12 von 12 im Februar – Rosenmontag!

Drei mal Kölle – Alaaaaaaaaaf!

Heute fallen die 12 von 12 tatsächlich auf den Rosenmontag, der hier in Köln natürlich ausgiebig gefeiert wird oder wurde. Für mich war nach dem Zug die Feierlaune auch vorbei, ich freu mich gleich schon aufs Bettchen *g* Aber von vorne!

1 . Es geht los! Um 8 hat der Wecker geklingelt, damit ich mir ausgiebig Kriegsbemalung auflegen konnte. 2 . Die ‚Leinwand‘ oder auch das grundierte Gesicht. 3 . Fertiiiig! Ca eine Stunde brauche ich für Haare und Make up, das finde ich noch vertretbar. Für ganz schnelle Fotos sind wir dann noch in den Park gehüpft. Den Post zum Kostüm gibt es demnächst. 4 . Die passenden Fingernägel gibt es dazu auch! Die habe ich gestern Abend noch schnell gepinselt…

5 . Endlich angekommen! Eigentlich ist der Weg nicht ganz so lang, allerdings mussten wir durch einen kleinen Denkfehler einen Umweg fahren. Die ersten Wagen vom Zug haben wir verpasst, was der guten Laune aber keinen Abbruch getan hat. 6 . Irgendwie fand ich die Wagen letztes Jahr fantasievoller und schöner gestaltet. Aber auch dieses Jahr, gab es sehr schöne Exemplare. 7 . Besonders diese Gruppe hat mir gut gefallen! Auf der Herzseite war die Skyline von Köln abgebildet, auf der Außenseite ein Globus. So konnten 4 Läufer zusammen eine Erde bilden. Multikulti in Kölle <3 8 . Kamelle haben wir an den Fenstern natürlich auch fleißig gefangen. Genau wie letztes Jahr, gab es auch wieder eine Verletzte :/ Die Schokotafeln haben ganz schön Wums, wenn sie von den Wagen geschmissen werden… Wir standen auch kurz an der Straße, aber auch da fanden wir wie letztes Jahr die Umstehenden äußerst unfreundlich. Besonders hervorgetan mit Stoßen und Schubsen haben sich hier übrigens ältere Frauen, meist unverkleidet. So viel zum schlimmen Benehmen der Jugend…

9 . Im letzten Viertel des Zuges gab es eine lange Pause. Wie auch im Vorjahr, gab es einen Unfall, in den Pferde involviert waren. Letztes Jahr war ein Pferd kollabiert und gestorben. Ich würde mir sehr wünschen, nächstes Jahr keine Pferde im Zug mehr zu sehen! Über 5h und mehr durch aufgeputschte Menschenmassen laufen, große Trommeln tragen und Sachen über die Nase geschmissen zu bekommen, ist einfach nicht artgerecht (für Fluchttiere!!!). Was da in den Haltern und Besitzern der Tiere vor sich geht, kann ich nicht begreifen. Wieder zu Hause habe ich die gefangenen Blümchen ins Wasser gestellt. 10 . Währenddessen hat mein Freund uns Pizza in den Ofen geschoben. Das ist mittlerweile unser Karnevalsessen. Geht schnell und macht satt und warm. 11 . Danach ging es noch ab unter die Dusche! Der Glitzer in den Haaren ist allerdings sehr hartnäckig, da werde ich noch länger dran Freude haben *g* 12 . Die Katzen sind heute verhungert! Mindestens 3 Mal! Denn bevor wir gegangen sind gabs schon das Mittagessen, das Abendessen gab es dann zur normalen Zeit. Da war Holland aber schon in Not und unsere Pizzateller wurden emsig nach Resten abgeschleckt.

 

Das war er, mein 12. Februar und Rosenmontag. Ich freue mich jetzt wirklich aufs Bett! Der Unfall hat meine Laune dann irgendwie doch sehr verhagelt, obwohl ich nicht direkt davon betroffen bin. Aber auch während dem Zug habe ich immer wieder Pferde gesehen, die ‚kurz vor knapp‘ waren. Das da nicht mehr passiert, verwundert mich wirklich. Ich bin keine Reiterin und auch sicher kein Pferdeprofi, habe aber fast 3 Jahre mit Pferden gearbeitet. Tradition hin oder her, da muss sich dringend etwas ändern. In der Bahn zurück gab es ein kurzes Gespräch mit einer älteren Dame. Sie war der Meinung, dass Pferde ja dazu gehören würden, das sei ja schon immer so gewesen. Allerdings haben sich die Züge von kleinen Umzügen im Dorf, zu Massenveranstaltungen von einer Länge von mehr als 5h verändert. Und nicht alles, was ’schon immer so war‘, muss heute noch so funktionieren… So, jetzt aber ab ins Bettchen! Habt einen feinen Abend.

