[Nähen] Ein Jeansrock für alle Fälle

Hallöööchen!

Und schon ist es Mai! War nicht gerade noch Weihnachten? Auf jeden Fall ist der April jetzt vorbei, was hoffentlich bald schönes Wetter bedeutet. Die paar schönen Tage im April haben ja schon richtig Lust auf den Sommer gemacht, der bitte schnell wieder kommen und auch bleiben darf!
Der Mai steht aber vor allem im (selfmade) Bereich der Mode für die Wertschätzung der Textilien, die Wertschätzung der Arbeit die hinter der Kleidung steht und nicht zuletzt auch für die Fashion Revolution! Weltweit wird ein Großteil der Kleidung unter höchst unfairen Bedingungen hergestellt nur, damit ‚wir‘ in vielen westlichen Ländern Saisonartikel zu möglichst günstigen Preisen kaufen können. Ich bin sehr froh, dass ich weder Trends hinterher jagen muss, noch auf den Einheitsbrei von H&*, Pr*mark und Konsorten angewiesen bin. In letzten gehe ich schon aus Prinzip nicht mehr rein… Jeder Mensch mit einer gesunden Portion Menschenverstand kann sich ausmalen, dass irgendwas nicht stimmen kann, wenn man ein Paar Schuhe für unter 5€ kaufen kann.

Im Laufe meiner bisherigen ‚Näh-Jahre‘ habe ich auch eine große Entwicklung durchgemacht. Nicht nur was den Stil angeht, sondern auch was sinnvoll für mich zu nähen ist. So kann ich mittlerweile auf einen gut ausgestatteten Kleiderschrank aus gut sitzenden Basics blicken, anstatt mir abgefahrene Blusen oder Kleider für den einmaligen Gebrauch zu nähen. Diese Basics trage ich dann auch wirklich über Jahre, was für mich einfach ein Erfolg ist.

Ein weiteres Basic Teil, was kürzlich in Zusammenarbeit (Probenähen) mit Kleiner Polliklecks entstanden ist, möchte ich euch heute beim Me Made Mittwoch zeigen. Ich trage im Alltag viel öfter Hosen als Röcke oder Kleider, so fehlte mir zum Beispiel ein guter Schnitt für einen Jeansrock. Den habe ich nun für mich gefunden!

[Nähen] Ein Jeansrock für alle Fälle

Der Jeansrock Woman ist wirklich ein Schnitt für einen klassischen Jeansrock. Doppelt abgesteppte Nähte, ‚Hosen’taschen‘, verdeckter Reißverschluss vorne und Passe hinten sorgen für die optischen Merkmale, die so ein Rock mit sich bringen muss. Durch einen Formbund wie man ihn auch an Hosen findet, schmiegt der Rock sich oben dann schön an den Körper an, wodurch ich ihn auch ohne Gürtel tragen kann.

[Nähen] Ein Jeansrock für alle Fälle

Da ich auch bei Hosen keine Jeansträgerin bin, habe ich mich für einen grauen Jeansstoff entschieden, der auf der Außenseite etwas angeraut ist, wodurch er sehr schön weich ist. Die Details ließen sich mit Hilfe der Anleitung im Probenähen auch von den eher unerfahreneren Mädels gut schaffen. So sind in dem Rahmen bei vielen der anderen Probenäherinnen, die ersten verdeckten Reißverschlüsse entstanden. Hat man das einmal verstanden, verliert man da übrigens auch sehr schnell die Angst vor. Ich glaube mein erster Hosenreißverschluss ist jetzt schon gut 10 Jahre her *g*

[Nähen] Ein Jeansrock für alle Fälle

Bei den Hosentaschen empfiehlt es sich meiner Meinung nach stark, mit der Position und auch der Größe der Taschen zu spielen. Alleine dadurch kann man die Form des Hinterns entweder schön betonen oder auch ein bisschen kaschieren. So lassen zu kleine Taschen den Hintern größer wirken als er ist, während zu große Taschen den Hintern etwas kleiner schummeln. Bei einem Rock lässt sich ja schön erst der Rock fertig nähen, dann kann man die Taschen aufstecken und erst später festnähen.

