[Nähen] Noch mehr Shirts! Bärhila von Berlinerie

Hallöööchen!

Noch vor kurzem habe ich euch 4 neue Shirts von mir gezeigt, die mittlerweile auch fleißig getragen werden. Da Frau ja aber nie genug Oberteile haben kann, habe ich mich für ein Probenähen bei Berlinerie beworben. Kurze Zeit später war ich in der bunt gemischten Gruppe angekommen und habe mir 2 neue Shirts nach dem Schnitt Bärhila genäht.

Bärhila? Der Name erinnert einen an ‚Vokuhila‘, was der Schnitt auch ist. Vorne geht der Schnitt angenehm bis über den Hosenbund, hinten bedeckt er etwas mehr den Poppes. So hat man auch beim Sitzen kein Maurerdecollete. Meine erste Variante habe ich mit kurzen Ärmelchen genäht, die einfach angeschnitten sind. Oben habe ich wieder Spitze verwendet, weil Spitze einfach spitze ist! 😀 (Ich komme grade vom Sport und bin ein bisschen albern *g*)

So ist das Shirt obenrum schön luftig, was für den kommenden Frühling ja wirklich perfekt ist. Im Ebook ist auch eine Anleitung dabei, wie ihr den Saum unten mit einem Beleg versäubern könnt, das sieht dann von außen so aus.

Als zweites Shirt habe ich die Variante mit den 3/4 Ärmeln genäht. Der Stoff ist schon uuuralt und bi-elastisch, deswegen sieht das Shirt auch ein wenig weiter aus. Den Halsausschnitt habe ich hier mit einem Bündchen aus dem gleichen Stoff verarbeitet, auch dazu gibt es Bilder im E-Book.

Das Shirt ist wirklich sehr bequem und wird mich im Alltag sicherlich oft begleiten. Wenn ihr also auf der Suche seid nach einem einfachen Schnitt, bei dem ihr viele kreative Möglichkeiten ausleben könnt, seid ihr bei Bärhila genau richtig! Im Probenähen gab es verschiedene Teilungen, Stoff Kombinationen und sogar ein Jäckchen wurde aus dem Schnitt genäht.

Mit meinen 2 neuen Shirts verlinke ich mich auch wieder bei Rums, da sie ja ganz eindeutig für mich sind. Ich bin schon gespannt, wie Frühlings-mäßig die Galerie heute wird! Das Wetter wird zum Glück ja immer besser und soll sogar die Tage die 20 Grad Marke knacken.

Heute ist noch ein ganz grandioser Zauberstoff bei mir angekommen! Ihr habt doch bestimmt schonmal die Pailletten gesehen, die die Farbe wechseln, wenn m an drüber streicht? Daraus werde ich mir einen Rock nähen. Für ein bisschen Glamour und so *g*

Machts gut,

Svenja

 

 

4 auf einen Streich!

Hallo ihr Lieben!

Heute kann ich nach langer Zeit endlich mal wieder bei Rums mitmachen! Nach den drölfzig Kosmetiktaschen habe ich ein wenig ‚Selfish Sewing‘ betrieben, bei dem auch der Plotter mit spielen durfte. Wenn ich in meinen Kleiderschrank schaue, sind von der Kategorie ‚T-Shirts‘ wohl am wenigsten selbst genäht. Hosen 100% meine, Kleider 95% meine, Jacken 90% meine. Aber T-Shirts? Da sind von den (geschätzt) 50 vielleicht 5 von mir und nochmal 5 umgenäht aus Bandshirts. Die alten gekauften Shirts fallen entweder mittlerweile auseinander, oder passen nicht mehr gut. Zu kurz, zu eng, zu enge Ärmelchen und ganz beliebt: Deoflecken, die gar nicht mehr raus gehen… Also hab ich mir gedacht, wenn schon – denn schon! Entstanden sind also direkt 4 Shirts für mich, nachdem ich einmal den perfekten Schnitt gefunden hatte.

