[Nähen] Versöhnung mit Burda? Jersey Longsleeve mit ‚Wasserfallausschnitt‘

Hallo und herzlich Willkommen zu unserem heutigen Gesprächskreis!

Thema: Burda!

Wie *hier* auch schon kurz angerissen, pflegen Burda und ich eine nicht gerade innige Beziehung.  Das liegt nur zum einen an deren Behauptung ich hätte mein Abo noch nie gekündigt (Ich wink mal nett rüber Burda, ne? 😉 ), zum Großteil liegen unsere Beziehungsprobleme aber an der Passform der Schnitte. Und am Burda Kauderwelsch.

Ich entspreche laut Burda recht genau einer 38, nur bei der Oberweite lieg ich ein paar cm drüber.
Leider leider sitzt bisher aber jedes Burda Kleidungsstück an mir wie ein 1a Kartoffelsack 😀 In der Taille kann ich meistens locker insgesamt 10 cm wegnehmen. Liebe Burda, ich mag Kartoffeln, möchte mich aber nicht in ihren Säcken kleiden 🙂
Zumal auf den Burda Bildern ja auch meistens Frauen in hautengen Kleidern zu sehen sind 😉

Punkt Kauderwelsch: Ich nähe ja nun schon seit ein paar Jährchen, aber was Burda da von mir will, verstehe ich bei bestem Willen oft nicht! Das Oberteil ist mit 1 1/2 Punkten ausgezeichnet, also schon eher einfach. Gelesen habe ich die (wirklich) kurze Anleitung trotzdem ca 10 mal.

Das alles trägt also dazu bei, das Burda und ich unter argen Beziehungsproblemen leiden. Nun dachte ich, mache ich mal wieder den ersten Schritt. Mit einem Jersey Oberteil. Viel kann man da eigentlich nicht falsch machen 😉

Najaaaaa. Ich zeig euch erstmal die Fotos, dann erkläre ich noch was ich davon nun halte und wieso ich so ne komische Verrenkung mache ^^


So, Manöverkritik.

Das gefällt mir:
-Die langen Ärmel sind super! Das mag ich echt gerne.
-An der Taille hab ich diesmal keinen Sack, sondern ein angenehm sitzendes Kleidungsstück! Daumen hoch!
-Im Ansatz die Ausschnittlösung. Das das Rückenteil weiter nach vorne ragt gefällt mir.

Das gefällt mir nicht:
-Seht ihr auf dem Outdoorbild die dicke Falte über der Brust? Das passiert nach kürzester Zeit beim tragen. Wieso? Es ist an der Brust zu eng :/ Und zwar nicht nur ein bisschen…
– Wo ist denn bitte der hübsche Wasserfallausschnitt von dem Bild geblieben? Hier fehlt doch ganz eindeutig Stoff! Auf dem mittleren Bild oben mache ich eine lustige Verrenkung, um ansatzweise einen Ausschnitt wie auf dem Burdabild zu bekommen… Stehe ich grade oder auch nur normal, bleibt von dem versprochenen Wasserfall gerade mal ein müdes Bächlein übrig.

Tja, was nun? Das komplette Beziehungsaus ist es wohl nicht. Zumal ich ja gezwungen wurde die kommenden 12 Ausgaben auch noch zu erhalten 😉 Eine wirkliche Versöhnung ist es aber auch nicht.
Ich denke ich bastel an dem Schnitt nochwas rum, damit er auch einen richtigen Wasserfallausschnitt wirft. Stoff genug ist ja hier 😉

Das Burda Abenteuer macht -1,50m Stoff für mich. Leider sind auch ein paar dazugekommen *g* So sieht die Stoffstatistik nun aus:  Gekauft: 150,20 m – Vernäht: 135,30 m
Ich warte auch noch sehnsüchtig auf ein Paket wo unter anderem Sweat drin ist. DANN gibts auch endlich meinen Monsterchen Pullover 😉

Mit meiner Burda Therapie zieh ich auch heute wieder bei RUMS ein 🙂

Bis zum nächsten treffen der Anonymen Burdaholics,
Svenja

Schnitt: Burda 10/2014 Modell 103
Stoff: Baumwoll Jersey

[Nähen] Aus 29 mach 1 – Arbeitshose

Guten morgen 😀

Zum heutigen Rums habe ich eeeendlich meine Arbeitshose fertig bekommen! Die von mir am wenigsten beliebteste Aufgabe beim Hosen nähen ist eindeutig den Bund zu verstürtzen und die Gürtelschlaufen an zunähen. Das kann sich dann schon mal 1-4 Wochen hinziehen ;D Mit einer Woche ist es hier vergleichsweise schnell gegangen *g*

