[Nähen] Ein Hemd soll es sein!

Hallöchen ihr Lieben!

Eigentlich wollte ich diesen Post schon heute morgen fertig machen, allerdings wurde das gute Stück, um das es heute hier geht, von seinem Besitzer schon ausgeführt, so dass ich die letzten Detail Fotos nicht machen konnte. Aber das spricht ja nur für das Ergebnis, oder? Heute am Creadienstag mag ich euch nämlich ein Hemd für meinen Freund zeigen! Der hat von mir schon so einige Shirts bekommen, das Hemd ist jetzt das erste aufwändigere Teil.

[Nähen] Ein Hemd soll es sein!

Tadaaaa! Durch ein wahnsinns Kleinanzeigen Schnäppchen bin ich in den Besitz eines ganzen BALLENS wundershcönen Baumwoll Feincords gekommen. Die Farbe gefällt nicht nur mir gut, nein, auch meinem Freund. Da dieser kürzlich seine Liebe zu Flanell Hemden entdeckt hat, habe ich ihn gefragt, ob er vielleicht aus dem neuen Stoff ein Hemd haben möchte? Ja! Da ich immer noch ein kleines Burda Arsenal hier habe, wurde ich auch auf der Suche nach einem Schnitt schnell fündig. Verwendet habe ich die 132 aus der  3/2009. Nach ein paar Änderungen ging es dann los.

[Nähen] Ein Hemd soll es sein!

Verändert habe ich zum Beispiel die Rückenpasse, die ursprünglich gerade verlief. Mit der dreieeckigen Form, gefiel es mir dann aber besser. Vorne habe ich eine ähnliche Änderung an der Passe vorgenommen. Von den Maßen her, entspricht der Schnitt so ziemlich dem Hemd von meinem Freund, welches als Vorbild diente.

[Nähen] Ein Hemd soll es sein! [Nähen] Ein Hemd soll es sein!

Nun war das Hemd an sich recht schnell genäht, eigentlich. Uneigentlich hing das Hemd jetzt seit anfang Februar auf dem Bügel, nur die Manschetten und die Knöpfe hatten noch gefehlt. Dazwischen kamen mir dann 36 Kosmetiktaschen und die Tatsache, dass ich noch nie Manschettenschlitze genäht habe! Upsi! Zum Glück hat das Internet ja auf jede Frage eine Antwort und so bin ich bei Fadenspannung auf ein super bebildertes Tutorial gestoßen. Schritt für Schritt habe ich mich vorgearbeitet, und das Ergebnis überzeugt mich sehr.

[Nähen] Ein Hemd soll es sein!

Eine kleine Änderung wird es an dem Hemd noch geben, es kommt noch jeweils ein Knöpfchen auf den Ärmelschlitz. Der klafft wohl etwas auf, wenn die Ärmel nicht gerade hoch gekrempelt sind. Aber das lässt sich ja schnell beheben! So hab ich also einen weiteren ‚Passt!-Schnitt‘ für den werten Herren Ausverkauft hier. Was ich aus dem restlichen Ballen von dem hübschen Stoff mache, weiß ich noch nicht so recht. Vielleicht nähe ich mir auch einfach ein Hemd? Einen passenden Schnitt für mich habe ich ja schließlich auch hier.

Am Donnerstag geht es hier direkt mit 4 neuen T-Shirts für mich weiter! Auch Spitze und der Plotter sind da zum Einsatz gekommen. Ich freue mich, wenn ihr da mal vorbei schauen würdet 🙂

Habt einen feinen Abend,

Svenja

 

[Look] DIY Mermaid Kostüm

Dreimal Kölle Alaaaaaaaf!

Und wer das böse Wort mit ‚H‘ sagt, kriegt nix! Das war gestern die Devise, auf dem großen Rosenmontagszug in Köln. In bester Lage habe ich in und vor der Wohnung eines Freundes gefeiert, der genau an der Hohenstraße wohnt, wo der Zug entlang geht. Mehr als 5 Stunden lang wurde gefeiert, getanzt, geschunkelt, Luftküsschen verteilt und Kamelle gefangen. Strüßchen natürlich auch! Da ich von Kaufkostümen nicht viel halte, ist mein Kostüm natürlich selbst gemacht. Was da alles zu gehört, zeige ich euch heute beim Creadienstag.