Tadaaaa! Fangen wir mal mit dem Spitzenshirt an! Die Spitze gibt es bei Stoff&Stil für echt kleines Geld und macht mit der Bogenkante auch ordentlich was her. Den Halsausschnitt und die Ärmel habe ich hier mit Wäschegummi versäubert, ebenfalls von Stoff&Stil. Die Mitarbeiter dort begrüßen mich immer schon fröhlich, ich glaube das heißt was *kicher*

Weiter gehts mit Tentakel Shirt Nummer eins! Die Idee hatte ich recht schnell, nachdem ich meinen Plotter bekommen habe. Tentakel, die sich aus der Brusttasche rauswinden. Gedacht, getan! Ich hab erst manuell gezeichnet, das Ganze dann eingescannt und im Plotter-Programm noch etwas bearbeitet. Da das so super geklappt hat, bin ich seitdem wieder fleißig am zeichnen und bearbeiten.

Etwas größer ist dann auch schon folgende Plotter Datei, für das 2. Tentakel Shirt geworden. Blaue Haare verpflichten ja irgendwie ein bisschen, zum Mermaid-Stil. Naja, und ich mag einfach ästhetisch die Tentakeln total gerne! Letztes Jahr habe ich ja einige Ketten Anhänger aus Fimo gemacht, nun ziert ein Tentakel-Kragen ein T-Shirt. Die Muscheln sind von meinem Shirt, was ich für Karneval gemacht hatte. Die Folie changiert je nach Licht ein bisschen und ist mal mehr, mal weniger präsent. Den Effekt finde ich total schön, weswegen ich von der Folie auch nachgeordert habe.

Zu guter Letzt gibt es noch ein Streifen Shirt, aus Paris-Stoff. Vor 2 Jahren habe ich aus dem Stoff schonmal ein Shirt gemacht, aber der Schnitt war noch nicht ideal und ich zieh das Shirt meistens nur zu Gammel-Outfits an. Bei 2.0 sitzt jetzt alles gut, das wird ein super Shirt für den Alltag!

Das wars dann wieder von mir. Die Shirts dürften noch eine Weile ‚reichen‘, aber gerade seit ich den Plotter habe kann es sein, dass mich die kreative Ader piekst, und es demnächst doch noch mehr gibt! Die tolle neue Folie ist heute morgen nämlich schon angekommen. Die nächste Plotterdatei ist auch schon so gut wie fertig, das macht mir wirklich Spaß.

Bis dann,

Svenja

Ananas Bluse

Hallo und herzlich willkommen!

Heute dann auch hoffentlich ohne Server-Panne am Rums-Tag… Heute mag ich euch ein neues Oberteil vorstellen, was ich vor 2 Wochen genäht habe, und was auch schon ausgeführt worden ist.

Bekanntlicherweise bin ich ja ein kleines Stoff&Stil Opfer, seit die Filiale in Köln aufgemacht hat. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit nach, vor oder während *hust* der Uni, zieht es mich in diesen Laden, den ich irgendwie auch nie mit leeren Händen verlasse. Besonders gerne kruschte ich durch die Restekisten! Und dort hatte ich einmal richtig Glück! Den schnieken Ananasstoff hatte ich bei einem vorherigen Besuch nämlich schon am Ballen gestreichelt. So eine richtige Idee hatte ich aber nicht, was draus werden soll, und dafür war er mir dann doch zu teuer. Als er dann aber abgeschnitten und reduziert vor mir lag, konnte ich einfach nicht wieder stehen… Nach einer erstaunlich kurzen Wartezeit und ein bisschen Grübeln zwecks der Verarbeitung, wurde ein Teil daraus nun zu einem luftig leichten Blüschen, schaut her 😀

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Hach, ich mags wirklich! Den Schnitt habe ich selbst erstellt, mit Hilfe meines Blusen und meines Shirt Schnittes. Nach 2 Probeteilen hatte ich die endgültige Passform gefunden, und es ging an den flutschigen Stoff. Seiten- und Schulternähte sind französisch genäht, da gabs also nichts zu versäubern. Gleichzeitig erhält die dünne Bluse so etwas mehr Stabilität. Ein wenig kann man erkennen, dass ich den oberen Bereich mit einem dünnen Viscose Voille gefüttert habe. So kann ich auch einen dunklen BH anziehen, ohne dass es doof auffallen würde. Hier kann man den seitlichen Brustabnäher ganz gut erkennen, den ich eingebaut habe damit das Ganze etwas schöner fällt. Minimal kann man hier auch sehen, dass der Kragen ein My absteht. In Bewegung und im ‚Normalzustand‘ fällt das aber nicht mehr auf.