Bis dann,
Svenja

7 Sachen Sonntags – Es geht weiter!

Hallöööchen ihr Lieben!

Letzte Woche erhielt ich eine Mail, die mich sehr gefreut hat. Geraldine von Cherry’s World lässt den 7 Sachen Sonntag wieder aufleben! So kann man wieder in die Sonntage von anderen Mädels spinksen, sich Inspirationen und ‚behind the scenes‘ holen oder auch einfach schmunzeln, wie gleich sich doch manche der Mädels in der bunten Bloggerwelt sind. (Crazy Cat Ladys vereinigt euch *kicher*) So bin ich heute auch endlich wieder mit dabei, los gehts!

1 . Hallööööchen! Fräulein Flauschig hat mir eine der (für mich) seltenen Bauch-Kraul-Audienzen gewährt. Normalerweise lässt sie das eher nur bei meinem Freund zu. Nach wie vor liegt sie am liebsten auf den Resten des Battings eines Kinderquilts…

2 . Gestern habe ich mit einem feinen Projekt angefangen, heute ist es mit Herzen beendet worden. Was das ist, kann ich erst nächste Woche zeigen da es ein Geschenk ist.

3 . Hoch die Hände, Wochenende! Der dicke Spatz ist manchmal so herrlich entspannt <3 Nachher hat er noch im Schlaf genuckelt, das gibts aktuell noch in meiner Insta Story zu sehen.

4 . Im Zeigefingernagel ist ein doofer Riss. Bei einer lieben Instakollegin habe ich den Tipp gesehen, statt nur mit Teebeutel auch mit einem Sticker zu flicken! Die Sticker habe ich mal gewonnen und sonst noch gar nicht benutzt. So hält der Nagel seit 9 Tagen schon gut, ich bin begeistert! (Ja, meine Nägel sind etwas verfärbt. Aber danach kam ja eh noch Farbe drüber)

5 . Tabaktaschen Tetris? Puzzle? Ein Dawanda Kunde hat eine Extra-Anfertigung bestellt, da habe ich gleich noch ein paar weitere dunkle Varianten zusammengestellt. Da ich einmal einen Zuschneide-Marathon hatte, geht das zum Glück echt fix.

6 . Nom nom nom! Mein Freund steht seit Stuuuunden in der Küche und bereitet Mitnehmsnacks für morgen vor. Den Flammkuchen aus dem Restteig konnte ich ihm für unser Abendessen abschwatzen.

7. Seit kurzem biete ich eine individuelle Beschriftung für die Tabaktaschen bei Dawanda an. Jetzt ist die JanaMaus auf dem Weg zu ihrer neuen Besitzerin.

Morgen gehts hier nochmal richtig rund! Am Rosenmontag hoffe ich einfach mal auf gutes Wetter, denn so macht der ewig lange Rosenmontagszug noch viel mehr Spaß! Wenn ich dran denke, gibts auch wieder die 12 von 12, die dann sehr glitzerig werden. Mein Einhorn Make up besteht nämlich zu einem großen Teil aus Glitzaarrrrr *g* Ich freu mich schon drauf! So, jetzt setz ich mich wieder an die Tabaktaschen.

Bis dann,
Svenja

[Nagellack] Essence – Clear stampy Set

Hallööööle!
Es geht dem Frühling zu und genau wie sich das Wetter (eigentlich) verändert, wechseln auch die Drogeriemarken ihr Standartsortiment. (Eine bessere Überleitung ist mir heute nicht eingefallen ^^‘) Gestern Abend habe ich beim Schlendern durch den dm schon einige Neuheiten von essence finden können. Besonders abgesehen hatte ich es auf den Clear (jelly) Stamper, der neu ins Sortiment kommt! Neben den Vinyls ist Stampen ja immer noch meine liebste Technik und mein liebster Stamper gibt so langsam seinen Geist auf. Also rein ins Einkaufskörbchen und heute wurde der Neuzugang direkt getestet!