[Look] DIY Mermaid Kostüm

Das Kostüm habe ich mittlerweile in 2 Varianten. Der erste Rock ist für kalte Tage gedacht, denn unter dem Tüllrock trage ich eine kurze Hose *g* Da kann ich einerseits gut Handy und Portemonait unterbringen, andererseits ist es aber natürlich auch wärmer und weniger windig 😉  So war ich dann an Weiberfastnacht unterwegs, mit einer lila Fleecejacke und einer Regenjacke drüber. Der Tüllrock besteht aus vielen, vielen Streifen Tüll und etwas Chiffon, die ich um ein einfaches Gummi geknotet habe. Sicherlich könnte man ihn auch als Qualle benutzen! Kostüm Recyceln mag ich nämlich gerne.

So kommt der 2. Rock auch aus meinem alten Arielle Kostüm! Ich hab ihn genäht, als ich noch knallrote Arielle-Haare hatte. Leider rollen sich die einzelnen (Jersey) Schuppen total ein nach dem Waschen. Auch Bügeln hat da nur bedingt geholfen…

Das T-Shirt habe ich selbst beplottet und das hübsche Armband gab es mal in einer essence-Le.

[Look] DIY Mermaid Kostüm

[Look] DIY Mermaid Kostüm

Das ich gerne mal tief in die Schmink- und Glitzertöpfe greife, dürfte ja mittlerweile bekannt sein! So habe ich ein farbenfrohes Make up zu dem Kostüm gepinselt. Dieses Jahr auch mit besonders viel Glitzer! Kleiner Tipp: Wenn man vorher ein wenig Lidschattenbase auftupft, hält der Glitter bombenfest!

Da die Frage gestern aufkam: Der Seestern ist glaube ich nicht echt. Ich habe ihn in Holland gekauft, und mit Heißklebe und einem Lederpatch auf einen Haarreifen geklebt. Auch im zweiten Jahr hält das ganz gut!

[Look] DIY Mermaid Kostüm

Heute geht hier in der Nachbarschaft zwar nochmal ein Zug entlang, aber für mich ist es jetzt vorbei mit Karneval. Auch der Nubbel muss alleine brennen *g* Heute steht mir ein kleiner Photoshop und Dawanda Marathon bevor, denn die ganzen neuen Kosmetiktaschen wollen ja auch eingestellt werden. Das Auslandssemester rückt näher, und die Kasse kann noch eine Auffrischung vertragen.

Habt einen kreativen Tag!

Svenja

[Plotten] Die ersten Versuche…

Hallöchen!

Lange, lange ists her, dass ich beim Creadienstag mit gemacht habe! Nun kann ich aber wieder regelmäßig dabei sein, dank Der Gerät. Der Gerät ist ein (schneide) Plotter namens Cameo 3 und wohnt seit 1,5 Wochen im Hause Ausverkauft. Auf die Idee gekommen, dass ich dringend einen Plotter brauche, bin ich durch eine Kollegin. Sie hatte das irgendwo gelesen und mir erzählt. Nach kurzer Zeit war ich Feuer und Flamme, dass mein Geburtstag zu dem Zeitpunkt auch im Raume stand, hat die Sache dann dingfest gemacht. Durch ein Angebot bei Amazon habe ich ihn dann um einiges günstiger bekommen, musste aber auch länger auf Der Gerät warten. Die Zeit habe ich genutzt um jede menge Folien zu bestellen und mich ein zu lesen. So einfach wie drucken ist das Ganze nämlich nicht 😉 Oh, und neben Nagellack und Stoffen sammele ich jetzt auch Schriften *hust*

Genug gelabert, ihr wollt doch auch lieber Bilder sehen, oder? Ich hab also mal meine erstem Versuche für euch fotografiert!

Los ging es mit der Verschönerung meines Notizbuches, das die Stoffstatistik beherbergt. Die Datei war in einem Design Bundle (I love Paris von Dafont)

[Plotten] Die ersten Versuche...

Meine Nähmaschine musste auch dran glauben. Während einem unheimlich langweiligen Blockseminar, habe ich ein neues Logo gezeichnet. Das wurde dann eingescannt und bearbeitet.

[Plotten] Die ersten Versuche... [Plotten] Die ersten Versuche...

