[Nagellack] Lacquester – Yay oder Nay?

Hallöchen ihr Lieben!

Los geht das Blogpostjahr mit einem Beitrag zum Nagellack. Tine und Lotte haben die ‚wir lackieren‘ Aktion wieder ins Leben gerufen, was mir bei der Pause von den Lacken in Farbe…und bunt nur gelegen kommt.
Der Januar steht bei der Aktion für Lacke von Lacquester. Gerne möchte ich beim ersten vorgestellten Lack meine Meinung generell zu der Marke mit euch teilen!

Hinter Lacquester steht Caroline, eine wirklich herzige und nette Nagellackqueen aus Holland. Die Lacke sind also tatsächlich handgemacht, was ich gerne unterstütze. Wer selber ein Handwerk betreibt weiß, wie mühselig die Konkurrenz zu den großen Marken ist. Alleine dadurch, hat Lacquester bei mir schon ein Stein im Brett. Zusätzlich gibt es eine Facebook Gruppe, in der Caroline persönlich neue Mitglieder begrüßt, neue Lacke vorstellt und auch an die Launches von neuen Lacken im Shop erinnert. Teilweise gibt es auch Gruppen exklusive Lacke, es lohnt sich also 🙂

Farblich gibt es hier alles, was man sich so wünschen kann. Neben soliden OCW (One coat wonder) Cremes gibt es auch Holos und Flakies en masse! Besonders diese haben es mir angetan <3 Beim letzten Launch waren auch einige Lacke mit dem beliebten Unicorn Pee Pigment dabei, die waren rasend schnell ausverkauft. In der Facebook Gruppe gab es daraufhin große Aufruhr, weil viele der Lacke wirklich innerhalb von 1-2 Minuten ausverkauft waren. Das ist natürlich schade, andererseits aber auch nicht anders möglich, wenn man Lacke mit der Hand herstellt.

Kommen wir nun zu meinem Problem mit der Marke: Die Pinsel! Leider sind diese in 90% meiner Flaschen verschnitten und oder sehr borstig. Das Lackieren macht mir damit nicht wirklich Spaß und ich muss teilweise arg vorsichtig sein. Da würde ich mir wirklich eine Verbesserung wünschen. Bei den Lacken aus dem letzten Launch kam auch ein Lack mit traumhafter Farbe an, um den geht es dann heute!

Darf ich vorstellen? Fall in a bottle!

Es ist einer der UP Lacke, die somit ganz wunderbar Schimmern. In einer rötlichen Base ist das Pigment gut eingebettet und je nach Lichteinfall ändert sich dann der Schimmer auf dem Lack.

Leider hatte ich jedoch auch bei dem Lack Probleme, die mir die schöne Farbe etwas verleidet hat. Die Konsistenz ist fast schon zäh und lässt sich so nur sehr schwierig lackieren. Der Lack kam an, als es draußen recht kalt war, weswegen ich ihn extra etwas mehr als 24h nicht geöffnet habe. Man sagt ja, dass Lacke bei so einem Temperaturschock leiden könnten, wenn man sie direkt öffnet. Ob die Konsistenz jetzt nun auf den Temperaturwechsel zurück zu führen ist, oder ob ich einfach eine doofe Flasche erwischt habe, weiß ich natürlich nicht. Bis jetzt konnte ich noch von keinen Problemen bei anderen Mädels mit dem Lack lesen. Andererseits gibt es aber auch in der Nagellackwelt (vor allem bei Indies) nur eher einseitige Lobeshymnen.

Von diesem Problem habe ich auch in der Laquester Gruppe bei FB berichtet, worauf Caroline sich direkt entschuldigt hat und mir Nagellackverdünner angeboten hat! Diesen zusätzlichen Kundenservice finde ich großartig, weshalb ich vermutlich auch weiterhin dort bestellen werde. Meie Tendenz geht also eindeutig zu Yay! Ende Januar gibt es auch schon wieder die nächste Kollektion, ich bin gespannt!

Das war jetzt ganz schön viel Text, allerdings wollte ich wirklich gerne meine Erfahrungen mit der Marke teilen. Die nächsten 11 unlackierten Lacke von Lacquester stehen schon hier mal schauen, wie viele ich im Januar davon noch lackiert bekomme.

Bis dann,
Svenja

1 Gedanke zu “[Nagellack] Lacquester – Yay oder Nay?

  1. Der Lack ist ein Traum! 🙂
    Ich glaube, diese leichte Zähigkeit liegt am UP Pigment. Ich hatte das nämlich bisher nur bei einem einzigen Lack von Caroline und auch der enthielt dieses Pigment. Aber das ist nur eine Vermutung.
    Das Ergebnis auf den Nägeln ist jedenfalls einfach toll!

    LG Lotte

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