Die Fotos sind übrigens an den oben erwähnten schönen Tagen im April entstanden, da konnte ich den Rock gut ohne Strumpfhose anziehen.

[Nähen] Ein Jeansrock für alle Fälle

Den Rock hatte ich auch direkt in Amsterdam an, 2 Tage, nachdem ich ihn fertig genäht habe. Auch auf der Busfahrt war er sehr bequem und im Zusammenspiel mit meinem selbstgenähten T-Shirt und dem Cardigan der nicht auf dem Foto ist, war ich an dem Tag bis auf meine geliebte Lederjacke komplett Me Made unterwegs. Da mittlerweile bis auf wenige Shirts, die besagte Lederjacke und eine Regenjacke eigentlich alles selbst genäht ist, kommt das immer öfter vor.

Den Rock hatte ich seit dem auch schon wieder auf einem Geburtstag an. 3 Mal getragen innerhalb von ca 3 Wochen ist doch eine ganz gute Bilanz, oder?
Mal schauen ob ich es hier oder auf Instagram diesen Mai öfters schaffe, euch meine Alltagsoutfits zu zeigen. Dort könnt ihr unter #memademay18 Näherinnen aus der ganzen Welt in den Kleiderschrank schauen. Super spannend und inspirierend, ich sags euch!

Jetzt setz ich mich mal wieder an meine Nähmaschine. Dort ist aktuell eine wunderbare Paillettenjacke, auf die ich mich schon sehr freue! Wenn ihr euch jetzt genau so wie meine Mutter fragt, wann ich die denn anziehen will kommt hier die Antwort: IMMER! 😀

Bis dann,
Svenja

 

 

[Nähen] Ein Mädchendrehtraumkleid

Hallöchen ihr Lieben!

Nach einer kurzen Pause, geht es hier auf dem Blog auch weiter. Wer mir auf Instagram folgt hat ja vielleicht mitbekommen, dass ich über Ostern wieder in Paris war. Dort war ich in DER Stoffstraße wieder erfolgreich, bin aber nicht komplett eskaliert.

Heute zum Me Made Mittwoch möchte ich euch gerne ein Kleid zeigen, was im Rahmen eines Probenähens entstanden ist. Den Schnitt habe ich also kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen, die hier geschrieben Meinung ist aber meine eigene.

[Nähen] Ein Mädchendrehtraumkleid

Es geht heute um Cariba von Textilsucht! Aufgrund des schönen Ausschnitts, habe ich mich zum Probenähen beworben. Ich habe Alltags-Jerseykleider ja erst seit kurzer Zeit für mich entdeckt, so kam dieser Schnitt genau richtig für mich. Obwohl ich genug passenden Stoff zu Hause gehabt hätte, hat es mich nach meiner ersten Cariba als Oberteil beim Stoff und Stil Besuch doch in Richtung des Viscose Jerseys gezogen. Und was soll ich sagen? Für mich passt der Stoff wie der Oaaasch auf den Eimer zum Schnitt!

[Nähen] Ein Mädchendrehtraumkleid

Normalerweise bin ich ja großer Fan von Baumwollherseys und kaufe auch kaum noch eine andere Stoffart. Zu oft schon hatte ich nach kurzer Zeit das ‚Stinkeproblem‘, was sich auch mit Hygiene Reiniger nicht mehr beheben ließ. Aber bei einem sehr schmalen Preis und der tollen Farbe, habe ich mich nochmal auf das Experiment eingelassen. Der Stoff hat nämlich einen schöneren Fall, als die Baumwoll Varianten. Besonders schön sieht man das, an dem weit schwingenden Rockteil.