An Folie für Textil habe ich mich dann auch recht schnell heran gewagt und einen großen Eiffelturm geplottet. (Ebenfalls aus dem I love Paris Bundle)

[Plotten] Die ersten Versuche... [Plotten] Die ersten Versuche...

Auf die Schnelle habe ich dann mein Karnevalskostüm um ein passendes Oberteil erweitert. Die Muschel habe ich manuell gezeichnet, eingescannt und dann im Programm des Plotters noch etwas bearbeitet.

[Plotten] Die ersten Versuche...

Ihr seht, die Möglichkeiten sind riesig! Neben den hier gezeigten Projekten gab es auch noch einige andere, und es werden täglich mehr *g* Besonders das Zeichnen von eigenen Dateien macht mir sehr Spaß. Ich habe ewig nicht mehr so viel gezeichnet und freue mich, dieses Feld wieder für mich zurück zu erobern. In nächster Zeit wird es also einiges in der Kategorie ‚Plotten‘ zu sehen geben 🙂 Bei Fragen, fragt einfach 😀

Bis dann,

Svenja

[Nähen] Once in a lifetime…

Hallo ihr Lieben,

natürlich habe ich gestern Nacht den Rums-Start verpennt! Da bin ich wohl ganz schön aus der Übung… Aber da ich mir fest vorgenommen hatte, euch den Quilt heute zu zeigen, gibts den Post einfach jetzt.

Es geht um mein once in a lifetime Projekt, einen Hexagon Quilt der komplett in Handarbeit gefertigt ist. Vor insgesamt 5 Jahren und 2 Umzügen habe ich ihn in der Schule aus Langeweile begonnen, jetzt ist er endlich fertig, aber erstmal lasse ich Bilder sprechen:

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Ganz schön groß der Gerät! Bei dem Wind war es dann auch gar nicht so einfach, ihn halbwegs gut in Szene zu setzen. ich hatte übrigens noch auf gelbe Bäume gesetzt, war aber schon zu spät dafür *g*

Nun die harten Fakten:

Die tatsächliche Arbeitszeit kenne ich nicht, aber er wäre in Gold noch lange nicht auf zu wiegen…

Hätte ich nicht immer wieder ewige Pausen eingelegt, wäre der Quilt in einem Jahr locker fertig gewesen.

Bis auf 4 Nähte vom Binding, ist ALLES mit der Hand genäht.

Die Maßen sind 2,20m x 1,40m .

Innendrin ist eine Lage Volumenvlies.

Der Quilt besteht tatsächlich nur aus Resten! Das war mir sehr wichtig, als ich ihn damals angefangen habe. Dadurch haben auch die vielen kleinen Sechsecke eine Geschichte und mit jedem Einzelnen, kann ich andere Nähstücke verknüpfen.

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Türkis vorne: Die erste Hose die ich mir jemals selber genäht habe! Nach einigen Jahren war sie aber einfach ‚durch‘.

Gelbe mit Pünktchen: Beides von Kinderkleidungs Aufträgen, die ich früher sehr oft angenommen habe.

Beide Cordstoffe: Hoooosen *g* Ich liebe Cord!

Zebra Muster: Ein Kleid, was ich ‚damals‘ unglaublich schick fand.

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Bunter Feincord: Daraus habe ich ein zauberhaftes Asia-Kinderkleid genäht.

Grüner Karo: Ein Minikleid was aber wintertauglich ist. Heute ist es mir dann doch zu kurz *g*

Leostoff: Hier raus hab ich noch eine Sommerhose, aber er kam auch in vielen kleinen Täschchen zum Einsatz.

Totenkopfstoff: Auch der ist in unzähligen Täschchen und Hosenbünden als Futter eingesetzt. Ganz früher gabs auch mal ein Kleid, wo er aber mit anderen Stoffen kombiniert war.

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Das Binding habe ich aus schwarzer Baumwolle genäht. Die einzigen Maschinennähte habe ich hier gemacht, um das Binding an den Quilt zu bekommen. Auf der Rückseite wurde es dann aber mit der Hand angenäht…

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Ihr seht, der Quilt hat viel Geschichte! Würde ich ihn heute nochmal nähen, hätte ich wohl andere Farben gewählt *g* So ist er aber ein farbenfroher Klecks bei uns im Schlafzimmer, was ja auch nicht schlecht ist. Würde ich so eine Decke nochmal nähen? Ganz klares NEIN! *g* Es war wirklich ein wahnsinns Projekt, was ich so nicht mehr realisieren würde. Patchworkdecken mit der Maschine bin ich aber nicht abgeneigt, die Blöcke für eine Decke liegen schon in einer Kiste…. Seit 2 Jahren… *g*

Bis dann,

Svenja

 

[Nähen] Katzenbetten

Hallööööchen 🙂 
Heute gibt es mal wieder etwas Genähtes bei mir! Aber heute ist es nicht für mich, sondern für die 2 Flauschis 😉 Perfekt passend zur Do4You Aktion von der Krümelmonster AG!