Insgesamt stecken in so einer Hose 29 Teile, die meisten davon aus 100% Baumwolle vom Grabbeltisch von Karstadt. Normalerweise hätte ich nicht zu dieser Farbe gegriffen, aber der Stoff war innen so wunderbar flauschig und für die Arbeit ist die Farbe ja auch recht egal 🙂 
Je mehr ich mich mit dem Stoff beschäftigt habe, desto besser gefällt mir die Farbe mittlerweile 😀

Hier erstmal  Tragefotos für euch:


Erst hatte ich überlegt, viele zusätzliche Taschen anzubringen, habe mich dann aber letztendlich doch dagegen entschieden. Wenn es so kalt ist das ich eine Hose trage, trage ich meistens auch meine Arbeitsweste und die hat so viele Taschen das ich regelmäßig Sachen darin ‚verliere‘ ;D

Der Stoff war tatsächlich so dick, das meine arme Maschine ein wenig holprig wurde bei den Gürtelschlaufen 🙂


Die Knöpfe gab es mal im 4er Pack bei einem Disocunterladen, da hab ich mich direkt großzügig damit eingedeckt. Die Reisverschlüsse gab es ebenfalls im 100er Pack 😀 Diesmal aber aus dem Internet…
Bei der Overlock war ich einfach zu faul um umzufädeln 😉 Ich besitze zwar passendes Garn, aber nur für en Projekt (für mich) umfädeln war mir dann doch zu aufwändig…

Beim Saum mache ich es mir meistens einfach und nähe einfach die zweite Absteppung in einem Rutsch durch *g*


Für meine Stoffbilanz macht das 1,30 auf der vernähten Seite, damit lande ich dann bei Gekauft: 147,70 m –
Vernäht: 133,80 m. Leiiiiider leider kommt diese Woche ein Paket mit Stoff an und morgen bin ich verabredet um von einer netten Schneiderin aus dem Nett-Werk Köln Stoffe abzukaufen 😀 Das gibt einen dicken Batzen auf die gekauft Seite 😉 Zum Glück habe ich aber bei den meisten Stoffen schon einen konkreten Plan was daraus werden soll. An erster Stelle steht ein kuschel Pullover mit schwarzem Monsterchen Sweat und grooooßer Kapuze <3

Einige Longsleeves brauche ich auch noch, wird ja schließlich langsam kalt 😉

Das wars für heute von mir, schaut doch bei den anderen Rums-Teilnehmerinnen vorbei, es gibt wie immer tolle Sachen zu sehn 🙂

Bis dann,
Svenja 

Ps.:
Mit der Hose ziehe ich heute auch noch zu Sewing SaSu #30 ein 🙂

[Nähen] RUMS – Toothless Shirt

Guten Abend/Morgen 😀

Die letzten Tage waren wirklich anstrengend. Teilweise von 8 Uhr morgens bis 19.30 abends arbeiten, verteilt auf Schule und den Hof. Viel Zeit zum nähen war da nicht 🙁 Aber zu Hause nur auf die Couch ins Bett fallen fühlt sich auch irgendwie komisch an. Ich will ja nochwas schaffen was zu mir gehört, nicht bloß da sein um zu arbeiten…
Da kommt so eine T-Shirt-umnäh-Aktion genau richtig. Alles in allem hat es ungefähr  nur eine Stunde gedauert 🙂

Meiner Schere zum Opfer gefallen ist ein Toothless T-shirt in XXL. Wieso kauft die XXL T-Shirts?! Ganz einfach, mit meinen 1,74m bin ich für die gängigen Girlyshirt Modelle zu lang 😉 Und mehr oder weniger Bauchfrei mag ich nicht rumlaufen. Ich kann es absolut nicht leiden wenn es beim sitzen im Rücken zieht weil das Shirt zu kurz ist 😀 Deswegen kauf ich von bedruckten Shirts oder Bandshirts immer die XXL Herren Variante. Daraus kann ich mir dann ein passendes Longshirt nähen. Am liebsten hab ichs nämlich wenn das Shirt bis knapp übern Po geht 🙂

Hier die Bilder für euch:

Ein paar der Arbeitsschritte habe ich für euch festgehalten. 
Zuerst wird das Herrenshirt an den Nähten auseinander geschnitten.Von einem passenden Shirt habe ich früher den Schnitt abgenommen den ich seither benutze. Hier kann man die Größenverhältnisse gut erkennen 😀 Mein Shirt habe ich noch bis zur vorhandenen Unterkante verlängert.