[Nähen] Ein Mädchendrehtraumkleid

Der hat dem Kleid bei mir auch zu seinem Namen verholfen -Mädchendrehtraumkleid-. Das erste Mal hatte ich mein neues Kleid in der Tanzschule an, da machen die Drehungen gleich nochmal so viel Spaß! In der Tanzschule war das Licht aber leider nicht ganz so gut, also ist mein Freund mit mir in den Park gekommen um Fotos zu machen. Im Sportmodus wird es auch was mit den Drehbildern.

[Nähen] Ein Mädchendrehtraumkleid

Aber kommen wir zum tollen Ausschnitt! Der ist wirklich gut durchdacht und lässt sich mit ordentlichem Stecken auch gut bewältigen. Er wird wie ein Bündchen angenäht, die Arbeit mit Belegen fällt hier also weg. Ich empfehle sehr, den Kragen mit der normalen Maschine vor zu nähen und dann erst mit der Overlock zu versäubern. So habe ich gerade Kanten nähen können, was mit der Overlock glaube ich schwierig geworden wäre. Statt des im Schnitt angegebenen Framilion habe ich dann für die Raffung ein einfaches Gummiband genommen. Das hatte ich noch zu Hause und es hat hervorragend geklappt.

[Nähen] Ein Mädchendrehtraumkleid

Extra für den Schnitt habe ich dann noch einen Plott entworfen. Irgendwie war mir nach einer Kombination mit Silber für dieses tolle Petrol. So zieren jetzt unterschiedlich dicke Ketten und Anhängerchen den Ausschnitt, die ihn finde ich nochmal besonders schön betonen. Aus einem Zwischenstück der Silberfolie habe ich mir dann noch ein Etikett ausgeplottet. Das sehe zwar (außer jetzt) nur ich, aber ich mag so gerne ‚Innenschön‘.

[Nähen] Ein Mädchendrehtraumkleid

Alles in allem ließ sich der Schnitt sehr schön nähen. Ich denke mit ein bisschen Sorgfalt am Ausschnitt, ist der Schnitt auch für Anfänger gut geeignet. Und auch für mich alten Näh-Hasen, war der besondere Ausschnitt nochmal ein schönes Detail, was beim Tragen richtig etwas her macht. Weitere Kleider sind definitiv nicht ausgeschlossen!

Als nächstes Projekt wird es hier eine weitere große Babydecke für einen Bekannten geben, da starte ich morgen dann mit durch.

Habt einen schönen Abend,
Svenja

[Nähen] Gemütlich im Alltag, Näh-Basics

Hallöchen ihr Lieben!

Ich hatte mir ja vorgenommen, hier auch wieder mehr genähte Dinge zu zeigen. Einmal, weil ich das sehr gerne mache und den Austausch mit euch schätze aber auch, weil ich mich Jahre später gerne durch meine eigenen Posts klicke *g*

Heute habe ich Fotos von 2 absoluten Basicstücken, die ich super gerne und auch oft trage. Ein gemütliches Jerseykleid und einen weiten Jersey Cardigan.

[Nähen] Gemütlich im Alltag, Näh-Basics

Ich habe mittlerweile eine kleine Sammlung, an lustigen Leggings, für die ich ja irgendetwas für ‚obendrüber‘ brauche. So habe ich mir in einem Rutsch 2 einfache Shirtkleider aus Jersey genäht. Dazu habe ich meinen T-Shirtschnitt genommen, diesen verlängert und unten ausgestellt – fertig! Das Nähen selber dauert nicht länger, als bei einem Shirt auch. So sind in zwei Stunden inklusive Schnitt umzeichnen und Stoffe streicheln 2 neue Lieblingsteile für die Garderobe entstanden.