Die meisten Katzensachen hatten wir schon, als wir zum letzten Besuch im Fr*****apf aufgebrochen sind, um Kleinkram zu besorgen. Was wir noch nicht hatten, war ein Katzenbett. In den Weiten des Internets haben wir nur Modelle gesehen, die uns absolut nicht gefallen haben! Muss denn jedes Katzenbett aus diesem unsäglichen Polyplüsch sein? *irgh* Auch im Geschäft vor Ort wurde es da nicht besser… Das höchste der Gefühle waren dort sündhaft teure Modelle aus Filz. Also selber nähen! Liegt ja auch nahe, wenn man für sich selbst alles selber näht, den Katzen auch die Sachen zu machen *g* Da es wirklich fix geht und man nicht viel Material braucht, mag ich euch heute die 2 entstandenen Betten zeigen, aber Vorsicht: Es gibt furchtbar niedliche Katzenbilder dabei 😀

[Nähen] Katzenbetten


Modell Nummer eins ist am Morgen der ‚Übergabe‘ entstanden. Ich habe mich für einen rauchblauen Feincord entschieden, den ich im Wahn einer Sale Aktion mal gekauft habe 😉 Zusätzlich habe ich ein Füllkissen benutzt und die Schaumstoffplatten aus Traubenkisten, die man aber nicht zwingend braucht. (Sag ich später noch was zu 🙂 )

[Nähen] Katzenbetten


Das Bettchen war in einer halben Stunde fertig 😀 Erst ein Oval bei doppelter Stofflage ausschneiden, rundherum mit außen liegenden Nahtzugaben bis auf eine Füllöffnung schließen, Füllmaterial reinstopfen, Füllöffnung schließen. Erster Schritt – Fertig 😀 Dann einmal um das Kissen herum messen, einen entsprechend langen Stoffstreifen ausschneiden, die Watte oder die Schaumstoffplatten einfüllen, an das Kissen nähen – fertig 😀 Ich hab beim ersten Bettchen dann noch die außen (unten) liegende Nahtzugabe mit Schrägband eingefasst, was ich beim 2. Bettchen schon nicht mehr gemacht habe.
Das kleine Bett passt hervorragend in die kleine Transportbox und wohnt jetzt auf meinem Nachttisch. Die Katzen sollen nicht bei uns im Bett schlafen und falls sich doch eine verirrt, kann ich sie schnell nach nebenan setzen. Das klappt so ganz gut 🙂 Tagsüber wird das Bettchen zum Putzen und manchmal auch für ein Nickerchen genutzt 🙂

[Nähen] Katzenbetten

Das 2. Bett ist die Luxusversion :’D Es ist viel viel größer und hat eine kleine Höhle bekommen. Der Aufbau ist ähnlich wie beim Kleinen: Der Boden wird ganz genau so gemacht, nur bei der Umrandung macht man an einer Seite eine kleine ‚Kapuze‘. Da ich keinen Schaumstoff mehr hatte, habe ich einfach die festen Bodenwischtücher vom Discounter als Einlage benutzt. Die macht die Ränder steif genug um den Kopf drauf ab zu legen, aber kuschelig ist es auch noch 🙂

[Nähen] Katzenbetten

 

[Nähen] Katzenbetten

 Sieht doch ganz gemütlich aus, oder? Allerdings ist auf den Bildern der kleine Mister zu sehen, der wirklich wahnsinnig verschmust ist. Bekommt er mit, dass ich mich nähere, wird aufgestanden, gegähnt und ich werde direkt begrüßt… Die Kamera (und das Handy!) findet er ziemlich spannend, die werden gerne mal beschnuppert. 
Vampierkatze direkt nach dem Gähnen erwischt <3

[Nähen] Katzenbetten

 

