[Nähen] Regenbogen für das Sofa

Hallöööli!

Wie gestern angekündigt, geht es heute mal wieder kreativ zu!Vor kurzer Zeit gab es mal wieder einen Ausflug zum Ikea (Im Ernst, die Wohnung muss doch irgendwann voll sein!?), um eine neue Schlafcouch zu kaufen. Zusätzlich eine grüne Tagesdecke für selbige und natüüüürlich mussten Kissen mit. Sofa ohne Kissen? Nicht im Hause Ausverkauft! Diese Kissen lagen jetzt fast 2 Monate nackig hier herum *hust* Die Katzen hat es nicht gestört, die finden die auch in weiß knorke. Nun war ich aber auf einer Pyjama Party eingeladen, bei der sich explizit Kissen gewünscht worden sind. Also habe ich eines meiner 2 Kissen geopfert, und Regenbögen für die Sofas genäht!

Ich persönlich trage ja nur dunkelbunt bis schwarz, nähe ja aber nicht ganz so selten auch für Minimenschen, wo es natürlich bunt sein darf. Also habe ich einen großen Teil meiner bunten Stoffe immer wieder nebeneinander gelegt, Kombinationen heraus gesucht und auch wieder verworfen. Die Mitte musste Gelb werden, wie beim riesen Babyquilt, den ich vergangenes Jahr genäht habe, das war mir von Anfang an klar. Im Nachhinein hätte ich den Djungel Stoff wohl besser mit einem anderen ersetzt, da er doch mehr schwarz als grün ist. Aber so ist das jetzt halt!

Das zweite Kissen habe ich dann noch mit gelber Paspel am Rand entlang genäht. Das ist auch das Exemplar, das jetzt in der Nähe von Frankfurt das Sofa verschönert. Sonst sind beide Kissen gleich, hinten sind sie aus einer unifarbenen Baumwolle in Bordeaux genäht, mit einem Hotelverschluss und 2 Kam Snaps, da sonst der Stoff doof abstibbelt. Da die Kissen ursprünglich quadratisch waren, habe ich auch die Kisseninnenhüllen selbst genäht. So kann man die Bezüge waschen, was ja durchaus ganz praktisch ist. Da nur ein Kissen jetzt etwas einsam auf meinem Sofa ist, habe ich heute noch die Füllung für ein zweites Kissen besorgt. Das wird auch bunt werden, aber nicht rund! Und vor allem wird es hoffentlich nicht erst in 2 Monaten fertig werden *g* Jetzt ab zu Creadienstag und dann auf zum Tanzkurs!

Liebe Grüße,
Svenja

[Nagellack] Drip Marble Galaxy

Hallöööchen!

Hach, heute scheint hier endlich wieder mal die Sonne! Gestern, als ich noch in Hessen zu Besuch war, schien sie auch den ganzen Tag ganz wunderbar. Allerdings waren die ganzen Mädels zu sehr mit Quatschem und Essen beschäftigt, als das wir einen Spaziergang gewagt hätten. Wegen dem Besuch gabs auch keine 7 Sachen Sonntags, manchmal passt es einfach nicht. Dafür mag ich heute gerne zeigen, was ich das Wochenende über auf den Nägeln hatte!

Tadaaaa! Eine Drip Marble Galaxy <3 Steffy hat mich nachhaltig mit dem Drip marbeln angefixxt. In ihrer Blogparade hat sie *hier* erklärt, wie das funktioniert. Ich kann die Technik jedem empfehlen, weil es so großen Spaß macht! Jedes Ergebnis wird anders und man schafft einfach ein kleines Kunstwerk. Es ist immer ein bisschen schade, wenn man dann die bunten Flecken zurecht schneiden muss, und es nicht alles auf die Nägel schafft.

Für alle Nägel war mir die Technik dann doch zu aufwändig, so gab es Akzente auf Ringfinger und die Daumen. Die restlichen Nägel habe ich mit einem alten Lack angepinselt, der wie immer für mini Opis keine Namensbezeichnung hat. Ich würde es als Mitternachtsblau beschreiben, das ziemlich gut deckt. Getoppt habe ich dieses dunkle Blau mit einem uuuralten Topper von Catrice. Return of the space cowboys gab es damals in 2012 als le und lässt sich immer noch gut lackieren. Der Lack kann mit einigen aktuellen Toppern finde ich gut mithalten. Schade eigentlich, dass mir die Lacke von Catrice in letzter Zeit so gar nicht gefallen.