Das kommt alles ab! Am Körper und den Ärmeln 🙂



Danach wird alles wieder zusammengenäht! Erst die Schulternähte, dann werden die Ärmel eingenäht. Nun werden Seitennähte mit den Ärmeln zusammen geschlossen und zum Schluss kommt der Kragen dran.
Hier benutze ich gerne die Jerseystreifen Methode. Man nimmt einen langen Streifen Jersey, faltet ihn in der Mitte und näht ihn an. das ganze wird versäubert und nochmal abgesteppt, fertig ist das Shirt!

Hier nochmal der hübsche Druck

Es war wirklich ein schnelles und einfaches Projekt, genau das Richtige für zwischendurch 🙂

Mit dem Shirt mache ich heute wieder bei RUMS mit. Ich kann euch echt nur empfehlen dort die tollen Projekte durchzuklicken, da sind jedes Mal super Sachen bei! 🙂

Und jetzt falle ich ins Bett 😉

Bis dann,
Svenja



[Nähen] RUMS – Spitzenkragenkleid

Guten Morgen 😀

Dienstag nach Praktikum habe ich mein Kleid fertig genäht. Hier hatte ich euch die tollen Spitzenkragen gezeigt und auch schon eine Skizze.
Der Rockteil ist tatsächlich so geworden wie auf der Skizze. Erst hatte ich große Kellerfalten gelegt, der Stoff ist allerdings nicht hübsch gefallen und hat sich auch auch nicht so gut mit den Taschen vertragen. Deswegen kleine Falten 🙂

Jetzt erstmal ein paar Fotos für euch:


Der Stoff ist ein leichter Batist mit feinem Glanz und minimalem Strechtanteil. In der hinteren Mitte ist ein Nahtverdeckter Reißverschluss eingenäht.
Der Schnitt stammt wieder von mir, und wurde am Ausschnitt stark an den Spitzenkragen angepasst. Den Kragen habe ich mit der Hand festgenäht, damit es möglichst unsichtbar bleibt.
Meine Mutter hat sich übrigens einen Blick in die Kamera von mir gewünscht – sieht doof aus, oder? ;D
Dafür sieht man auf dem Bild schön das das Kleid Taschen hat. 
Das Kleid hat für mich wirklich Lieblingskleidpotenzial *freu*


Auf meiner Stoffstatistik macht das 3 Meter auf der ‚vernäht‘ Seite, damit sieht sie dann so aus: Gekauft: 145,20 m – Vernäht: 132,50 m.
Mit dem Kleid hüpfe ich heute auch wieder bei RUMS vorbei 🙂
Jetzt packe ich meine Schwimmsachen fürs Praktikum!
Bis dann,
Svenja




[Nähen] WIP – Spitzenkragenkleid

Hallööö 🙂

Als ich aus dem Urlaub wiedergekommen bin, lag ein gelber Zettel bei mir im Briefkasten. Angekreuzt war die ‚Inkasso/Einschreiben‘ Option. Also bin ich bangen Mutes zur Post gefahren und was bekomme ich? Mein lang ersehntes Päckchen von etsy! 😀

Enthalten waren diese tollen Spitzenkragen *freu*


Für den silbernen Kragen rechts habe ich mir schon ein Kleid überlegt. Kombinieren werde ich schwarzen leicht glänzenden Stoff. Der Schnitt ist recht Schlicht, damit der Kragen schön zur Geltung kommt. Bei dem Rockteil bin ich mir aber noch unsicher 🙂 Meine Skizzen sehen meist so in der Art aus. Ich halte mich nicht penibel daran, aber zur Orientierung während der Schnitterstellung und des Nähens finde ich sie ganz hilfreich für mich 🙂

Morgen hat meine freie Zeit dann ein Ende. Die Arbeit  ruft! Montag geht es dann auch weiter mit einem Praktikum an einer Förderschule, im Rahmen meines Sonderpädagogik Studiums. Bei dem Wetter verpasse ich draußen denke ich auch nicht so viel 😉

Bis dann,
Svenja

[Nähen] Jeggins? Leggins? Something in between…

Guten Morgen 🙂

Vor einiger Zeit habe ich eine Bestellungbei Stoffe.de getätigt, da überall große ‚%‘ Zeichen und ‚Sale‘ stand. Was bei anderen bei Klamottenläden funktioniert, schlägt sich bei mir im Stoffkonsum nieder *höhö*.

