunderbar bequem macht. Oben aus etwas dickerem BW Jersey, unten aus nicht näher definierbaren Strickware mit Karomuster. Ein besonderer Hingucker: Der Kragen! Mal was anderes als V- oder normaler Ausschnitt und sehr sauber zu verarbeiten 🙂 Meine neuen Ketten passen hier ganz hervorragend rein von Länge und Größe <3


Ein weiterer Hingucker ist sicherlich das Schößchen, das ich eingebaut habe! Das Schnittmuster kommt mit einer Variante für einen schmalen Bleistiftrock und für einen Tellerrock. Ich habe einfach beide verwendet *g* Den Tellerrock habe ich auf 25 cm gekürzt und dann mit dem Bleistiftrock zusammen verarbeitet. Die Taschen sind im Bleistiftrock und durch das Schößchen verdeckt…


Durch das schmeichelnde schwarz des Schößchens verdeckt das Kleid auch ein kleines Wohlstandsbäuchlein, so hab ich schon einen perfekten Kandidaten für Weihnachten gefunden! Bequem UND chic – tschakka 😀 Auch die Schuhe kann ich mir in der Kombination gut vorstellen… Vielleicht aber auch eins meiner drölfzigtausend Stiefelpaare *hust*


Hachjaaa, wie ihr merkt, ich bin zufrieden! Einen kleinen Kritikpunkt hatte ich beim Probenähen: Ich bin mit 1,74m anscheinend etwas lang geraten! Das schwarze Taillenband war so eigentlich nicht geplant, mir haben aber um die 7 cm bis zu meinem Taillenpunkt gefehlt… Mittlerweile habe ich mich damit aber angefreundet und weiß für die nächsten Kleider bescheid 🙂 Und davon wird es sicherlich noch welche geben! Eins ist schon fast fertig, diesmal dann aus Sweat und mit Kapuze 😀
Mit dem neuen Kleid verlinke ich mich heute mal wieder bei Rums! Da war ich schon lange nicht mehr dabei 🙂
Bis dann,
Svenja