Aber andererseits ist das ja auch Geschmackssache. Viele Mädels fanden die neuen Cremelacke ja auch richtig toll, für mich darf es halt gerne etwas spannender auf den Nägeln sein.

Diese Woche gehts dann auch wieder etwas kreativ hier zu. Mein Karnevalskostüm mag ich zeigen und noch andere bunte Kleinigkeiten.

Bis dann,
Svenja

12 von 12 im Februar – Rosenmontag!

Drei mal Kölle – Alaaaaaaaaaf!

Heute fallen die 12 von 12 tatsächlich auf den Rosenmontag, der hier in Köln natürlich ausgiebig gefeiert wird oder wurde. Für mich war nach dem Zug die Feierlaune auch vorbei, ich freu mich gleich schon aufs Bettchen *g* Aber von vorne!

1 . Es geht los! Um 8 hat der Wecker geklingelt, damit ich mir ausgiebig Kriegsbemalung auflegen konnte. 2 . Die ‚Leinwand‘ oder auch das grundierte Gesicht. 3 . Fertiiiig! Ca eine Stunde brauche ich für Haare und Make up, das finde ich noch vertretbar. Für ganz schnelle Fotos sind wir dann noch in den Park gehüpft. Den Post zum Kostüm gibt es demnächst. 4 . Die passenden Fingernägel gibt es dazu auch! Die habe ich gestern Abend noch schnell gepinselt…

5 . Endlich angekommen! Eigentlich ist der Weg nicht ganz so lang, allerdings mussten wir durch einen kleinen Denkfehler einen Umweg fahren. Die ersten Wagen vom Zug haben wir verpasst, was der guten Laune aber keinen Abbruch getan hat. 6 . Irgendwie fand ich die Wagen letztes Jahr fantasievoller und schöner gestaltet. Aber auch dieses Jahr, gab es sehr schöne Exemplare. 7 . Besonders diese Gruppe hat mir gut gefallen! Auf der Herzseite war die Skyline von Köln abgebildet, auf der Außenseite ein Globus. So konnten 4 Läufer zusammen eine Erde bilden. Multikulti in Kölle <3 8 . Kamelle haben wir an den Fenstern natürlich auch fleißig gefangen. Genau wie letztes Jahr, gab es auch wieder eine Verletzte :/ Die Schokotafeln haben ganz schön Wums, wenn sie von den Wagen geschmissen werden… Wir standen auch kurz an der Straße, aber auch da fanden wir wie letztes Jahr die Umstehenden äußerst unfreundlich. Besonders hervorgetan mit Stoßen und Schubsen haben sich hier übrigens ältere Frauen, meist unverkleidet. So viel zum schlimmen Benehmen der Jugend…

9 . Im letzten Viertel des Zuges gab es eine lange Pause. Wie auch im Vorjahr, gab es einen Unfall, in den Pferde involviert waren. Letztes Jahr war ein Pferd kollabiert und gestorben. Ich würde mir sehr wünschen, nächstes Jahr keine Pferde im Zug mehr zu sehen! Über 5h und mehr durch aufgeputschte Menschenmassen laufen, große Trommeln tragen und Sachen über die Nase geschmissen zu bekommen, ist einfach nicht artgerecht (für Fluchttiere!!!). Was da in den Haltern und Besitzern der Tiere vor sich geht, kann ich nicht begreifen. Wieder zu Hause habe ich die gefangenen Blümchen ins Wasser gestellt. 10 . Währenddessen hat mein Freund uns Pizza in den Ofen geschoben. Das ist mittlerweile unser Karnevalsessen. Geht schnell und macht satt und warm. 11 . Danach ging es noch ab unter die Dusche! Der Glitzer in den Haaren ist allerdings sehr hartnäckig, da werde ich noch länger dran Freude haben *g* 12 . Die Katzen sind heute verhungert! Mindestens 3 Mal! Denn bevor wir gegangen sind gabs schon das Mittagessen, das Abendessen gab es dann zur normalen Zeit. Da war Holland aber schon in Not und unsere Pizzateller wurden emsig nach Resten abgeschleckt.