Unter anderem war diese Baumwollmischung dabei. 97%BW 3% Elasthan, recht dünn. Für mich also super geeignet für ein Hosen Experiment! Ich besitze tatsächlich nur noch eine gekaufte lange Hose, alle anderen sind selbstgenäht. Passen mir besser, und gefallen mir um längen besser 😉



Durch den Elasthan Anteil hat es gut funktioniert den Reisverschluss wegzulassen. Im Bund oben ist ein breiter Gummi, damit alles da hält wo es soll 🙂




Ich kann mir die Hose super im Winter zu schwarz/grauen Klamotten und langen Jacken vorstellen. Im Winter zieht sich Türkis nämlich bei mir zurück und macht grau und schwarz Platz 😉

Gekauft hatte ich leider nur einen Meter, so sind Poppestaschen und Bund aus schwarzem Stoff. 
Wieder ein Meter mehr vernäht für meine Stoffstatistik 🙂
Gekauft: 145,20 m  –  Vernäht: 129,50 m  
Ja, wie ihr seht bin ich noch ordentlich im Rückstand ;D


Mit dieser Hose ziehe ich heute auch wieder bei RUMS  ein 🙂 Schaut dort unbedingt vorbei! Es gibt so viele tolle Nähwerke zu bestaunen 🙂

Bis dann,
Svenja

[Nähen] Neon Strandtop

Da die Resonanz auf das Chiffon Kleid wirklich riiiiesig war, habe ich heut zwischen 2 Terminen noch schnell ein geplantes Strandtop fertig gemacht.

Das ging innerhalb von 1 1/2 Stunden, und den Stoff finde ich für den Sommer super passend 😀
Gekauft hatte ich davon mal einen Meter, das hat genau gereicht 🙂


Es sind wirklich nur 2 Schnitteile, die mithilfe von Smok-Nähten in Form gebracht werden. Die Armausschnitte und den Halsausschnitt habe ich mit Bündchen aus dem gleichen Stoff gearbeitet. Der Saum ist der einfache Rollsaum meiner Overlock.

Das Top wandert direkt in meinen Urlaubskoffer, und auch wieder zu RUMS 🙂

Bis bald,

Svenja


[Nähen] Chiffon Kleid – fertig!

Hallööö 🙂

Mein Kleid ist fertig 😀 (Hier könnt ihr Teil 1 der Entstehung sehen 🙂 )
Heute morgen vor der Arbeit habe ich daran weitergenäht, und eben die letzten Stiche gemacht.

Insgesamt bin ich soweit zufrieden mit dem Kleid. Es ist luftig und schwingt beim gehen und tanzen wunderbar. Mit den Proportionen hinten habe ich mich ein wenig verschätzt :’D Der Rückenausschnitt ist nicht ganz so gut sichtbar wie geplant, aber für ein wenig Belüftung reichts noch.

Jetzt erstmal Fotos für euch:


Ich hab versucht eine Drehung einzufangen, das erwies sich mit dem Selbstauslöser aber als gar nicht so einfach. Daher nur ein Outtake *g* Im Hintergrund ist ein Teil meines Stoffvorrates zu sehen.



Ein paar Work in Progress Bilder habe ich euch auch noch in eine Collage verbastelt. 

Links im Bild nähe ich gerade den Rockteil an das Oberteil.

Unten rechts kann man das Knopfloch sehen was ich ins Futter genäht habe, um später das Gummiband genau anpassen zu können.






Das passende Make up zum Kleid hab ich auch nochmal fotografiert. Die Kette habe ich mir heute gekauft, dank Sale war sie unglaublich günstig. Meine erste ‚Statementkette‘, auf diese ganz arg glitzerigen und ‚prolligen‘ stehe ich ehrlich gesagt nicht so sehr. Diese hat mir gut gefallen weil sie eher schlicht ist, und schwarz geht bei mir eh immer 😉 Sie ist erstaunlich schwer, das hätte ich gar nicht gedacht 🙂
Die Haare haben schon wieder ordentlich Farbe gelassen 🙁 Vor dem Urlaub werd ich da auch nichts mehr dran ändern. Bei Sonne und Strand würde das ohnehin nicht so lange halten ;D
Und da das Kleid ja ganz eindeutig mal nur für mich ist, mach ich damit gerne bei RUMS mit 🙂
Bis bald,
Svenja

[Nähen] Türkise Aladdin Hose

Guten Morgen allerseits 😀

Nachdem ich heute um wahnwitzige 7 Uhr schon beim Zahnarzt war, habe ich die Zeit bis zur Arbeit noch genutzt um meine Leinenhose fertig zu nähen.