Er kostet ca 3,50€, anscheinend hat mein Freund den Kassenbon weggeschmissen, passiert! *g* In einer stabilen Pappverpackung findet sich dann der Stamper inklusive Schraubdeckel und einem kleinen Scraper. Die Verschlusslösung finde ich richtig stark, da durchsichtige Stamper ja doch sehr anfällig sind für Kratzer und auch Staub/Haare etc… So ein Schraubverschluss kann nicht ausversehen auf gehen und so kann man den Stamper auch ohne die Pappverpackung im Nailartschränkchen aufbewahren. Der kleine Scraper hat eine angenehme Größe und hat sich in der Anwendung als gut herausgestellt.

Der Stamper ist mit 3,5cm Durchmesser recht groß! Selbst für sehr lange Nägel und auch den Daumen, ist hier definitiv genug Fläche vorhanden. Für mich persönlich könnte die Fläche ein wenig kleiner sein, aber wirklich stören, tut sie mich nicht. Dafür finde ich den Durchmesser des durchsichtigen Griffes sehr angenehm. Übrigens hat der Stamper einen Boden, was ja nicht bei allen klaren Stampern der Fall ist.

Bei Stampern gibt es ja neben durchsichtig und nicht durchsichtig noch die Variable sticky und non sticky, also klebrig und nicht klebrig. Den essence Stamper würde ich unter klebrig einordnen, was man mag, oder eben nicht. Ich habe mal versucht auf dem Bild oben fest zu halten, wie klebrig der Stamper ist. Ein wenig kann man erkennen, wie der Stamper meinen Zeigefinger ein bisschen festklebt, oder? Ich finde er bewegt sich da im mittleren Bereich, persönlich komme ich damit gut klar. Mein bisheriger Standardstempel ist ein bisschen weniger klebrig, aber das ist ja auch Übungs- und Geschmackssache.

Kommen wir zum Eingemachten! Für meine beiden bestempelten Finger auf den Fotos, habe ich den Stamper schon benutzt. Am Ringfinger kann man sehen, dass ich dort zu viel Lack mit dem Scraper abgenommen habe. Der Mittelfinger zeigt ein einwandfreies Ergebnis. Da man aber Weiß auf durchsichtig auf weißem Untergrund nur mäßig erkennt, hab ich euch ein schwarzes Beispiel gestempelt, mit einer Moyou Henna Platte. Links ist mein Standardstempel, rechts der Clear Stamper von essence. Man sieht ganz gut, dass das ein schönes Ergebnis ist! Die Farbe ließ sich gut von der Platte auf den Stempel übertragen, auch bei den Linien ist die Farbe hier durchgängig. Nur bei den Pünktchen gibt es kleine Schwachstellen, aber meine Technik ist halt noch auf den alten Stamper abgestimmt. Mit ein wenig Übung, kriegt man das bestimmt auch gut hin.

Ihr merkt es vielleicht, ich bin ganz angetan von dem neuen Stamper! Essence hat damit denke ich einen guten Vorreiter auf den deutschen Drogeriemarkt gebracht, der vermutlich recht schnell ausverkauft sein wird. Vor allem verglichen mit dem alten Stamper von essence (das fiese, brettharte pinke Ding!), ist der klare Stamper eine ganz andere Liga. Er kann locker mit Moyou Stampern und anderen Varianten mithalten, wenn er nicht sogar teilweise besser ist. Und das Alles, ohne teilweise aus dem Ausland bestellen zu müssen. Die dazugehörigen Platten habe ich nicht gekauft, da ich die Motive so entweder schon besitze oder sie nicht meinen Geschmack treffen. Da kann ich mir gut vorstellen, dass es in der Zukunft noch einige Le Platten oder ähnliches geben wird.

Auf den Rest des neuen Sortiments bin ich schon gespannt. Wenn alles die gleiche gute Qualität aufweist wie der Stamper, wird das ein ganz schön teures Update für mich *g*

Bis dann,

Svenja

 

 

[Nähen] Longpulli – Ein erstes Mal nach 11 Jahren!

Hallöööli!

