[Nähen] Mein Traummantel!

Hallöööchen!

Endlich ist es soweit und ich darf meinen neuen Mantel her zeigen! Nicht nur meinen neuen Mantel nein, meinen ersten Mantel und auch einen Traummantel! Also auf zu Rums, da war ich schon lange nicht mehr.
Selbst nach 11 Jahren hinter der Nähmaschine, gibt es immer noch erste Male… So habe ich zwar schon 2 Mal einen Mantel begonnen zu nähen, habe aber nie einen fertig gestellt. (*winke winke* ihr Ufos in den Kisten!)
Karstadt Sale sei Dank, kam ich dieses Jahr mal wieder auf die Idee, einen neuen Versuch zu starten. So nahm ich 2m wunderbaren Mantelstoff mit der zu einem Großteil aus Wolle besteht und sogar mit 5% Mohair aufwarten kann. Einen festen Schnitt hatte ich noch nicht im Kopf, aber da findet sich ja immer etwas. Wie das Schicksal es dann wollte, bekam ich 2 Tage später eine Nachricht von Carina Sewera, dass ich bei ihrem Probenähen dabei wäre. Jackpot! Der Stoff war zu dem Zeitpunkt sogar schon vorgewaschen und so konnte es direkt los gehen.

Mit der (zweifelhaften) Hilfe von 2 sehr neugierigen Katzen habe ich also mit dem Papierschnitt begonnen. Eine Arbeit die ich nach wie vor nicht so gerne mag, aber dann und wann in Kauf nehme. Beim Zuschnitt stellte ich fest: Mist! Zu wenig Stoff! Wenn man auf Strichrichtung und auf den Verlauf von Karos achten will, passen 2 Meter definitiv nicht, für die lange und ausgestellte Variante vom Schnitt.

Nach etwas Bangen dann bei Karstadt die Erleichterung: Der Stoff ist noch da! Spätestens jetzt wusste ich, der Mantel wird der Hammer! *g* Bei Stoff&Stil habe ich mich dann noch für ein Steppfutter entschieden, mit dem ich Ärmel und Torso gefüttert habe. Wenn schon, denn schon! Der weite Rockteil wäre vermutlich zu steif geworden mit dem dicken Futter, so ist er nur mit einer Baumwolle gefüttert.

Wenn schon denn schon, dachte ich mir dann auch bei der Verarbeitung vom Futter. So gibt es eine Streber Paspel zwischen den Vorderteilen und dem Futter und auch im Rückenteil. Die habe ich natürlich vergessen zu fotografieren, das müsst ihr mir dann wohl so glauben. Der Schnitt von Sewera kommt mit verschiedenen Möglichkeiten wie Kragen, Kapuze und auch einer optionalen Kapuze daher. Ich habe mich für den Kragen entschieden, den ich dann noch um 4cm verlängert habe. So kann ich ihn auch schön hochstellen, wenn ich noch einen Knopf annähe…

Statt seitlichen Nahttaschen habe ich mich für aufgesetzte Taschen entschieden. Für fancy Paspeltaschen war der Mantelstoff leider etwas zu dick, sonst wäre das meine Wahl gewesen. So habe ich bestmöglich darauf geachtet, auch bei den Taschen das Muster wieder auf zu greifen. So sind sie im Gesamtbild trotz ihrer Größe recht unauffällig.

Falls ihr nun vor habt, den Schnitt auch zu nähen, kann ich ihn euch nur empfehlen! Bis Sonntag bekommt ihr ihn *hier* noch zu einem Einführungspreis. Diese Werbung mache ich übrigens freiwillig, weil ich den Schnitt wirklich gut finde.

Nun noch ein Tipp für das Nähen von dem Saum, bei so einem weiten und geschwungenen. So ganz unproblematisch ist das nämlich nicht, was auch einige Mädels im Probenähen festgestellt haben. Auch wenn es länger dauert, empfehle ich den Saum mit der Hand zu nähen! Der Fall ist so um einiges weicher, als nach einer doch recht starren Naht mit der Maschine. Versäubern muss man hier auch nicht, die zusätzliche Naht mit der Overlock würde den Saum nur noch zusätzlich versteifen. Dadurch fällt er nicht mehr wirklich so weich, wie man es sich ja wünscht.
Da ich ja nun eh schon einige Stunden in den Mantel gesteckt hatte, wollte ich ihn nun auch wirklich perfekt haben! So habe ich mit der Hand zusätzlich auch noch das Futter anstaffiert. Von außen sieht man das nicht, aber im Fall macht es einen großen Unterschied. Im Foto seht ihr auf der linken Seite den Saum schon anstaffiert, rechts ist das Futter noch nicht zusätzlich gesichert worden. Ihr seht rechts recht deutlich die Beulen, die der Oberstoff bildet…