[Nähen] Katzenbetten

Wenn er noch nicht ausgeschlafen hat, ist dann allerdings auch das kuscheligste Bett total egal, er wirft sich an mich und stellt den Motor an 😀

[Nähen] Katzenbetten

Für beide Bettchen zusammen habe ich mit großzügigem Zuschneiden etwa 1,5 Meter von dem Feincord gebraucht. Das praktische an beiden Modellen: Man kann sie komplett in die Waschmaschine schmeißen! Und ich persönlich ziehe ein Naturmaterial als Außenstoff eindeutig vor dem fiesen Plüsch vor…
Suki habe ich im großen Bett noch nicht gesehen. Im Wohnzimmer/Küche ist ihr Lieblingsplatz auf dem Stuhlkissen unter dem Tisch *g*

Vielleicht habt ihr ja auch Lust bekommen, euren Flauschis ein kleines Bettchen zu nähen 🙂
Ich muss jetzt leider das Bündel Fell auf meinem Schoß bei Seite räumen und mich auf den Weg in die Uni machen – Blockseminar *seufz*
Machts euch flauschig,
Svenja



[Nähen] Von XXL zu M – T-Shirt Transformation

Guten Moooorgen 🙂
Nach einem Arbeitsreichen Wochenende geht bei mir heute die versprochene, kreative Blogwoche los! 😀
Starten möchte ich mit meinem Beitrag zum Creadienstag wo ich euch zeige, wie ich mit meinen 1,74m meine Bandshirts/Quertee Shirts etc umnähe. 
Denn die Kleidungsindustrie scheint der Meinung zu sein, dass 1,74m für eine Frau zu groß sind! Wenn ich mir also Bandshirts, oder bei Quertee und Consorten  in Damen M bestelle, bin ich Bauchfrei sobald ich die Arme auch nur ansatzweise hebe. Ganz zu schweigen vom Ausschnitt der mich halb erwürgt 😀 Deswegen bestelle ich die Shirts immer in Herren XXL und mach sie mir selber passend.

1. Das Ausgangsmaterial. Bei den 2 Shirts konnte ich nicht nein sagen! Beide sind in XXL.

[Nähen] Von XXL zu M - T-Shirt Transformation


2. Erstmal heißt es Schnibbeln! Mein Shirtschnittmuster habe ich vor Jahren von einem Lieblingsshirt abgepaust und seitdem immer mal verändert. Die Taillenkurve zeichne ich zum Beispiel bei eher unelastischen Jerseys nicht so sehr ein 🙂 Auch die Ärmel werden zugeschnitten, ich benutze da gerne die originalen Säume und frage mich, wie XXL Herren ihre ja vermutlich auch nicht ganz so dünnen Arme durch den Ärmelsaum bekommen haben sollen ^^

[Nähen] Von XXL zu M - T-Shirt Transformation

3. Auf gehts an die Maschine! Ich nähe zuerst alle Nähte mit der normalen Maschine, dann mit der Overlock. Die Stoffe solcher Shirts sind ja meistens nicht all zu elastisch. Mit einer Schulter fange ich an, also zu nähen und versäubern! Danach setze ich das Ausschnittbündchen an, hier habe ich eine Kontrastfarbe genommen 🙂

[Nähen] Von XXL zu M - T-Shirt Transformation


4. Danach wird die andere Schulter geschlossen, versäubert und abgesteppt. So ist die Nahtzugabe und der Nahtanfang des Bündchens gesichert und sieht dann so aus.

[Nähen] Von XXL zu M - T-Shirt Transformation


5. Nun setze ich beide Ärmel ein und erhalte einen Shirtschmetterling *g* Wieso Burda standhaft behauptet man müsse erst die Seitennähte schließen, und dann die Ärmel einsetzen erschließt sich mir im Übrigen überhaupt nicht. Das macht doch höchstens bei 2 teiligen Ärmeln Sinn und sonst nur viel unnütze Arbeit!