Genäht hab ich sie nach einem selbstgebastelten Schnitt, der hauptsächlich aus Zeitungspapierseiten besteht ;D Der Stoff ist ein toller eher schweres Leinen, in einem knalligen Türkis!

(Heute gibts nur Kopflose Fotos, da ich noch einen hübschen Handtuchturban trage ;D )

Die Hose ist luftig leicht und uuunglaublich bequem! Es gibt sicherlich schmeichelndere Rückansichten bei Hosen, aber die sind dann halt nicht so gemütlich *g*

Da ich auf Taschen in den meisten Kleidungsstücken nicht verzichten kann, habe ich auch hier welche eingebaut. Für Handy, Labello & co.







Im Bund hinten habe ich ein breites Gummi eingezogen. So kann ich mir Reißverschluss oder Knöpfe sparen, sehr praktisch 😀 Das Gummi habe ich dann festgesteppt, damit es sich nicht unschön verdrehen kann.

Vorne ist der Bund ein wenig dreieckig, die Optik mag ich gerne so 🙂 Gefüttert habe ich den Bund auch, damit es vorne ein wenig stabiler ist. So sehen auch die Nahtzugaben innen sehr sauber aus.

Da der schnellste Rock der Welt mittlerweile auch gebügelt wurde, habe ich direkt auch Fotos für euch gemacht 🙂 Er ist wirklich schön luftig leicht, leider muss ich gleich zur Arbeit aber wieder eine lange Hose anziehen 🙁



 Vorgestern kam dann auch eine neue Stofflieferung für mich, daraus gibt es dann demnächst etwas zu sehen 🙂

Bis dann,
Svenja

[Nähen] Der schnellste und vermutlich einfachste Rock der Welt!

Und direkt geht es los 😀 (Ich muss mich ja auch mit der Technik vertraut machen 😉 )

Viel braucht es für diesen luftigen Sommerrock wirklich nicht!

Zutatenliste:
50cm Stoff (Stoffbreite sollte schon bei 140cm liegen)
breiten Gummi



1. Zuerst versäubere ich die untere Kante des Stoffes. Ich habe meine Overlock benutzt, es funktioniert aber auch mit dem Zick-Zackstich einer normalen Maschine.


2. Dann werden die beiden kurzen Seiten des Stoffes zusammengenäht und versäubert. Auch hier funktioniert es wieder mit einer ganz normalen Nähmaschine, ich kann mir allerdings den Schritt des normalen zusammennähens sparen 🙂

3. Nun wird der Gummi in die richtige Länge gebracht. Ich halte ihn mir dafür so um die Taille, das es mir angenehm erscheint. Zuerst versäubere ich beide Enden mit Zick-Zackstich, dann nähe ich ihn mit Geradestich und einer Jersey Nadel zusammen. Damit die Nahtzugaben des Gummis gut gesichert sind, steppe ich sie rechts und links der Naht nochmal knapp ab.

4. Jetzt markiere ich mir alle Viertel des Stoffes und des Gummis mit Stecknadeln. So ist gewährleistet das sich die Weite des Stoffes nachher gut verteilt. Dann stecke ich den Stoff an das Gummi.
5. Nun kommt noch in jeden Zwischenraum eine Nadel, so ist es noch besser verteilt 😉
6. Jetzt kommt der schwierigste Teil! Genäht wird mit dem Geradestich, allerdings muss der Gummi die ganze Zeit maximal gespannt sein. Das geht auf Dauer ganz schön auf die Arme 😀 (Nicht vergessen Nahtanfang und -ende mit vor- und Rückstich zu sichern! ) Ist das geschafft, wird Gummi und Stoff zusammen versäubert. Hierbei muss das Gummi auch wieder gedehnt sein 🙂

7. Zum Schluss wird noch der Saum umgenäht. Ich habe mich für einen Bogen-Zierstich entschieden 🙂

8. Und damit auch mein Blogname nicht mehr so Rätselhaft erscheint: Der kommt von meinen Nähgedöns-Labeln 🙂
 Fertig! 😀 Zum Bügeln war es mir heute zu schwül 😉


Alles in allem habe ich eine halbe Stunde gebraucht *g* Also wirklich eine gute Möglichkeit um zwischendurch mal schnell was zu nähen 🙂

Bis dann,
Svenja