Zusätzlich habe ich noch die Seitennähte vom Schößchenteil miteinander verbunden. Auch wenn ich den Mantelstoff habe aushängen lassen, beult so ein schwerer Stoff ja doch gerne etwas. So bin ich auf Nummer sicher gegangen, das bisschen mehr Arbeit war es mir durchaus wert.

So, das waren ganz schön viele Bilder und auch recht viel Text, aber bei so einem Traumteil wollte ich mich nicht kurz fassen. Ich hoffe euch gefällt der Mantel genau so gut wie mir und ihr seid vielleicht motiviert, euch auch an ein vermeintlich schwieriges Projekt zu setzen. Vielleicht sichte ich ja auch nochmal meine 2 Ufos hier…

Bis dann,
Svenja

 

[Nähen] Leggings sind doch eine Lösung!

Hallöchen!

Nach langer Zeit bin ich heute wieder bei Rums dabei – whoop whooooop! Rums, für die die es nicht wissen, ist eine Blogparty für nähende Damen. Zeigen kann man hier Dinge, die man nur für sich genäht hat. Heute hab ich auch direkt zwei Teile, die ich für mich genäht habe. Genauer gesagt die zwei ersten Teile nach Monaten Nähmaschinen Entzug, auch bekannt als Abenteuer Malta. Ich hatte mich in der Woche nach Malta schon für ein Probenähen bei Katjuschka beworben, wo ich auch angenommen worden bin. Seit dem weiß ich: Leggings sind doch eine Lösung!

Okay, vielleicht muss ich die Aussage noch etwas spezifizieren: Leggings sind uuuur-gemütlich (wenn sie gut sitzen), aber für mich nach wie vor kein Hosenersatz. Aber ich trage sie gerne zu kurzen Röcken, zum Sport und auch zu Kleidern. So habe ich mich bei meiner ersten Lolle Longlegs für einen Lycra entschieden und einen Rest beschichteten Jersey, der Lederoptik hat. Schon die erste Leggings saß super, wie ihr glaub ich ganz gut sehen könnt.

So wie oben gezeigt, für mich ein absolut bequemes Outfit für den Tag. Nach dem Sommer bin ich auch wieder schwarz unterwegs, die Haare sind ja bunt genug. Noch bequemer wirds dann natürlich, wenn man nicht auch noch den Gummi vom Rock am Bauch hat. Tatsächlich habe ich mir für die Leggings 2 schwarze Kleider genäht! Ganz einfache, aus einem Shirt Schnitt von mir heraus konstruiert. Die gibts dann aber nächste Woche.
Heute gibts noch meine zweite Leggings, aus Sportlycra und feinem Mesh.

Und die hatte ich heute auch beim Step Aerobic an! Für die Fotos musste dieses Mal das Wohnzimmer herhalten, danke Regen! Die Leggings hat beim Sport heute eine super Figur gemacht, ich musste kein einziges Mal zuppeln oder am Bund ziehen. Ick freu mir! Für mich gibt es ja bei Sportklamotten (Okay, bei normalen auch!) kaum etwas nervigeres, als Rutschen und ’nicht sitzen‘.

Einmal bitte lachen, für meinen Kerze-Versuch. Das ginge deutlich gerader, aber ohne Spiegel ist das dann doch reichlich schwer einzuschätzen. Dem werten Betrachter ist sicher schon aufgefallen, dass die Beine von Leggings eins und zwei unterschiedlich aufgeteilt sind. Im Schnitt enthalten sind verschiedene Teilungsvarianten der Beine, natürlich kann sie aber auch in einem Stück genäht werden. Außerdem gibt es zwei verschiedene Bundhöhen und eine gute Erklärung, für verschiedene Abschlussvarianten. Aus meiner Sicht als nun doch sehr erfahrene Näherin ist das immer schwierig zu beurteilen aber ich behaupte, dass die Leggings auch für Anfänger super geeignet ist.
Der Schnitt wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt, die hier geschriebene Meinung ist meine eigene. Der Schnitt ist online, schaut doch einfach bei Katjuschka auf der Seite vorbei, wenn ihr Interesse habt. Bei mir steht noch mindestens eine Leggings aus, in Schwarz mit Silber 🙂

Bis dann,
Svenja

[Plotten&Nähen] By the sea….