[Nähen] Gemütlich im Alltag, Näh-Basics

Ruck zuck ist man damit gut angezogen und es sieht sogar schick aus, weil es eben ein Kleidchen ist! Ein weiterer riesen Vorteil: Man kann damit auch seeeehr viel essen, ohne das etwas spannt oder zwickt. Das habe ich am Montag getestet *g* Über meinem Jerseykleid, trage ich einen Jersey Cardigan. Den Schnitt habe ich nach diesem Pinterest Eintrag genäht, was wirklich gut geklappt hat! Wenn es etwas frischer ist und man nicht möchte, dass es doof unter den Cardigan zieht, kann man ihn überlappen lassen, und dann erst eine Jacke drüberziehen. Das funktioniert ganz gut, bei Bedarf kann man sicherlich auch noch ein Knöpfchen anbringen.

[Nähen] Gemütlich im Alltag, Näh-Basics

Generell freue ich mich, dass immer mehr Basicteile in meinem Kleiderschrank auch von mir sind. Oft muss es gar nicht aufwändig sein, um ein schönes Ergebnis zu erzielen. Ich behaupte, dass auch ganz frische Nähanfänger die beiden Teile gut hin bekommen würden. Den Cardigan wird es auf jeden Fall auch noch in schwarz und etwas länger geben, der Stoff liegt schon hier.

[Nähen] Gemütlich im Alltag, Näh-Basics

Nun gehts weiter an die Nähmaschine, nach ganz viel weißem Overlockgarn für seeeehr viele Babysachen, wird diese jetzt wieder auf schwarz umgefädelt. Die Babysachen, zeig ich euch bei Gelegenheit auch. (Und nein, die sind nicht für mich :D)

Bis dann,
Svenja

(Verspätet verlinkt beim Creadienstag)

 

 

 

[Nähen] Samtoberteil und tschüss!

Guten Morgen 🙂
Heute gibt es bei mir den letzten Post vor einer kleinen Weihnachtspause. Voraussichtlich melde ich mich am Sonntag vollgefressen mit meinen 7 Sachen wieder 🙂

Gerade noch rechtzeitig fertig geworden, ist dieses Oberteil aus Seidensamt, welches ich euch beim Me Made Mittwoch zeigen mag. Ich habe den Stoff bei Stoff&Stil gefunden und mich direkt verliebt 😀 Manchmal ist das ja so…
Ich wusste auch direkt, dass ich ein schlichtes Oberteil daraus nähen möchte, um dem Stoff Raum zu geben. Aber seht selbst:

[Nähen] Samtoberteil und tschüss!


Für Grau bin ich ja eh immer zu haben, wenn es dann noch so schön von silber zu fast schwarz changiert, um so mehr 🙂 Der Stoff hat beim Nähen leider geflutscht wie nichts gutes. So war stecken und vorher Heften angesagt, was tut man nicht alles 😉
Den Halsausschnitt habe ich mit einem breiten Beleg aus dünner Baumwolle verarbeitet, sonst hätte er sich arg verzogen. Den Saum hatte ich erst mit Hexenstich verarbeitet, allerdings hat es sich doof aufgerollt, deswegen habe ich ihn noch einmal abgesteppt. Bevor ich es dann trage, muss ich die Säume nochmal bügeln 😉
Die Haare hab ich mir auch nochmal schön gemacht, mit Ansatz siehts ja doch doof aus *g*
(Die Farben vom Bild sind irgendwie etwas verschoben, ich war zu platt das noch richtig zu machen ^^‘)

[Nähen] Samtoberteil und tschüss!