[Nähen] Von XXL zu M - T-Shirt Transformation


6. Zum Schluss noch beide Seiten schließen und – fertig! 😀 Alles zusammen brauche ich keine Stunde dafür, und das Ergebnis gefällt mir jedes Mal wieder gut 🙂

[Nähen] Von XXL zu M - T-Shirt Transformation


7. Und soooo sitzt dann das fertige Shirt bei mir 🙂 Ich mag es, wenn die Shirts länger sind als normal, so kann ich auch ohne kalten Rücken Radfahren, sitzen etc… Manchmal geht minimal etwas vom Druck flöten, wenn man den Ausschnitt so ‚tief‘ macht, da schaue ich dann individuell wie tief ich den mache. Hier ist nur ein klitzekleines Bisschen vom grünen Nebel dem Ausschnitt zum Opfer gefallen. Dafür trägt es sich so aber auch wesentlich angenehmer 🙂

[Nähen] Von XXL zu M - T-Shirt Transformation


Sooo, das war mein kurzer T-Shirt Exkurs! 😀 Es geht wirklich schnell und unkompliziert und verschafft etwas größeren Mädels einen besseren Tragecomfort 🙂

Und nun gehts auf in die Uni! Zum Glück scheint die Sonne heute endlich mal <3 Und heute Abend wird es ganz zuckerig und flauschig bei mir 😀
Bis dann,
Svenja

[WIP] Jacke

Hallo ihr Lieben 🙂
Also mal ehrlich, was ist denn bloß los mit dem Wetter? Letzte Woche konnte ich noch im T-Shirt zur Uni fahren und jetzt schneit und hagelt es?! Das einzig Positive daran ist wohl wirklich, dass ich eine super Ausrede hatte heute ganz viel zu nähen 😀 Denn bei dem Wetter setzt man ja wirklich nur im äußersten Notfall einen Fuß vor die Tür…
Gearbeitet habe ich an einer Jacke, deren Stoff und eine kleine Skizze ich vor einer Woche schon bei Instagram gezeigt hatte. Allerdings kam ja die Hose dazwischen *g*

[WIP] Jacke


Aber heute ging es dann frisch ans Werk. Erstmal habe ich das Futter genäht, ein grauer Jersey, der mir in der alten Wohnung schon so manches Mal als Hintergrund für Fotos gedient hat 😀 Für eine leichte Übergangs- oder auch Frühlingsjacke erscheint er mir genau richtig. Unten seht ihr schon den ‚Bündchenstoff‘, den ich extra besorgt habe. Leider gab es keinen echten Bündchenstoff, deswegen habe ich diesen Kompromiss mit einem ganz elastischen Look-a-like- Jeansstoff gemacht. Passt farblich super, und ist mega elastisch!

[WIP] Jacke


Den Bündchenstoff hab ich dann nach einigem Grübeln unten an beide Jacken genäht. Gegrübelt weil ich echt einen Knoten im Kopf hatte, wie ich denn die beiden Jacken am besten verstürtze, das Bündchen unten annähe UND den Reißverschluss reinkriege… Ich hoffe es funktioniert so, wie ich es mir jetzt gedacht habe :’D Das ist der Nachteil wenn man ohne Schnitt und Anleitung näht 😉

[WIP] Jacke

[WIP] Jacke


Das ist also der Stand bisher… Heute gehts nicht mehr weiter, Unisachen rufen leider ganz laut nach mir, und das Abendessen kocht sich auch nicht von alleine *g*
Mit dem Beitrag mache ich heute beim Creadienstag mit. Ich habe mir nämlich vorgenommen, wieder mehr vom Nähen zu zeigen. In den letzten Monaten war es hier leider nicht so bunt wie ich es mir gewünscht hätte, und so langsam kehrt alles wieder in seine gewohnten Bahnen zurück 🙂

Bis dann,
Svenja

[Nähen] Semesterferien = Tabaktaschen

Hallööööchen 🙂
Kristin von der Krümelmonster AG hat vor kurzem wieder den Made 4 you Freitag ins Leben gerufen. Dort kann man Dinge zeigen die man selbstgemacht hat, aber nicht für sich selber 🙂 In meinem Fall gibts heute Tabaktaschen….
Wie jede Semesterferien nähe ich einen Schwung Tabaktaschen für meinen Dawanda-Shop. Zugegeben, es macht echt nicht wirklich Spaß! Das Zuschneiden dauert ewig, ich habe schon wieder Blasen von der Schere und das zusammen Nähen ist auch eher stupide. Aber es ist nun mal so, dass sich die Tabaktaschen am besten verkaufen :’D Und um mir ab und an eine Ladung Nagellack leisten zu können, nähe ich also in jeden Semesterferien Tabaktaschen 🙂