Hallöchen ihr Lieben!

Vor Malta war ich ja wirklich fleißig an der Nähmaschine und auch am Plotter. Vermutlich um seelisch schon für die 3 Monate ohne Stoff, Folie, Maschinen und Nadeln vor zu sorgen. Unter anderem durfte ich beim Probeplotten für Münchner Liebe dabei sein. Als ich den Aufruf mit den Meerestieren und dem Strandgut gesehen habe, was ich sofort Feuer und Flamme!

Entstanden sind recht schnell 2 Jersey Tanktops nach eigenem Schnitt, die vorne und hinten je ein Motiv auf geplottet bekommen haben. Besonders lieb ich ja die riesen Qualle aus Spektralfolie, die in allen Farben funkelt je nach Lichteinfall.

Holo geht halt einfach immer, oder? Besonders auf dem Schwarz, kommen die Motive so schön zur Geltung. Auf der Rückseite des anderen Tops ist ein großer Wal in hellblauer Holofolie gelandet. Im Nachhinein hätte ich den wohl etwas höher platzieren können, aber machste nix, ne? *g*

Vorne gabs dann eine kleine Qualle aus einem Reststück von der Schillerflex Peppermint. Das ist ja etwas, was ich richtig gut finde am Plotten! Selbst aus kleinen Reststücken kann man noch etwas machen. So sammel ich auch kleinere Stücke in Klarsichtfolien, man weiß ja nie…

Leider habe ich hier auf Malta kaum Möglichkeit meine selbst genähten Oberteile an zu ziehen, da ich ich täglich ein Teamer-Shirt trage. Aber auch zurück in Deutschland werden die Tops eine gute Figur machen. Ich finds gerade übrigens recht witzig, mich so ‚weiß‘ auf den Bildern zu sehen. Ich hab in den knapp 2 Wochen hier schon ordentlich an Farbe zu gelegt. (Und an Mückenstichen *sigh*)

Mit dem Beitrag gehts jetzt ab zu Rums! Wenn ihr auch tolle Meerestiere und Strandgut plotten wollt, schaut doch mal bei der Münchner Liebe vorbei, da gibts viele tolle Sommermotive!

Bis dann,

Svenja

 

 

 

 

[Nähen] Alma? Yes please!

Hallöööööchen!

Ich habe gestern mit Sommer hier auf dem Blog aufgehört und mache auch heute damit weiter. Denn es gibt wirklich kaum etwas was meine Laune so steigen lässt, wie gutes Wetter! Zu heißt gibt es für mich kaum, nur gut angezogen möchte ich dabei sein. Mit Blick auf Malta war ich also sofort begeistert, als ich den Probenähaufruf von Frau Schnitte sah für ein Kleid oder ein Blüschen aus leichter Webware. Zum Glück war ich dann auch direkt mit im Boot und habe meine erste Alma genäht!

Der Schnitt ist für leichte Webware ausgelegt und ich habe mich für eine Viskose im Batik-Look vom letzten Stoffmarkt entschieden. Da ich in Malta wohl eher wenig bügeln werde, bin ich ganz froh um den Stoff, dem man Knitter und Falten nicht ansieht. Entschieden habe ich mich für die Kleidlänge, die neben der Blusenvariante im Schnitt enthalten ist.

Da ich gerne ein Kleid für Ausflüge in die Stadt haben wollte, aber dennoch ‚luftig‘ bleiben wollte, habe ich mich für eine Alma ohne Ärmelchen entschieden. Die werden dann nach Malta getestet, da hab ich nämlich schon einige Stoffe im Blick für Blusen! Den Ausschnitt habe ich auch ganz simpel gelassen, im E-Book gibt es da noch die Variante mit einer Schluppe oder auch Schleife, die hier nicht so gut zum Stoff gepasst hätte.

Mit einem Stofftunnel durch den ein Gummi gezogen ist, ist das Kleid auch ganz wunderbar bequem. Ich muss mir da wirklich keine großen Gedanken morgens machen und bin direkt fertig angezogen. Einzig Taschen, würde ich das nächste Mal noch einbauen. Die habe ich heute ein wenig vermisst, als ich das Kleid dank dem tollen Wetter das erste Mal nach dem ‚Shooting‘ anziehen konnte.