 

Das war er, mein 12. Februar und Rosenmontag. Ich freue mich jetzt wirklich aufs Bett! Der Unfall hat meine Laune dann irgendwie doch sehr verhagelt, obwohl ich nicht direkt davon betroffen bin. Aber auch während dem Zug habe ich immer wieder Pferde gesehen, die ‚kurz vor knapp‘ waren. Das da nicht mehr passiert, verwundert mich wirklich. Ich bin keine Reiterin und auch sicher kein Pferdeprofi, habe aber fast 3 Jahre mit Pferden gearbeitet. Tradition hin oder her, da muss sich dringend etwas ändern. In der Bahn zurück gab es ein kurzes Gespräch mit einer älteren Dame. Sie war der Meinung, dass Pferde ja dazu gehören würden, das sei ja schon immer so gewesen. Allerdings haben sich die Züge von kleinen Umzügen im Dorf, zu Massenveranstaltungen von einer Länge von mehr als 5h verändert. Und nicht alles, was ’schon immer so war‘, muss heute noch so funktionieren… So, jetzt aber ab ins Bettchen! Habt einen feinen Abend.

Bis dann,
Svenja

7 Sachen Sonntags – Es geht weiter!

Hallöööchen ihr Lieben!

Letzte Woche erhielt ich eine Mail, die mich sehr gefreut hat. Geraldine von Cherry’s World lässt den 7 Sachen Sonntag wieder aufleben! So kann man wieder in die Sonntage von anderen Mädels spinksen, sich Inspirationen und ‚behind the scenes‘ holen oder auch einfach schmunzeln, wie gleich sich doch manche der Mädels in der bunten Bloggerwelt sind. (Crazy Cat Ladys vereinigt euch *kicher*) So bin ich heute auch endlich wieder mit dabei, los gehts!

1 . Hallööööchen! Fräulein Flauschig hat mir eine der (für mich) seltenen Bauch-Kraul-Audienzen gewährt. Normalerweise lässt sie das eher nur bei meinem Freund zu. Nach wie vor liegt sie am liebsten auf den Resten des Battings eines Kinderquilts…

2 . Gestern habe ich mit einem feinen Projekt angefangen, heute ist es mit Herzen beendet worden. Was das ist, kann ich erst nächste Woche zeigen da es ein Geschenk ist.

3 . Hoch die Hände, Wochenende! Der dicke Spatz ist manchmal so herrlich entspannt <3 Nachher hat er noch im Schlaf genuckelt, das gibts aktuell noch in meiner Insta Story zu sehen.

4 . Im Zeigefingernagel ist ein doofer Riss. Bei einer lieben Instakollegin habe ich den Tipp gesehen, statt nur mit Teebeutel auch mit einem Sticker zu flicken! Die Sticker habe ich mal gewonnen und sonst noch gar nicht benutzt. So hält der Nagel seit 9 Tagen schon gut, ich bin begeistert! (Ja, meine Nägel sind etwas verfärbt. Aber danach kam ja eh noch Farbe drüber)

5 . Tabaktaschen Tetris? Puzzle? Ein Dawanda Kunde hat eine Extra-Anfertigung bestellt, da habe ich gleich noch ein paar weitere dunkle Varianten zusammengestellt. Da ich einmal einen Zuschneide-Marathon hatte, geht das zum Glück echt fix.

6 . Nom nom nom! Mein Freund steht seit Stuuuunden in der Küche und bereitet Mitnehmsnacks für morgen vor. Den Flammkuchen aus dem Restteig konnte ich ihm für unser Abendessen abschwatzen.

7. Seit kurzem biete ich eine individuelle Beschriftung für die Tabaktaschen bei Dawanda an. Jetzt ist die JanaMaus auf dem Weg zu ihrer neuen Besitzerin.