[Nähen] Semesterferien = Tabaktaschen


Angefangen hat alles vor ein paar Jahren, als mich eine Freundin gefragt hat, ob ich ihr nicht eine Tabaktasche nähen könnte. Ich als Nichtraucherin hatte dafür natürlich eher wenig Verwendung, aber es kamen nach und nach immer mal wieder Anfragen. So habe ich irgendwann angefangen aus allen geeigneten Stoffen welche zu nähen. Mittlerweile schaue ich auf Stoff-Streifzügen sogar besonders nach geeignetem Tabaktaschen-Material 🙂

[Nähen] Semesterferien = Tabaktaschen


Besonders gefragt sind bunte Modelle, aber auch Uni schwarz geht gut. Neu dieses Mal sind die ganzen Kunstledertaschen und die Weltkarten Motive. Die habe ich gestern erst bei Karstadt gesehen und musste sie direkt mit nehmen! Meinem Freund gefallen sie auch gut 🙂

[Nähen] Semesterferien = Tabaktaschen


Das Innenleben hat diesmal auch bunte Baumwolle spendiert bekommen, meistens mache ich sie schlicht schwarz. Aber gerade ich mir nach BUNT zu mute 😀 Im Hintergrund läuft ganz stilecht übrigens Tarzan und Arielle *g*

[Nähen] Semesterferien = Tabaktaschen


Das war es dann also… 16 sind fertig, es folgen vermutlich nochmal so um die 20 😉 Das Fotografieren, bearbeiten und online stellen muss ich dann am Montag in Angriff nehmen, Samstag und Sonntag ist wieder arbeiten angesagt.

Macht euch ein tolles, warmes Wochenende und genießt das tolle angesagte Wetter für mich mit!
Svenja

Hallo-di-dooooo

 Hallöööö 🙂
Ja! Es gibt mich noch!
Nein, ich meine nicht mich rechtfertigen zu _müssen_ wieso es hier in letzter Zeit so ruhig war. Aber ich meine durchaus erklären zu _wollen_ was hier so passiert ist. Wenn ich Blogs regelmäßig lese und längere Zeit nichts kommt, mache ich mir irgendwie auch manchmal Gedanken…

Aaaaaalso! 
Die Klausuren sind vorbei – whoop whoop! Ganz ungeschönt muss ich sagen, dass es mit Abstand das schlechteste Semester aus meinem Studium war – uffza! Bei den Belegphasen (Hallo Uni köln 😉 ) hatte ich Pech, meine Verpeiltheit hat es leider nicht viel besser gemacht. So habe ich von Anfang an wenig Kurse gehabt.
Schnell habe ich festgestellt, dass so ein Freund auch echt Zeit braucht! Überraschung… Ich will ihm keine Schuld in die Schuhe schieben, aber Zeit die ich sonst für die Uni aufgebracht habe, neben dem Nebenjob, ist halt eher für ihn ‚drauf‘ gegangen. Kann man machen gar nix! 😀 Der Umzug steht ja nächste Woche an, und für das nächste Semester wird es wieder besser.

Achja, der Umzug! Eigentlich der Hauptgrund, wieso hier nicht viel los ist. Während der Klausuren kam ich schon auf die glanzvolle Idee, aus zu sortieren. Ich habe viel Kram, richtig viel! Wobei der Hauptteil auf Stoffen und Nähzubehör liegt. Im Keller standen allerdings so einiges an Kisten, die nicht noch ein weiteres Mal mit umgezogen werden müssen… Also habe ich ebay-Kleinanzeigen Marathone gestartet und bin auch so einiges los geworden. Nur die 3 Umzugskisten mit Büchern machen mir weiterhin Sorgen 😉 (Ja, ich lese Bücher meistens nur einmal)

Ich hätte euch in der letzten Zeit mit Nagellack ‚ zu müllen‘ können, aber da ich kein reiner Nagellack Blog bin, habe ich das gelassen. Mein liebstes Design was ich auch gerade trage, mag ich euch trotzdem zeigen.
Es ist School for Monsters von Glam Polish, bestempelt mit der Sci-Fo 02 von Moyou. Monster für die Monster *g*

Hallo-di-dooooo

Hallo-di-dooooo


Geschminkt habe ich mich zu Hause so gar nicht, und sonst bei meinem Freund. Da ist die Kamera nicht dabei, da jbbet nischt zu zeigen. An Nähen war so gar nicht zu denken^^