Der Rockteil ist hier tatsächlich die perfekte Weite zwischen ‚umschmeichelnd‘ und ‚Marilyn Monroe Effekt‘. Selbst bei recht starkem Wind bin ich ohne Unnebuxxen Blitzer davon gekommen. Naja, die LKW Fahrer im Industrie Gebiet hätte es vermutlich gefreut …

Nach einem Ausflug war ich in dem Kleid dann auch abends Essen, wo ich mich besonders über den Gummizug gefreut habe. Denn der dehnt sich im Gegensatz zu Reißverschlusskleidern ja einfach mit!

Wie man denke ich gut merkt, bin ich sehr angetan von dem Schnitt. Er ist unkompliziert und schnell zu nähen, auch Anfänger haben den Schnitt gut bewältigt in der Probenähgruppe. Wenn ich hier übrigens von solchen Probenähaktionen schreibe, ist meine Meinung keines Falls gekauft. Ich bekomme einen Schnitt, den ich teste, was ich davon halte bleibt zum Glück ja immer noch mir überlassen 🙂 Wenn ein Schnitt nicht ‚passt‘, würde ich hier auch kein Lobeslied darüber schreiben. Für meine nächste Alma ohne Ärmel als Kleid, liegt der Stoff schon bereit. (Das hat sich gereimt *g*) Hierfür werde ich nur die Schulterbreite ein wenig reduzieren, die brauche ich ohne die Ärmelchen nicht so breit haben. Sonst kann alles bleiben, wie es ist. Dann hab ich auf Malta noch ein Wohlfühl-Kleid!

Mit der schönen Batik-Alma verlinke ich mich heute bei Rums. Mal schauen, ob ich mir noch Malta-Inspiration abgreifen kann dort, ich bin mir fast sicher!

Bis dann,

Svenja

[Nähen] Jacke 2.0

Hallöööö!

Letzte Woche habe ich euch ja schon meine erste SHOrt Jacket gezeigt, heute ist dann die Zweite dran. Mein liebstes Foto mag ich euch zuerst zeigen, denn ich habe alle Kleidungsstücke darauf selbst gemacht.

Das Spitzenshirt hat sich mittlerweile schon zu einem meiner liebsten Shirts gemausert, die schwarze Hose ebenso. Aber eigentlich gehts hier ja um die Jacke! Ich habe einen undehnbaren Sweat benutzt, der innen aber ganz wunderbar weich ist. Für den Schnitt ist der Stoff mit seinem Stand also wie gemacht.

Kombiniert habe ich dazu silbernes Kunstleder und Zauberpailletten! Für ein bisschen Glitzer bin ich ja immer zu haben und der ‚Hype‘ ist mir anscheinend auch entgangen. Zumindest erzählten 2 Freundinnen bisher, dass die Zauberpailletten bei Mädels im Kiga wohl der letzte Schrei wären. Ist mir aber egal, ich find sie super! *g* Und mal ehrlich, wer blaue Haare hat, darf auch beim Rest gerne mal etwas tiefer in die Trickkiste greifen, oder?

Und bisher eigentlich auch alle anderen Personen, die den Rücken der Jacke gesehen haben. Jeder möchte da etwas reinmalen, gratis Rückenmassage oder so *g* Den Schnitt von Lieblingsshirt 2.0 kann ich euch nach wie vor nur empfehlen. Er ist sehr wandelbar und ich find ihn auch einfach nur cool!

Mittlerweile bin ich vom ganzen Schwarz auf maritime Farben umgestiegen. Meine Sommergarderobe für Malta wächst stetig, nur fehlt leider das passende Wetter, die Sachen ab zu lichten. Aber nun ab zu Rums! Mal schauen, was die anderen Ladys heute so zeigen.

Bis dann,

Svenja

 

 

[Nähen] SHOrt Jacket in Paris!

Hallöchen ihr Lieben!

Eiiigentlich war ich für Ende April ja schon auf wärmere Temperaturen eingestellt, aber das Wetter spielt irgendwie nicht mit. Wenn es nicht gerade so kalt ist, dass ich meine Winterjacke wieder anziehen muss, trage ich deswegen gerne meine neue Jacke, die in einem Probenähen entstanden ist. Heute bei Rums gehts also einmal nach Paris, in der neuen SHOrt Jacket!