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Eine Seitansicht mit deppertem Gesichtsausdruck gibt es auch noch. Hier erkennt man gut, dass das Oberteil hinten etwas länger ist als vorne. Ursprünglich wollte ich das Oberteil mit einer kurzen Shorts tragen, aber das gibt das Wetter leider nicht mehr her. Experten erkennen an der Seitenansicht auch, dass ich den Brustabnäher noch ein wenig ändern muss, damit der Fall ‚perfekt‘ verläuft. Aber das ist wirklich schon Meckern auf hohem Niveau und fällt vermutlich nur den wenigsten auf. Ich kann damit zumindest gut leben – so 😀

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Das war es, mein hellstes Oberteil abgesehen von den Arbeitsblusen in weiß! Ehrlich gesagt war es mitunter auch diese Farbe Schuld, dass der Stoff ein paar Wochen im Regal verbringen musste. Mit dem schwarzen Kragen habe ich für mich eine tragbare Variante gefunden. Auch die Wäsche übersteht es übrigens, das habe ich schon getestet 🙂

Nächste Woche gibt es dann die fertige Shorts von Sonntag zu sehen, bis dahin dürfte mein neues Beinbildchen auch soweit abgeheilt sein. Gerade sieht es eher nach Pellkartoffel als nach Spitze aus 😉

Morgen gehts dann erstmal mit einer Ladung Nailart weiter, da hat sich hier einiges gesammelt.

Kommt gut in den Tag!

Svenja

 

 

[Nähen] Von XXL zu M – T-Shirt Transformation

Guten Moooorgen 🙂
Nach einem Arbeitsreichen Wochenende geht bei mir heute die versprochene, kreative Blogwoche los! 😀
Starten möchte ich mit meinem Beitrag zum Creadienstag wo ich euch zeige, wie ich mit meinen 1,74m meine Bandshirts/Quertee Shirts etc umnähe. 
Denn die Kleidungsindustrie scheint der Meinung zu sein, dass 1,74m für eine Frau zu groß sind! Wenn ich mir also Bandshirts, oder bei Quertee und Consorten  in Damen M bestelle, bin ich Bauchfrei sobald ich die Arme auch nur ansatzweise hebe. Ganz zu schweigen vom Ausschnitt der mich halb erwürgt 😀 Deswegen bestelle ich die Shirts immer in Herren XXL und mach sie mir selber passend.

1. Das Ausgangsmaterial. Bei den 2 Shirts konnte ich nicht nein sagen! Beide sind in XXL.


2. Erstmal heißt es Schnibbeln! Mein Shirtschnittmuster habe ich vor Jahren von einem Lieblingsshirt abgepaust und seitdem immer mal verändert. Die Taillenkurve zeichne ich zum Beispiel bei eher unelastischen Jerseys nicht so sehr ein 🙂 Auch die Ärmel werden zugeschnitten, ich benutze da gerne die originalen Säume und frage mich, wie XXL Herren ihre ja vermutlich auch nicht ganz so dünnen Arme durch den Ärmelsaum bekommen haben sollen ^^

3. Auf gehts an die Maschine! Ich nähe zuerst alle Nähte mit der normalen Maschine, dann mit der Overlock. Die Stoffe solcher Shirts sind ja meistens nicht all zu elastisch. Mit einer Schulter fange ich an, also zu nähen und versäubern! Danach setze ich das Ausschnittbündchen an, hier habe ich eine Kontrastfarbe genommen 🙂


4. Danach wird die andere Schulter geschlossen, versäubert und abgesteppt. So ist die Nahtzugabe und der Nahtanfang des Bündchens gesichert und sieht dann so aus.