Gestern habe ich allerdings den Pinsel geschwungen und habe ein Bild fertig gemacht. Ich wollte es BUNT haben, Farbverläufe und Schattierungen üben usw. Das Ergebnis gefällt mir bis auf Kleinigkeiten auch echt gut 🙂

Hallo-di-dooooo


Als neuer Header ist es eventuell ein bisschen zu bunt. Da muss ich nochmal drüber grübeln.
Gleich geht es dann auch das erste Mal nach den Klausuren wieder auf die Arbeit. Jackpot – es hat eben angefangen zu schneien und es ist vor allem glatt. Ich freue mich- nicht. Sommermädchen und so 🙂

Aber alles in allem geht es mir gerade echt gut! Ich habe zwar etwas Bammel, nach 10 Jahren alleine wohnen plötzlich zu zweit zu sein, aber ich freue mich auch riesig drauf! Für den Umzug steht soweit alles, auch die Termine bis dahin konnten ganz gut gemanagt werden. Deswegen möchte ich heute am FREUtag mitmachen!

In nächster Zeit wird es hier noch etwas stiller bleiben, aber im März geht es dann so richtig los! Die neue Wohnung hält ein extra Näh- und Arbeitszimmer für mich (okay, UNS!) bereit auf das ich mich jetzt schon wahnsinnig freue 😀 Endlich ein Zimmer für kreative Sachen, und der Wohnbereich bleibt davor verschont! Träumschen 😀

Habt ein schönes Wochenende und bis bald,
Svenja

[Nähen] Kleinigkeiten aus LKW Plane

Hallöööchen 🙂
Erstmal vielen Dank für die wahnsinnige Resonanz zu meinem Kleid gestern! Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut 🙂 <3

Kirstin von der Krümelmonster AG hat eine alte Linkparty wieder ins Leben gerufen. Es geht nicht um Sachen rund um die Frau, nicht für Sachen für Kids, und auch nicht um Sachen für mich. Im Gegenteil! Es geht um Sachen die ich für Andere gemacht habe. Und seien wir mal ehrlich, als DIY-ler wird man alle Nase lang gefragt “Kannst du nicht grad…?“. Darum geht es also bei Do 4 you!

Mein Freund ist kein Freund (haha^^) von riesen Portemonaits. Als typischer Gesäßtaschenträger mag er die Dinger lieber handlich und klein haben. Sein bisheriges Portemonait war eine raffinierte Konstruktion aus einem speziellen Papier! Leider hat es jetzt seine besten Tage hinter sich, und ich wurde nach einem Ersatz gefragt *g*

[Nähen] Kleinigkeiten aus LKW Plane
[Nähen] Kleinigkeiten aus LKW Plane


Los ging es mit der Frage nach dem Material… Echtes Leder war zu dick, zu sperrig. Vor allem Kartenfächer gingen damit gar nicht, ist also ausgeschieden. Das gleiche Problem hatte ich mit Kunstleder. Es hat zwar den Vorteil das man es nicht versäubern muss, aber es ist halt auch rest sperrig.
Zum Schluss ist mir dann noch die riesen Rolle LKW Plane eingefallen, die ich mal bestellt habe. Zum Glück nicht die Dicke, sondern eine eher dünne. Perfekt!

[Nähen] Kleinigkeiten aus LKW Plane


Sie lässt sich brav vernähen, ist stabil aber dünn. Alle Eigenschaften die ich haben wollte 🙂 Auch das Versäubern konnte ich mir sparen, da hier nichts aufribbelt. So war das Portemonait recht schnell fertig, und ist seit einer Woche im Gebrauch. Wenn es den Test weiterhin besteht, werde ich nach dem Umzug noch ein paar nähen 🙂

[Nähen] Kleinigkeiten aus LKW Plane


Einmal an der Maschine habe ich noch schnell ein Sew a Smile Mäppchen aus dem gleichen Material zusammen genäht. Die Beiden haben dann an meinem Geburtstag ihren Besitzer gewechselt. 2 Kinder einer Flüchtlingsfamilie haben jetzt also hübsche Mäppchen für ihre neue Schule 🙂

Nach meiner kleinen Lernpause, stürze ich mich jetzt mal wieder auf die Stadien des Spracherwerbs ;D
Bis dann,
Svenja