Morgen gehts hier nochmal richtig rund! Am Rosenmontag hoffe ich einfach mal auf gutes Wetter, denn so macht der ewig lange Rosenmontagszug noch viel mehr Spaß! Wenn ich dran denke, gibts auch wieder die 12 von 12, die dann sehr glitzerig werden. Mein Einhorn Make up besteht nämlich zu einem großen Teil aus Glitzaarrrrr *g* Ich freu mich schon drauf! So, jetzt setz ich mich wieder an die Tabaktaschen.

Bis dann,
Svenja

[Nagellack] Essence – Clear stampy Set

Hallööööle!
Es geht dem Frühling zu und genau wie sich das Wetter (eigentlich) verändert, wechseln auch die Drogeriemarken ihr Standartsortiment. (Eine bessere Überleitung ist mir heute nicht eingefallen ^^‘) Gestern Abend habe ich beim Schlendern durch den dm schon einige Neuheiten von essence finden können. Besonders abgesehen hatte ich es auf den Clear (jelly) Stamper, der neu ins Sortiment kommt! Neben den Vinyls ist Stampen ja immer noch meine liebste Technik und mein liebster Stamper gibt so langsam seinen Geist auf. Also rein ins Einkaufskörbchen und heute wurde der Neuzugang direkt getestet!

Er kostet ca 3,50€, anscheinend hat mein Freund den Kassenbon weggeschmissen, passiert! *g* In einer stabilen Pappverpackung findet sich dann der Stamper inklusive Schraubdeckel und einem kleinen Scraper. Die Verschlusslösung finde ich richtig stark, da durchsichtige Stamper ja doch sehr anfällig sind für Kratzer und auch Staub/Haare etc… So ein Schraubverschluss kann nicht ausversehen auf gehen und so kann man den Stamper auch ohne die Pappverpackung im Nailartschränkchen aufbewahren. Der kleine Scraper hat eine angenehme Größe und hat sich in der Anwendung als gut herausgestellt.

Der Stamper ist mit 3,5cm Durchmesser recht groß! Selbst für sehr lange Nägel und auch den Daumen, ist hier definitiv genug Fläche vorhanden. Für mich persönlich könnte die Fläche ein wenig kleiner sein, aber wirklich stören, tut sie mich nicht. Dafür finde ich den Durchmesser des durchsichtigen Griffes sehr angenehm. Übrigens hat der Stamper einen Boden, was ja nicht bei allen klaren Stampern der Fall ist.

Bei Stampern gibt es ja neben durchsichtig und nicht durchsichtig noch die Variable sticky und non sticky, also klebrig und nicht klebrig. Den essence Stamper würde ich unter klebrig einordnen, was man mag, oder eben nicht. Ich habe mal versucht auf dem Bild oben fest zu halten, wie klebrig der Stamper ist. Ein wenig kann man erkennen, wie der Stamper meinen Zeigefinger ein bisschen festklebt, oder? Ich finde er bewegt sich da im mittleren Bereich, persönlich komme ich damit gut klar. Mein bisheriger Standardstempel ist ein bisschen weniger klebrig, aber das ist ja auch Übungs- und Geschmackssache.

Kommen wir zum Eingemachten! Für meine beiden bestempelten Finger auf den Fotos, habe ich den Stamper schon benutzt. Am Ringfinger kann man sehen, dass ich dort zu viel Lack mit dem Scraper abgenommen habe. Der Mittelfinger zeigt ein einwandfreies Ergebnis. Da man aber Weiß auf durchsichtig auf weißem Untergrund nur mäßig erkennt, hab ich euch ein schwarzes Beispiel gestempelt, mit einer Moyou Henna Platte. Links ist mein Standardstempel, rechts der Clear Stamper von essence. Man sieht ganz gut, dass das ein schönes Ergebnis ist! Die Farbe ließ sich gut von der Platte auf den Stempel übertragen, auch bei den Linien ist die Farbe hier durchgängig. Nur bei den Pünktchen gibt es kleine Schwachstellen, aber meine Technik ist halt noch auf den alten Stamper abgestimmt. Mit ein wenig Übung, kriegt man das bestimmt auch gut hin.