5. Nun setze ich beide Ärmel ein und erhalte einen Shirtschmetterling *g* Wieso Burda standhaft behauptet man müsse erst die Seitennähte schließen, und dann die Ärmel einsetzen erschließt sich mir im Übrigen überhaupt nicht. Das macht doch höchstens bei 2 teiligen Ärmeln Sinn und sonst nur viel unnütze Arbeit!


6. Zum Schluss noch beide Seiten schließen und – fertig! 😀 Alles zusammen brauche ich keine Stunde dafür, und das Ergebnis gefällt mir jedes Mal wieder gut 🙂


7. Und soooo sitzt dann das fertige Shirt bei mir 🙂 Ich mag es, wenn die Shirts länger sind als normal, so kann ich auch ohne kalten Rücken Radfahren, sitzen etc… Manchmal geht minimal etwas vom Druck flöten, wenn man den Ausschnitt so ‚tief‘ macht, da schaue ich dann individuell wie tief ich den mache. Hier ist nur ein klitzekleines Bisschen vom grünen Nebel dem Ausschnitt zum Opfer gefallen. Dafür trägt es sich so aber auch wesentlich angenehmer 🙂


Sooo, das war mein kurzer T-Shirt Exkurs! 😀 Es geht wirklich schnell und unkompliziert und verschafft etwas größeren Mädels einen besseren Tragecomfort 🙂

Und nun gehts auf in die Uni! Zum Glück scheint die Sonne heute endlich mal <3 Und heute Abend wird es ganz zuckerig und flauschig bei mir 😀
Bis dann,
Svenja

[Nähen] T-Shirt aus pariser Stoff

Hallööö 🙂
Scheint bei euch auch so fabelhaft die Sonne? Hier ist der Sommer wohl endlich angekommen und dank einem kleinen Unfall, habe ich heute sogar frei 😀 (In NRW ist ja Feiertag)

Bevor ich mich gleich in die Sonne lege, mag ich euch von meinen letzten Näherfolgen berichten. Einen wunderbar weichen Jersey aus Paris habe ich zu einem T-Shirt verarbeitet.

Ich weiß ja nicht ob ich alleine damit bin, aber ich find es müßig T-Shirts zu kaufen. Ich bin mit 1,74 anscheinend recht groß für Frauen und stehe bei gekauften Shirts oft Bauchfrei da. Passt es in der Länge, ist der Körper ein Sack. Der Ausschnitt ist oft so klein das ich nur mit Mühe und vor dem Schminken und Haare machen das Ding anziehen kann etc…
Also bin ich schon länger auf der Suche nach ‚meinem‘ T-Shirt Schnitt.
Früher wollte ich unbedingt hauteng, mittlerweile fühle ich mich mit ‚umschmeichelnd‘ vornerum wohler. 
Aber erstmal der ‚ist Zustand‘ vom neuen Shirt.


Sieht schonmal nicht so schlecht aus 🙂
Hinten ein wenig länger als vorne, generell länger als die meisten Kaufshirts. 
Was noch geändert werden muss:
Die Ärmel! Ich weiß nicht was für einen Zahlendreher ich hier hatte, aber sie sind viel zu weit 😀 Und ich hab schon 4cm weggesteppt 😀
Der Ausschnitt kann noch minimal größer sein.
Hinten nehm ich noch was Weite an der Taille raus, dann gibts da nicht mehr so viele Falten.
Der Saum kann minimal auch etwas weniger Weite vertragen.

Ansonsten bin ich schon ziemlich zufrieden 🙂 Die Mischung aus Körpernah und Körperumspielend gefällt mir so ziemlich gut und ich kann auch mal ne große Portion Pizza essen ohne doofe Röllchen danach 😉
Die Änderungen sind auch schon in meinen Schnitt übertragen, ich muss nur noch die Zeit finden ein neues Shirt zu nähen 😀 Mit dem Shirt verlinke ich mich bei Rums! Dort hoffe ich heute Abend viele tolle Sommersachen zu sehen 😀
Aber jetzt gönne ich mir 2 Stündchen Sonne 🙂
Bis dann,
Svenja