Und nun verabschiede ich mich in den letzten, langen Arbeitstag. Ich hoffe die Leute sind gnädig wenn der Feldsalat ausverkauft ist 😉
Ich wünsche euch schöne Weihnachtstage ohne Pleiten, Pech und Pannen, gutes Essen und tolle Gespräche!
Bis dann,
Svenja

[Nähen] Frostbeulen Kuscheljacke

Guten Morgääääähn!
Nun kann es keiner mehr leugnen: Es ist Winter! Am Wochenende gab es schon Schnee in der Eifel, gestern sogar hier in Köln! Das hat besonders die Erasmus Studenten aus Barcelona gefreut *g* 
Mich als bekennende Frostbeule nun eher weniger. Die Zeit wo ich mich als Michelin Männchen einpacke hat also begonnen.
Deswegen kann ich euch heute zum Me Made Mittwoch meine dickste Kuscheljacke zeigen, die ich vor ~4 Jahren genäht habe. In schwarz und Krümelmonsterfarbe aus Microfaserflauschestoff 😀

[Nähen] Frostbeulen Kuscheljacke


Die Form fällt sicherlich auf, selbst in der Uni werde ich darauf angesprochen. Okay, auf die Haare auch deswegen macht mir das eher wenig auf. Wer eher schüchtern ist und keinen Kontakt zu fremden Menschen sucht, sollte halt auch nicht so auffällig aussehen ^^
Den Schnitt habe ich selber gemacht, da mir kein Kaufschnitt gefallen hat. So ist meine Jacke extrem Figurbetont obwohl sie muckelig warm ist! Besonders die überlangen Ärmel die vorne auch noch mit Jersey gefüttert sind, mag ich ganz besonders gerne. Sie gehen im ausgeklappten Zustand bis zu den Fingerknöcheln was ideal zum Radfahren ist! Den Kragen kann man oben mit Kam Snaps schließen, wenn man da noch einen Schal drum wickelt ist man good to go 😀
Drunter gab es ein Long Sleeve was laut den Klick-Zahlen sehr beliebt ist – das Resteverwertungs Longsleeve von *hier*. Die Hose ist ebenfalls selbst genäht, es ist diese *hier*. Heute also mal in komplett selbst gemacht.

[Nähen] Frostbeulen Kuscheljacke


Jetzt muss ich zur Uni und hoffe das ich unterwegs nicht erfriere *g*
Bis dann,
Svenja

[Nähen] Longsleeve

Guten Morgen 🙂
Am ersten Tag meiner neuen Freiheit (siehe Post von gestern) mag ich euch ein zweites Longsleeve zeigen, das fertig geworden ist!
Der graue Jersey war ein Rest und hätte alleine nicht mehr für ein Longsleeve gereicht, der Teal farbene Pünktchenjersey und das Einfassband sind von den Waschebeckenpiraten.

[Nähen] Longsleeve


An den Armen habe ich die Teilungsnaht extra schief gelegt, weil ich die gerade Optik nicht mag wenn es aussieht wie T-Shirt über Longsleeve 🙂 Die Ärmelbündchen habe ich aus dem grauen Jersey gemacht, das ging fix und ist dann auch direkt sauber verarbeitet.
Also noch ein fertiges Teil für die Winterdarerobe, mit dem ich mich heute am Me Made Mittwoch verlinken mag.
Mir schwebt in nächster Zeit noch ein XXL Schal vor, und vielleicht eine Spielerei mit Bleichmittel *g* Und eine neue Cordhose steht auch auf meiner Liste 🙂
Bis dann,
Svenja

[Nähen] MMM – Dragonfly Dress

Guten Morgäääääähn!
Ekelig diese Zeit :’D Wie der Chef auf die Idee gekommen ist mich um so eine Uhrzeit auf die Arbeit zu bestellen, bleibt mir rätselhaft…
Deswegen habe ich für heute auch vorgebloggt. Organisierung hilft bei so einem wechselhaften Alltag manchmal eben doch 🙂

Heute für den Me Made Mittwoch habe ich ein Kleid angezogen, was bestimmt schon 4 Jahre alt ist! Kleidungsstücke die so alt sind und die ich immer noch gerne anziehe, sind wirklich selten in meinem Kleiderschrank. Körper und auch Geschmack ändern sich halt mit der Zeit.