Wie gestern schon angekündigt, habe ich auch wieder etwas Genähtes für euch in Petto. Auch nach 11 Jahren an der Maschine, gibt es noch erste Male für mich. So war ich eigentlich immer der Überzeugung, dass lange Pullover oder gar Pulloverkleider mir nicht stehen würden. Da ich aber eine ausgesprochene Frostbeule bin und ‚abschneiden geht ja im Zweifel immer noch‘, habe ich einfach mal das Experiment Longpulli für mich gewagt!

Anfang Dezember habe ich mich bei MinoLi für das Probenähen eines Pullovers beworben, was sich jetzt doch etwas gezogen hat. Von Probenähen kenne ich es normalerweise eher so, dass man 2 Wochen zum Nähen und für die Fotos hat. Fällt der Schnitterstellerin zwischendrin noch etwas auf, wird da noch an Schnittdetails gefeilt und eventuell um eine Woche verlängert. Das Probenähen für den Miss Hood(t)ino Pullover von MinoLi, ging jetzt gute 1,5 Monate, bis zur Veröffentlichung des Schnittes.

Anfangs hat mich dieses ‚Warten, wann es weitergeht‘ etwas unruhig gemacht. Ich gehöre zur Sorte ‚Wenn ich das Projekt nicht gleich veröffentliche, mache ich es nie‘, und saß nun mit den Fotos vom ersten Pulli da. Allerdings sind das ja nun auch keine wirklichen Probleme, wenn man Fotos nicht veröffentlichen kann. Ich nutzte die Zeit also, um noch 2 weitere Pullover zu nähen, die ich euch demnächst zeigen werde. Denn die Fotos, die hab ich ja schon fertig gemacht und kann sie nun nach und nach veröffentlichen. Schlecht, werden sie ja zum Glück nicht *g* Und ihr merkt schon, wer noch 2 weitere Pullover näht, dem gefällt der Schnitt anscheinend ganz gut!

Aber kommen wir zum Schnitt! MinoLi hat hier einen soliden Basicschnitt für Damen herausgebracht. Zwischen verschiedenen Längenvarianten, gibt es grundsätzlich eine legere und auch eine Körper betonte Form, für die ich mich entschieden habe. Passend dazu gibt es enge und weite Ärmel! An Taschenvarianten gibt es ebenfalls vier zur Wahl, Kapuzen und Kragenmöglichkeiten gibt es auch so einige! Meine graue Version ist nun also die lange, schmale Variante mit einer überlappenden Kapuze, ohne Taschen.

Das Probenähen und auch der Pullover haben also mehrere Erkentnisse für mich bereit gehalten. Zum einen warte ich lieber länger mit der Veröffentlichung von Fotos, wenn dann auch der Schnitt dahinter stimmt, als wenn ich wüsste, dass Details am Schnitt immer noch nicht passen. Und manchmal geht das Leben 1.0 auch einfach vor. Die meisten ’neuen‘ Schnitterstellerinnen, machen das ja schließlich auch nicht hauptberuflich. Zum anderen finde ich, dass mir Longpullis durchaus stehen! Auf den Fotos trage ich jetzt eine Lolle Longlegs darunter, aber auch mit einer normalen Hose, hatte ich das Kleidchen oder den Pulli schon an. Mit der Leggings zusammen ist es ein richtiges Wohlfühloutfit! (Allerdings fehlen mir da dann doch die Taschen, weiß ich Bescheid, fürs nächste Mal)

Das letzte Foto zeigt dann die weniger glamurösen Zustände, die hinter Blogfotos im Winter stehen. Es war eiiiiiisig kalt und so habe ich wirklich nur schnell Jacke und Schal auf die Bank geworfen, und mich für keine 5 Minuten auf den Weg im Park gestellt. Mein Freund weiß mittlerweile ganz genau, was ich auf Fotos wichtig finde und war genau so froh wie ich, als wir nach den Fotos schnell wieder ins warme Nest nach Hause gehen konnten.

Somit verlinke ich mich mit meinem Probenäh-Roman und dem grauen Wohlfühlpulli zum ersten Mal in diesem Jahr bei Rums!

Bis dann,
Svenja

*Werbung* Wer auf der Suche nach einem soliden Basicschnitt für Damen Pullis ist, der darf gerne hier im Dawanda Shop von MinoLi vorbei schauen.