Tadaaaa! Wie Sie seh’n, war es in Paris schön sonnig! Aber dennoch ziemlich frisch! So war ich um die Jacke froh, die in der Woche vor Ostern  fertig geworden war. Die SHOrt Jacket ist von Lieblingsshirt 2.0 und wird aus festen Stoffen oder Sweat genäht. Ich habe mich für einen (fast) schwarzen Baumwollköper und bronzenes Kunstleder entschieden.

Der besondere Clou an der Jacke ist der Kragen, der im geschlossenen Zustand cool hochsteht, halb geschlossen stylisch runterklappt und offen getragen weich herunterfällt. Innen wird alles sauber mit Belegen verarbeitet, was in der Anleitung auch schön beschrieben wird. Silke hat sich da wirklich Mühe gegeben und auch Anfänger haben es im Probenähen gut zu ihren fertigen Jacken geschafft.

An den Schultern gibt es Einsätze, bei denen man schön mit Kontraststoff arbeiten kann. Je nach Farbwahl kann man seine Schulterpartie hier hervorheben (helle Stoffe) oder etwas in den Hintergrund stellen (dunkle Stoffe). Da ich meine Shilouette gerne mag, habe ich meine Schultern also etwas betont, mit dem bronzenen Kunstleder. Mit der Spitze vorne an der Jacke, sieht das doch richtig Stromlinienförmig aus, oder?

Die Fotos vor dem blauen Bäumchen sind übrigens im Park schräg gegenüber vom Eiffelturm gemacht. An dem Tag war so richtig was los, dank Color-Run und großer Demo (Pachtay!) auf der Champs Elysees. Im Park war es dafür um so ruhiger, dafür aber ganz schön windig!

Ihr merkt vielleicht schon: Ich mag den Schnitt echt gerne! Ich bin ja immer für knackige Outfits zu haben und die Jacke passt einfach irgendwie zu mir. Kein Wunder also, dass ich mir noch eine zweite Jacke genäht habe. Die zeig ich euch dann wann anders her! Da nach dem Probenähen bekanntlich vor dem Probenähen ist, gehts hier auch im Mai mit neuen Schnitten weiter. Meine Garderobe für Malta hat noch ein paar Lücken und Stoff hab ich bis zum Abwinken hier. Nähen funktioniert zum Glück ganz großartig nach Uni Hausarbeits-Blöcken. Da stört das doofe Wetter auch gar nicht mehr so sehr.

Dennoch bin ich gespannt, was die anderen Rums-Damen heute so zeigen. Schon Sommer, oder doch noch Frühling/Winter? Wir werdens sehn!

Bis dann,

Svenja

 

[Nähen] Noch mehr Shirts! Bärhila von Berlinerie

Hallöööchen!

Noch vor kurzem habe ich euch 4 neue Shirts von mir gezeigt, die mittlerweile auch fleißig getragen werden. Da Frau ja aber nie genug Oberteile haben kann, habe ich mich für ein Probenähen bei Berlinerie beworben. Kurze Zeit später war ich in der bunt gemischten Gruppe angekommen und habe mir 2 neue Shirts nach dem Schnitt Bärhila genäht.

Bärhila? Der Name erinnert einen an ‚Vokuhila‘, was der Schnitt auch ist. Vorne geht der Schnitt angenehm bis über den Hosenbund, hinten bedeckt er etwas mehr den Poppes. So hat man auch beim Sitzen kein Maurerdecollete. Meine erste Variante habe ich mit kurzen Ärmelchen genäht, die einfach angeschnitten sind. Oben habe ich wieder Spitze verwendet, weil Spitze einfach spitze ist! 😀 (Ich komme grade vom Sport und bin ein bisschen albern *g*)

So ist das Shirt obenrum schön luftig, was für den kommenden Frühling ja wirklich perfekt ist. Im Ebook ist auch eine Anleitung dabei, wie ihr den Saum unten mit einem Beleg versäubern könnt, das sieht dann von außen so aus.

Als zweites Shirt habe ich die Variante mit den 3/4 Ärmeln genäht. Der Stoff ist schon uuuralt und bi-elastisch, deswegen sieht das Shirt auch ein wenig weiter aus. Den Halsausschnitt habe ich hier mit einem Bündchen aus dem gleichen Stoff verarbeitet, auch dazu gibt es Bilder im E-Book.