[Nähen] MMM - Dragonfly Dress


Das Dragonfly Kleid ist aus ganz gewöhnlichem schwarzen Baumwoll Jersey. Unten ist eine weeeeeite Bahn angerüscht. Das habe ich ‚damals‘ oft und gerne gemacht *g* Tief in mir drin (okay, vielleicht nicht ganz so tief) steckt eben doch ein Kleider-dreh-Mädchen 🙂 Oben habe ich an einer Passe aus Libellen Jaquard einen normalen T-Shirt Schnitt von mir angerüscht. Der Ausschnitt ist noch ganz einfach mit Satin Schrägband eingefasst. Heute sieht meine Verarbeitung meist doch anders aus 🙂

[Nähen] MMM - Dragonfly Dress


Leider lässt sich das Kleid im Herbst/Winter nicht so recht tragen. An Strumpfhosen klettert der Rock unaufhaltsam hoch. Ich besitze zwar einen Universal Unterrock, allerdings ist dann ja dieses unheimlich gemütliche Joggingkleid Feeling futsch… Deswegen beschränkt sich die Saison des Kleides auf meine liebste Jahreszeit, die jetzt leider zu Ende geht 🙁 
Für den Winter mag ich mir dieses Jahr unbedingt noch ein Alltags taugliches Kleid nähen 🙂

Bis dann,
Svenja

[Nähen] Waschbeckenpiratenkleid

Guten Mooooorgen! 😀
Heute ist der Tag der letzten Klausur und es geht mir GUT! das ist so befreiend *g*
Heute am Me Made Mittwoch mag ich euch ein neues Kleid von mir zeigen! Genäht habe ich es kurz vor den Klausuren 🙂

[Nähen] Waschbeckenpiratenkleid


Der Stoff ist ein wunderbarer Baumwolljersey und die erste Eigenproduktion der Waschbeckenpiraten. Das Motiv mit den Ankern, Sternen und Oktopoden hat mich direkt angesprochen 🙂 Und zur Farbe muss ich ja gar nicht erst was sagen, oder? *g*

[Nähen] Waschbeckenpiratenkleid
[Nähen] Waschbeckenpiratenkleid


Vernähen ließ sich der Stoff ganz wunderbar, ich bin froh das ich noch 1,5 Meter hier habe *g* Das Tragegefühl war ebenfalls super, Baumwolle eben 🙂
Den Schnitt habe ich wieder selber gemacht. Für Näherinnen die schon ein bisschen (und wenig reicht echt!) Erfahrung haben, ist das wirklich kein Problem! Wer auf Nummer sicher gehen will oder eben noch keine Erfahrung hat, kann sich ja mal das Schnittmuster ‚Lady Skater‘ anschauen 🙂
Hier ein wunderbares (nooot) Outtake-Bild. Man musste ich lange springen bis ich mich mit dem Selbstauslöser mal erwischt habe 😀

[Nähen] Waschbeckenpiratenkleid


Das Kleid kommt auf jeden Fall mit in den Urlaub! Für den muss ich so langsam auch mal packen *g*
Bis dann,
Svenja

Midsommar und Maxikleid

Hallo ihr Lieben 🙂
Ich melde mich aus meiner Lernversenkung 😀 Im Ernst, den Blogpost darf ich nur schreiben weil ich gestern und heute fleißig war *g*

Als ich am Montag von der Uni nach Hause gefahren bin, hatte ich die spontane Idee in den letzten Sonnenstrahlen doch nochmal in den Klettenbergpark (großer Grünbereich in der Nähe von Köln) zu fahren, um dort mein neues Maxikleid zu fotografieren. Wie die Faust aufs Auge passt das nämlich in das Motto ‚Midsommar‘ vom KreaKränzchen 🙂
KreaKränzchen? Jeden Monat gibt Jen von Kaffeliebelei ein Motto vor, zu dem man kreativ einen Beitrag einreichen kann. Zur Inspirationshilfe stellt Palandurwen immer wunderbare Moodboards zusammen. Ob man näht, fotografiert oder schreibt, bleibt einem selbst überlassen.
Bei mir wurde es bei meinem ersten (eeendlich :’D) Beitrag dann eine Mischung aus Fotografie und dem Nähen 🙂

Sommer!
Die letzten Sonnenstrahlen fließen über die Bäume, die eine Hälfte liegt schon im Schatten, die Andere wird noch wie mit Scheinwerfern angestrahlt. So sieht ein perfekter Sommerabend in meiner Vorstellung aus!