Ihr merkt es vielleicht, ich bin ganz angetan von dem neuen Stamper! Essence hat damit denke ich einen guten Vorreiter auf den deutschen Drogeriemarkt gebracht, der vermutlich recht schnell ausverkauft sein wird. Vor allem verglichen mit dem alten Stamper von essence (das fiese, brettharte pinke Ding!), ist der klare Stamper eine ganz andere Liga. Er kann locker mit Moyou Stampern und anderen Varianten mithalten, wenn er nicht sogar teilweise besser ist. Und das Alles, ohne teilweise aus dem Ausland bestellen zu müssen. Die dazugehörigen Platten habe ich nicht gekauft, da ich die Motive so entweder schon besitze oder sie nicht meinen Geschmack treffen. Da kann ich mir gut vorstellen, dass es in der Zukunft noch einige Le Platten oder ähnliches geben wird.

Auf den Rest des neuen Sortiments bin ich schon gespannt. Wenn alles die gleiche gute Qualität aufweist wie der Stamper, wird das ein ganz schön teures Update für mich *g*

Bis dann,

Svenja

 

 

[Nähen] Longpulli – Ein erstes Mal nach 11 Jahren!

Hallöööli!

Wie gestern schon angekündigt, habe ich auch wieder etwas Genähtes für euch in Petto. Auch nach 11 Jahren an der Maschine, gibt es noch erste Male für mich. So war ich eigentlich immer der Überzeugung, dass lange Pullover oder gar Pulloverkleider mir nicht stehen würden. Da ich aber eine ausgesprochene Frostbeule bin und ‚abschneiden geht ja im Zweifel immer noch‘, habe ich einfach mal das Experiment Longpulli für mich gewagt!

Anfang Dezember habe ich mich bei MinoLi für das Probenähen eines Pullovers beworben, was sich jetzt doch etwas gezogen hat. Von Probenähen kenne ich es normalerweise eher so, dass man 2 Wochen zum Nähen und für die Fotos hat. Fällt der Schnitterstellerin zwischendrin noch etwas auf, wird da noch an Schnittdetails gefeilt und eventuell um eine Woche verlängert. Das Probenähen für den Miss Hood(t)ino Pullover von MinoLi, ging jetzt gute 1,5 Monate, bis zur Veröffentlichung des Schnittes.

Anfangs hat mich dieses ‚Warten, wann es weitergeht‘ etwas unruhig gemacht. Ich gehöre zur Sorte ‚Wenn ich das Projekt nicht gleich veröffentliche, mache ich es nie‘, und saß nun mit den Fotos vom ersten Pulli da. Allerdings sind das ja nun auch keine wirklichen Probleme, wenn man Fotos nicht veröffentlichen kann. Ich nutzte die Zeit also, um noch 2 weitere Pullover zu nähen, die ich euch demnächst zeigen werde. Denn die Fotos, die hab ich ja schon fertig gemacht und kann sie nun nach und nach veröffentlichen. Schlecht, werden sie ja zum Glück nicht *g* Und ihr merkt schon, wer noch 2 weitere Pullover näht, dem gefällt der Schnitt anscheinend ganz gut!

Aber kommen wir zum Schnitt! MinoLi hat hier einen soliden Basicschnitt für Damen herausgebracht. Zwischen verschiedenen Längenvarianten, gibt es grundsätzlich eine legere und auch eine Körper betonte Form, für die ich mich entschieden habe. Passend dazu gibt es enge und weite Ärmel! An Taschenvarianten gibt es ebenfalls vier zur Wahl, Kapuzen und Kragenmöglichkeiten gibt es auch so einige! Meine graue Version ist nun also die lange, schmale Variante mit einer überlappenden Kapuze, ohne Taschen.