Das Shirt ist wirklich sehr bequem und wird mich im Alltag sicherlich oft begleiten. Wenn ihr also auf der Suche seid nach einem einfachen Schnitt, bei dem ihr viele kreative Möglichkeiten ausleben könnt, seid ihr bei Bärhila genau richtig! Im Probenähen gab es verschiedene Teilungen, Stoff Kombinationen und sogar ein Jäckchen wurde aus dem Schnitt genäht.

Mit meinen 2 neuen Shirts verlinke ich mich auch wieder bei Rums, da sie ja ganz eindeutig für mich sind. Ich bin schon gespannt, wie Frühlings-mäßig die Galerie heute wird! Das Wetter wird zum Glück ja immer besser und soll sogar die Tage die 20 Grad Marke knacken.

Heute ist noch ein ganz grandioser Zauberstoff bei mir angekommen! Ihr habt doch bestimmt schonmal die Pailletten gesehen, die die Farbe wechseln, wenn m an drüber streicht? Daraus werde ich mir einen Rock nähen. Für ein bisschen Glamour und so *g*

Machts gut,

Svenja

 

 

[Nähen] Weihnachtskleid aus Versehen

Hallööööchen 😀
Manchmal muss man die Feste feiern wie sie kommen, den Stoff vernähen wie er liegt und das gute Wetter mal nutzen, wenn es da ist! Und das hab ich getan… 😀
Heute war es hier in Köln eher sehr stürmisch. Aber auf dem Rückweg von der Uni schien auf einmal die Sonne! Und der Wind war so stark abgeflaut, dass ich keine Angst mehr haben musste einen Ast auf den Kopf zu bekommen… Also schnell ins neue Kleid und ab in den Park! Dort habe ich tatsächlich die letzten Sonnenstrahlen erwischt, bevor sie hinter den Bäumen verschwunden ist. Das Publikum, bestehend aus 2 Omis mit Hund, war sichtlich amüsiert ob des Mädels mit Stativ das zwischen Kamera und Standpunkt hin- und hergelaufen ist… Aber hier das Ergebnis vom schnellen Ausflug heute: Mein erstes Kleid nach dem (noch nicht erschienenen) Schnittmuster Co-Z Dress von Sewera!


Der Name ist hier eindeutig Programm! Das Kleid ist komplett aus elastischen Stoffen genäht, was es ganz wunderbar bequem macht. Oben aus etwas dickerem BW Jersey, unten aus nicht näher definierbaren Strickware mit Karomuster. Ein besonderer Hingucker: Der Kragen! Mal was anderes als V- oder normaler Ausschnitt und sehr sauber zu verarbeiten 🙂 Meine neuen Ketten passen hier ganz hervorragend rein von Länge und Größe <3


Ein weiterer Hingucker ist sicherlich das Schößchen, das ich eingebaut habe! Das Schnittmuster kommt mit einer Variante für einen schmalen Bleistiftrock und für einen Tellerrock. Ich habe einfach beide verwendet *g* Den Tellerrock habe ich auf 25 cm gekürzt und dann mit dem Bleistiftrock zusammen verarbeitet. Die Taschen sind im Bleistiftrock und durch das Schößchen verdeckt…


Durch das schmeichelnde schwarz des Schößchens verdeckt das Kleid auch ein kleines Wohlstandsbäuchlein, so hab ich schon einen perfekten Kandidaten für Weihnachten gefunden! Bequem UND chic – tschakka 😀 Auch die Schuhe kann ich mir in der Kombination gut vorstellen… Vielleicht aber auch eins meiner drölfzigtausend Stiefelpaare *hust*


Hachjaaa, wie ihr merkt, ich bin zufrieden! Einen kleinen Kritikpunkt hatte ich beim Probenähen: Ich bin mit 1,74m anscheinend etwas lang geraten! Das schwarze Taillenband war so eigentlich nicht geplant, mir haben aber um die 7 cm bis zu meinem Taillenpunkt gefehlt… Mittlerweile habe ich mich damit aber angefreundet und weiß für die nächsten Kleider bescheid 🙂 Und davon wird es sicherlich noch welche geben! Eins ist schon fast fertig, diesmal dann aus Sweat und mit Kapuze 😀
Mit dem neuen Kleid verlinke ich mich heute mal wieder bei Rums! Da war ich schon lange nicht mehr dabei 🙂
Bis dann,
Svenja