Midsommar und Maxikleid
Midsommar und Maxikleid


Die Temperaturen sind noch so warm, das man ohne Probleme mit einem Kleid und schulterfrei draußen sein kann. Lediglich die Mücken stören einem bei diesem Versuch *g*

Midsommar und Maxikleid
Midsommar und Maxikleid
Midsommar und Maxikleid


Auf freien Wiesen oder Grünflächen trifft man sich mit Freunden zum Grillen oder Picknicken. Der Klettenbergpark wird auch von vielen Häschen bevölkert, die ich morgens auf dem Weg zur Uni immer begrüßen kann.

Midsommar und Maxikleid
Midsommar und Maxikleid
Midsommar und Maxikleid


Mein neues Maxikleid habe ich aus einem Coupon Viskosejersey genäht. Von dem sind jetzt wirklich nur noch kleine Fitzelchen übrig 😀 Den Schnitt habe ich selbst erstellt, bei Jersey geht das ja schnell 🙂
In der Taille habe ich ein Gummiband innen festgenäht, damit der schwere Rockteil eine Stütze hat.
Die tollen Ornamente waren Liebe auf den ersten Blick! Mit dem Kleid verlinke ich mich heute beim Me made Mittwoch.

Midsommar und Maxikleid


Ich fand es gar nicht so einfach Fotos auszusuchen, deswegen sind es heute auch ein paar mehr *g* Unterwegs war ich mit Stativ und Fernauslöser, deswegen hat es mit den Gegenlichtfotos nicht ganz so geklappt wie ich es mir vorgestellt hatte. Dennoch gefallen mir die Ergebnisse sehr!

Midsommar und Maxikleid


Und nein, ihr habt keine Tomaten auf den Augen, ich bin wieder blond 😀 Das bleibt jetzt erstmal so, wird aber früher oder später noch komplett türkis 😀 <3

Das Wetter momentan ist ja nicht so berauschend, aber da ich eh vor meinem pc klebe um zu lernen, ist mir das egal. Im Gegenteil, bei schönem Wetter wäre ich glaube ich noch unwilliger zu lernen! Auch so ist es wieder ein Kampf *seufz* Jetzt muss ich hier auch wieder weiter machen. Nachher gehts nochmal in die Uni und zur ‚Belohnung‘ kommt mein Freund später dann noch *g*

Bis dann,
Svenja

[Nähen] Leinen im Sommer

Guten Morgen! 😀
Da der Sommer sich jetzt endlich doch entschlossen hat auch hier einzuziehen, kann ich euch  heute am Me made Mittwoch eine meiner liebsten Sommerhosen zeigen. Wenn es so um die 20 Grad warm ist, finde ich sie ideal. Morgens auf dem Weg zur Uni in lang, und nachmittags dann hochgekrempelt 😀

[Nähen] Leinen im Sommer


Sie ist aus Leinen, was ich ganz besonders mag. Irgendwie hat Leinen seinen ganz eigenen Charme und sieht lässig aber doch auch ein bisschen chic aus 🙂
Den Schnitt habe ich selber gemacht! In den Hosentaschen habe ich einen bunten Stoff verarbeitet, was dem Ganzen noch mehr Farbe verleiht *g*
Alllerdings ist es heute so warm, was ich doch etwas kürzeres anziehe 😀 Das zeige ich euch dann morgen 🙂

Genießt die Sonne! 😀

Bis dann,
Svenja