Das Probenähen und auch der Pullover haben also mehrere Erkentnisse für mich bereit gehalten. Zum einen warte ich lieber länger mit der Veröffentlichung von Fotos, wenn dann auch der Schnitt dahinter stimmt, als wenn ich wüsste, dass Details am Schnitt immer noch nicht passen. Und manchmal geht das Leben 1.0 auch einfach vor. Die meisten ’neuen‘ Schnitterstellerinnen, machen das ja schließlich auch nicht hauptberuflich. Zum anderen finde ich, dass mir Longpullis durchaus stehen! Auf den Fotos trage ich jetzt eine Lolle Longlegs darunter, aber auch mit einer normalen Hose, hatte ich das Kleidchen oder den Pulli schon an. Mit der Leggings zusammen ist es ein richtiges Wohlfühloutfit! (Allerdings fehlen mir da dann doch die Taschen, weiß ich Bescheid, fürs nächste Mal)

Das letzte Foto zeigt dann die weniger glamurösen Zustände, die hinter Blogfotos im Winter stehen. Es war eiiiiiisig kalt und so habe ich wirklich nur schnell Jacke und Schal auf die Bank geworfen, und mich für keine 5 Minuten auf den Weg im Park gestellt. Mein Freund weiß mittlerweile ganz genau, was ich auf Fotos wichtig finde und war genau so froh wie ich, als wir nach den Fotos schnell wieder ins warme Nest nach Hause gehen konnten.

Somit verlinke ich mich mit meinem Probenäh-Roman und dem grauen Wohlfühlpulli zum ersten Mal in diesem Jahr bei Rums!

Bis dann,
Svenja

*Werbung* Wer auf der Suche nach einem soliden Basicschnitt für Damen Pullis ist, der darf gerne hier im Dawanda Shop von MinoLi vorbei schauen.

[Nagellack] Lacquester Nora – Drip Marble

Hallöööli!

Und schwupps, haben wir schon den letzten Tag vom ersten Monat im neuen Jahr. Die Zeit vergeht im Alter (*höhö*) gefühlt wirklich viel schneller, als früher noch. Den letzten Tag habe ich genutzt, um noch an 2 Monats-Aktionen teilzunehmen. Zum einen haben wir da die ‚wir lackieren‘ Aktion von Lotte und Tina, im Janar noch mit Lacquester. Wie schon erwartet, habe ich nicht alle unlackierten Lacquester Lacke durchlackiert, da ich zwischendurch ja auch noch die Beispiele für meine neuen Vinylmuster gepinselt habe. Aber die Lacke laufen ja zum Glück nicht weg (oder ab). Zu guter Letzt habe ich Nora lackiert, ein weiterer der Unicorn Pee Lacke, mit einer altrosa farbenen Basis.

Nora lies sich gut lackieren und hat in zwei Schichten gedeckt. Hier hatte ich keine Probleme, mit der Zähigkeit des Lackes! Der Pinsel war auch okay, also mal ein kompletter Erfolg. Aus normaler Betrachtungsentfernung ist es ein recht normaler Lack, der durch sein Altrosa sehr erwachsen und eher unauffällig ist. Die Besonderheit des Lackes sieht man dann bei genauerer Betrachtung und vor allem bei wechselnden Lichtverhältnissen.

Das Unicorn Pee Pigment kommt in dem Lack finde ich nicht sehr stark zur Geltung. Bei Moody Waters und Fall in a Bottle war der Farbshift wesentlich ausgeprägter. Für ein hübsches ‚Extra‘ reicht es bei Nora aber definitiv, so kann man diesen Lack bestimmt auch in einigen Berufen tragen, wo auffällige Lacke sonst nicht erlaubt sind.

Verziert habe ich den Lack dann auch noch mit einem Drip Marble, wobei wir dann bei der zweiten Aktion angekommen sind. Steffy hat für 2018 eine tolle Blogreihe ins Leben gerufen, die 12 Monate 12 Techniken Challenge. Sie stellt jeden Monat eine neue Technik vor und erklärt diese, mit tollen Bildern. Hab ich beim ersten Versuch alte Lacke ausgesucht die sich schon als zu zähflüssig erwiesen haben, habe ich diesmal flüssigere Kandidaten ausgesucht. Damit hats dann auch sehr gut geklappt!

Das hin und her Drehen der Matte hat richtig Spaß gemacht, das werde ich auf jeden Fall wiederholen! Vor allem in blau Tönen stelle ich mir das toll vor. Um Nora noch genug Platz zu lassen, habe ich nur 2 Nägel pro Hand verziert.

Die Farben sind dann durch das Marbeln doch nicht mehr ganz so harmonisch, wie vorher gedacht. Das Pink ist sehr präsent und ist in der Masse etwas zu knallig für meinen Geschmack. Aber ich bin ja schon froh, dass es überhaupt geklappt hat *g*

Ich freu mich schon auf die nächste Technik, die Steffy mir näher bringt! Bei der ‚wir lackieren‘ Aktion muss ich nächsten Monat aussetzen, da ich keine unlackierten Lacke der Marken habe. Dafür gehts mit genähten Sachen weiter.

Bis dann,
Svenja

[Nagellack] Lacquester – Bahama Mama

Hallöchen ihr Lieben!

Nach dem wunderbaren Wetter gestern, ist heute doch eher wieder ein graues Wolkenmeer präsent. Die letzten Wochen sind geprägt von Regen, Nieselregen und…Grau! Fast schon aus Trotz habe ich da einen knalligen Sommerlack von Lacquester für die ‚wir lackieren‘ Aktion auf die Nägel gebracht: Bahama Mama!

Bäms! Was hier noch reeeelativ zart aussieht, knallt auf den Nägeln so richtig. Der Lack hätte perfekt nach Malta gepasst und wäre dort bei mir vermutlich ein Dauerbrenner gewesen. Aktuell passt er aber auch gut zur blassen Winterhaut und bringt definitiv Farbe in den Alltag. Während ich auf der linken Hand viel geswatcht habe, wollte ich rechts Bahama Mama auf den Nägeln behalten. Ziemlich genau eine Woche hatte ich ihn draufm bis ich ihn gestern Abend ablackiert habe, fast ohne Tipwear! Haltungsnote 1a mit Sternchen <3 Bahama Mama hat in 2 Schichten gedeckt und ist mit schnell trocknendem Topcoat zügig durchgetrocknet, wonach noch eins meiner neuen Vinyls auf die Nägel kam: Sweet Valentine.

Zumindest ein Teil davon. Denn auch verschiedene Herzen, ein anderer Schriftzug und Kussmünder finden sich auf dem Vinyl. Als Kombilack habe ich We’ll never be Royals von Color Club benutzt. Hände hoch, wer jetzt einen Ohrwurm hat? *g*
Bahama Mama ist definitiv ein Hingucker, der auch noch mit guter Haltbarkeit punkten kann. Was will Frau mehr?

Bis dann,
Svenja

[Nähen] Gemütlich im Alltag, Näh-Basics

Hallöchen ihr Lieben!

Ich hatte mir ja vorgenommen, hier auch wieder mehr genähte Dinge zu zeigen. Einmal, weil ich das sehr gerne mache und den Austausch mit euch schätze aber auch, weil ich mich Jahre später gerne durch meine eigenen Posts klicke *g*

Heute habe ich Fotos von 2 absoluten Basicstücken, die ich super gerne und auch oft trage. Ein gemütliches Jerseykleid und einen weiten Jersey Cardigan.

Ich habe mittlerweile eine kleine Sammlung, an lustigen Leggings, für die ich ja irgendetwas für ‚obendrüber‘ brauche. So habe ich mir in einem Rutsch 2 einfache Shirtkleider aus Jersey genäht. Dazu habe ich meinen T-Shirtschnitt genommen, diesen verlängert und unten ausgestellt – fertig! Das Nähen selber dauert nicht länger, als bei einem Shirt auch. So sind in zwei Stunden inklusive Schnitt umzeichnen und Stoffe streicheln 2 neue Lieblingsteile für die Garderobe entstanden.

Ruck zuck ist man damit gut angezogen und es sieht sogar schick aus, weil es eben ein Kleidchen ist! Ein weiterer riesen Vorteil: Man kann damit auch seeeehr viel essen, ohne das etwas spannt oder zwickt. Das habe ich am Montag getestet *g* Über meinem Jerseykleid, trage ich einen Jersey Cardigan. Den Schnitt habe ich nach diesem Pinterest Eintrag genäht, was wirklich gut geklappt hat! Wenn es etwas frischer ist und man nicht möchte, dass es doof unter den Cardigan zieht, kann man ihn überlappen lassen, und dann erst eine Jacke drüberziehen. Das funktioniert ganz gut, bei Bedarf kann man sicherlich auch noch ein Knöpfchen anbringen.

Generell freue ich mich, dass immer mehr Basicteile in meinem Kleiderschrank auch von mir sind. Oft muss es gar nicht aufwändig sein, um ein schönes Ergebnis zu erzielen. Ich behaupte, dass auch ganz frische Nähanfänger die beiden Teile gut hin bekommen würden. Den Cardigan wird es auf jeden Fall auch noch in schwarz und etwas länger geben, der Stoff liegt schon hier.

Nun gehts weiter an die Nähmaschine, nach ganz viel weißem Overlockgarn für seeeehr viele Babysachen, wird diese jetzt wieder auf schwarz umgefädelt. Die Babysachen, zeig ich euch bei Gelegenheit auch. (Und nein, die sind nicht für mich :D)

Bis dann,
Svenja

(Verspätet verlinkt beim Creadienstag)

 

 

 

[Nähen] Nähen für Frühchen und Sterne – Mi Wa Bo

Hallo ihr Lieben!

In letzter Zeit war es hier wieder etwas still, dafür war die Nähmaschine um so mehr im Einsatz. In einer FB Gruppe bin ich auf den Aufruf gestoßen, für Frühchen und Sternenkinder zu nähen. (Für die, die es nicht wissen, Sternenkinder sind Kinder, die tot geboren werden. ) Für die Kleinsten der Kleinen gibt es oft keine passende Kleidung, weshalb es mittlerweile einige Vereine und Organisationen gibt, die die winzigen Bodys, Jäcken, Schuhe und Mützchen selber nähen. Da sich in meinen Kisten und Regalen so einiges an Jersey und Resten für Kinder befindet und ich zudem gerade Zeit habe, habe ich mich entschieden beides für einen guten Zweck zu verwenden.

Da ich davor schon ein paar Bodys in ’normal‘ Größen genäht hatte, war es doch irgendwie befremdlich etwas so kleines zu nähen. Zudem habe ich noch recht große Versionen genäht! Der Schnitt von El-Ra-Ry by Elly ist ein Wickelbody zum mitwachsen (Mi-Wa-Bo) in den Größen 32- 48. Das Besondere hier, ist die doppelte Knopfleiste unten am Schnitt, mit dem man den Body bei Bedarf etwas verlängern kann. Die Seitenteile werden mit dünnen Jerseybändern geschlossen. Generell muss man bei der Verarbeitung darauf achten, besonders sauber zu nähen. So werden die Nahtzugaben soweit es geht noch einmal festgesteppt, um die Reizung der zarten Haut so gering wie möglich zu halten.

Die Bitte keine Kam Snaps zu benutzen (da zu schwergängig), war dann auch mein letzter Grund, mir endlich die Jersey Drücker zu bestellen. Die lassen sich einfacher öffnen und sind nicht so sperrig.

Auf meinen Bodys steht  ihr nun auch Plotts (Bügelbilder), bei denen sich die Meinungen und auch die Organisationen spalten. Die einen nehmen keine Kleidung mit Plotten an, die anderen haben nichts dagegen. In der Gruppe wurde getestet, wie sich ein Plott nach mehrmaligen 60 Grad Wäschen mit Hygienereiniger verhält. Sind diese vorher vernünftig angebracht, halten sie auch der Waschbehandlung stand. Man sollte sich allerdings sicher sein, dass man den Plott gut aufgebracht hat. Ein bisschen Übung und Erfahrung ist da bestimmt ganz sinnvoll.

Wenn du nun auch Lust bekommen hast, ein bisschen für die kleinen Kämpfer zu nähen, kannst du dir das Freebook hier über die Dropbox herunter laden:  https://goo.gl/XTdaTV

Bei mir geht es mit einem anderen Projekt für Frühchen und Sterne demnächst weiter, das ist aber noch nicht veröffentlicht worden.

Bis dann,
Svenja